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Aachener Meisterschaften Tag 1

geschrieben von Harald Eifert am Donnerstag, 04 Juni 2026 19:18 Uhr

An diesem verlängerten Wochenende ist sowohl das Aachener Waldstadion, als auch der Sportplatz "Am Chorusberg" Treffpunkt für unsere Leichtathleten/tinnen. Das wir sehr unbeständige Witterungsbedingungen haben würden, war uns vorher aufgrund der vielen unterschiedlichen Wetterprognosen schon klar. Dennoch beschlossen wir an diesen Meisterschaften teilzunehmen. Solche Bedingungen können wir ja auch bei großen Meisterschaften antreffen, dann wissen wir schon mal wie es dann zu gehen hat.

Von Starkregen über stürmische und böige Winde bis hin zum Gewitter, die sich mit kurzen sonnigen Abschnitten ablösten, war alles vorhanden, was der Wettergott zu bieten hat.

Dennoch nutzten auch heute wieder einige unserer Athleten/tinnen die Möglichkeit sich erneut an ihren eigenen Bestleistungen zu versuchen. Während Nora Bauer über 75 m mit 10,78 sec Zweite und im Weitsprung mit 4,40 m Dritte wurde, lief Jana Till über 75 m mit 11,84 sec neue PB und belegte damit Rang zehn. Im Weitsprung sprang sie zweimal vier Meter womit sie Neunte wurde. Nikola Reichardt belegte im Weitsprung mit 4,25 m Rang sechs. Unsere Springerinnen konnten leider nur drei Sprünge machen, da sie nicht zum Meisterschaftsklientel (Aachen) zählen. In der W12 zeigte die Jüngste und (noch)Kleinste was eine Harke ist. Mila Kamphausen pulverisierte ihren Hausrekord um satte sechs Zehntel Sekunden auf nunmehr 12,12 sec. und belegte Rang sieben. Im Weitsprung sprang sie Sprung für Sprung weiter und lieferte final mit 3,58 m ebenfalls eine neue PB ab. Der gleichaltrige Conrad Heider lief mit 11,48 sec als Fünfter ebenso neuen Hausrekord, und er sprang mit 4,02 m erstmals über vier Meter (Neue PB).

Romy Bauer (W15) zeigte über 100 m eine stabile Leistung mit 13,76 sec bei leichtem Gegenwind und erreichte Rang drei, während Martha Heider über 100 m 14,72 sec notierte und Sechste wurde. Ihr bester Speerwurf wurde mit 15,28 m gemessen, womit sie Platz vier belegte.

Ebenfalls über 100 m hatten in der MU18 Marik Hara und bei den Männern Ingo Driemeyer gemeldet. Während Marik mit 11,96 sec einen neuen Hausrekord aufstellte und Vierter wurde, erreichte Ingo das Ziel nach 13,48 sec (bei allerdings 2,2 m Gegenwind). Er belegte Rang zwei in der M45.

Anschließend waren Björn Simon und Marik Hara mit ihrem Speerwurf an der Reihe. Björn schleuderte das Wurfgerät auf 41,70 m und holte sich in der M45 den Sieg. Mit 40,11 m und neuem Hausrekord finishte Marik diesen Wettkampf und holte sich in der MU18 ebenfalls den ersten Platz.

Nun standen aus unserer Sicht die 4 x 100 m Staffeln auf dem Programm, bei denen die Männer M40/45 die Norm für die Deutschen Masters in Mönchengladbach knacken wollten. Diese steht bei 53,00 sec, und ihre bisherige Bestzeit aus Wassenberg Anfang Mai steht bei 53,15 sec. Diese Zeit wollten die Jungs um Ingo Driemeyer unbedingt knacken, denn dafür hatten sie in den letzten Wochen sehr gut gearbeitet. Nachdem Startschuss konnten wir die Wechsel zwischen Ingo und Mario (Till), sowie von Mario auf Bernd (Montforts) und Bernd auf Alexander (Elsner) beobachten und analysieren. Der letzte Wechsel war ein wenig überlaufen, aber sie waren alle gültig. Dazu kommt noch, dass auf Bernds Teilstück ein anderer Läufer herumirrte, der da nix verloren hatte. Nach lautem Hinweis sprang dieser auf Seite, wobei Bernd dennoch die Richtung leicht korrigieren und das Tempo etwas rausnehmen musste, sonst hätte er diesen "verlorenen Sohn" wohl umgelaufen. Starker Regen hatte die Jungs gleichzeitig auch noch begleitet, das Grummeln und Blitzen von oben war ebenfalls dabei, sodass es den Staffelläufern wirklich an "nix" fehlte. Dennoch war die Freude riesengroß, als die Zeit aufploppte und 52,52 sec erschien. Sie hatten es getan, und damit stehen drei unserer Sprintstaffeln in Mönchengladbach bei den Deutschen Masters Meisterschaften am Start. Und das als so kleiner Dorfverein, der in keiner LG involviert ist. Das nennt man dann wohl tolle Arbeit und Unmengen von Spaß an der Sache. Außerdem haben sie damit ihren eigenen Vereinsrekord verbessert.

Abschließend fanden noch die 400 m und 800 m der Jugend und Männer und Frauen statt. Über 400 m belegte Lina Till mit 63,02 sec Rang zwei in der U18 und verpasste ihre PB nur um eine Zehntel Sekunde. Lucy Kaspar notierte mit 63,57 sec als Fünfte in der Frauenklasse. Die beiden Mädels der Klassen W40 und W45, Nadja Krupskij und Bianca Till machten ihr Versprechen war, denn sie bekämpften diese Strecke erfolgreich mit neuen Bestzeiten. Während Bianca in der W45 mit 80,66 sec neue PB erzielte und Rang eins belegte, donnerte Nadja die Stadionrunde in 72,91 sec herunter und gewann damit in neuer PB die Klasse W40.

Last but not least stand für uns noch Ira Horstmann an der Startlinie über 800 m, die sie in diesem Jahr ebenfalls noch verbessern möchte. Leider konnte sie das aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse und keinerlei Bezug zum Rennen heute nicht umsetzen. Sie beendete das Rennen nach 3:16,12 min und gewann damit die Klasse W55.

 

Euch allen gratulieren wir sehr herzlich zu den gezeigten Leistungen, Qualifikationen und Platzierungen.