Schon morgens um halb zehn waren wir auf der Sportanlage, um diese entsprechend für die Wettkämpfe herzurichten. Mit vielen Helferinnen und Helfern waren wir recht zügig damit fertig, sodass die vielen Sportlerinnen und Sportler ruhig kommen konnten.
Das Wetter war sehr warm und es herrschte eine hohe Luftfeuchtigkeit. Gemeldet waren Regen, der in Starkregen übergehen sollte, sowie ein kräftiges Gewitter. Beginnen sollte das lt. den "einschlägigen", aber auch unterschiedlichen Wetterkanälen, gegen 15.00 Uhr. Dies war Gottseidank nicht der Fall, und als wir gegen 18.30 Uhr im letzten Wettkampf steckten (3.000 m Hindernis der Männer und männl. Jgd U20, fing es langsam und "leise" an zu regnen. Als alle Hindernisläufe abgespult waren, wurden die letzten Siegerehrungen unter das Dach des Tribünengebäudes verlegt. Die schnellen Helfer/innen unseres Vereins hatten bereits während des letzte Laufes mit den Aufräumarbeiten begonnen, sodass das einsetzende Wetter nicht mehr so viele der anwesenden Personen durchweichen konnte. Wie alle warteten mit der Heimreise, bis es eine Regen- u. Gewitterpause gab.
Aber nun auch zu den sportlichen Dingen dieses Wettkampftages, die es lohnt, dass sie mitgeteilt werden. Mit über 360 Starts, die an diesem Tag gestoppt, gemessen und gestartet wurden, war es schon ein arbeitsintensiver Nachmittag. Tolle Leistungen, sehr schöne Siegerehrungen, passende Musik und eine stets sich an den aktuellen Wettkämpfen und Ergebnissen orientierenden Moderation machten diesen Wettkampftag vor allem für unseren jüngsten Nachwuchs zu einem tollen Event.
Doch auch bei den abschließenden Hindernisläufen, die als Regions- sowie Landesmeisterschaften durchgeführt wurden, wurden hochkarätige Leistungen erzielt. So erzielten gleich vier Läuferinnen der Klasse WU16 die Norm über die 1.500 m Hindernis (5:40,00 min) für die Deutschen U16 Meisterschaften, die in Ulm stattfinden werden, während es bei den Jungs auf gleicher Strecke drei Läufer schafften die Norm für die Deutschen zu erfüllen, die bei 5:05,00 min steht.
Aber auch im Rennen der MU18, das über 2.000 m Hindernis geführt wurde, schafften es die ersten beiden Läufer die Norm für die DLV Meisterschaften, die in Wattenscheid stattfinden werden (6:30,20 min) zu knacken. Im 3.000 m Hindernis Rennen der MU20 unterbot auch der Sieger die Norm für die "Deutschen" und sicherte sich damit das Ticket nach Wattenscheid.
Sechs weitere Normen für die nationalen Titelkämpfe der Masters in Gotha wurden im Rahmenprogramm über 100 m und 200 m erzielt. Dabei war für unsere Farben Therese Jäger die über 200 m mit 30,69 sec neuen Haus- und Vereinsrekord erzielte, und damit wiederholte sie die Normerfüllung über diese Distanz.
Auch Lucy Kaspar lief die halbe Stadionrunde und belegte bei den Frauen mit neuer Bestzeit von 27,97 sec Platz zwei. Kyllian Driemeyer erzielte in der Klasse M14 mit 14,34 sec über 100 m einen neuen Hausrekord und war damit auch siegreich. Über 300 m stellte er sich dem Starter und der Konkurrenz erneut und holte sich mit seiner zweiten Bestleistung von 45,38 sec Rang zwei.
Einen Doppelsieg über 100 m der W15 sicherten sich Elena Lioupis mit 14,19 sec und neuem Hausrekord und Julia Nauß, die mit 14,38 sec ihre persönliche Bestleistung nur hauchdünn verfehlte. Zwei weitere persönliche Bestzeiten wurden in der Gruppe W13 und M13 erzielt. Mirja Paulzen, die ihren ersten Wettkampf bestritt und mit 11,20 sec einen tollen zweiten Platz erzielte und Maximilian Krupskij, der mit 10,35 sec seinen Hausrekord ein weiteres Mal nach unten drücken konnte.
In der Klasse M11 starteten gleich drei Jungs unseres Vereins über 50 m. Henry Wilms wurde 2. mit 8,54 sec, Constantin Stieve belegte Rang vier mit 9,11 sec und Leon Krupskij erreichte als 6. 9,35 sec. Auch über 800 m gewann Henry mit 3:05,24 min die Vizemeisterschaft. Meister im Hochsprung wurde Constantin mit 1,09 m, während er im Weitsprung mit 3,37 m Bronze sicherte und im Schlagball mit 29 m Zweiter wurde. Leon belegte mit 3,13 m im Weitsprung Platz fünf. Sefian Shabani gewann im Schlagballwurf mit 21,50 m Bronze.
Bei den 10jährigen Jungs gab es für unsere Farben weitere gute Leistungen. Jona Rumpf lief mit 9,22 sec auf den 4. Platz über 50 m, mit 3:19,02 min über 800 m auf Rang fünf und im Weitsprung mit 3,36 m auf Platz vier. Im Hochsprung sprang er über 0.96 m und wurde Zweiter, während er den Schlafballwurf mit 36,50 m und über 12 m Vorsprung (!!) gewann. Max Montforts wurde mit 9,28 sec über 50 m Fünfter und mit 3:14,40 min über 800 m Dritter. Joshua Petrik belegte im Schlagballwurf mit 21 m Rang vier und siegte über 800 m mit 2:59,36 min. Er war auch der einzige dieser Klasse, der die Drei-Minuten-Grenze knacken konnte. Justus Gläsner holte sich mit 3,53 m im Weitsprung Bronze und 24 m im Schlagballwurf Silber. Johannes Groß lief mit 3:51,26 min auf Rang sechs über 800 m. Die gleiche Platzierung erreichte mit 2,53 m im Weitsprung. Bronze sicherte er sich mit 22 m im Schlagballwurf.
Bei den gleichaltrigen Mädchen erreichte Lia Peters über 50 m mit 9,14 sec Rang fünf, ebenso mit 13 m im Schlagballwurf . Zwei dritte Plätze sicherte sie sich mit 3:21,89 min über 800 m und 0,84 m im Hochsprung. Frida Feldkeller belegte mit 9,27 sec über 50 m Rang sieben, sicherte sich aber mit 3,29 m im Weitsprung die Silbermedaille.
In der W9 ging es für unseren Verein "ordentlich zur Sache", denn Edda Grunert gewann mit 6,07 sec über 30 m Bronze, holte sich den Titel über 800 m mit 3:22,91 min und sicherte sich mit 3,11 m auch den Sieg im Weitsprung. Nele Kelmes lief mit 6,12 sec über 30 m ebenso auf Rang fünf wie mit 3:48,53 min über 800 m. Im Weitsprung wurde es dann mit 3,02 m schon Silber und mit 20 m im Schlagballwurf sogar der Titel. Mila Nguyen sprintete mit 5,97 sec auf Rang zwei, sprang als Achte 2,61 m und warf den Schlagball auf die Bronzeweite von 16 m. Emilia Krings belegte Rang sieben über 30 m mit 6,17 sec, Platz sechs mit 3:49,11 min über 800 m, Platz fünf mit 2,91 m im Weitsprung und Rang vier mit 14,50 m mit dem Schlagball.
In der M8 holte sich Gregor Kurpick mit 5,95 sec über 30 m Silber, und mit 3:20, 44 min über 800 m Bronze. Auch sein Weitsprungergebnis von 2,85 m verhalf ihm zu Platz drei. Henry Büttner erzielte als Achter über 30 m 6,42 sec, während 3:46,78 min zu Platz fünf reichten. Ebenfalls Fünfter wurde er mit 2,77 m im Weitsprung. Mit dem Schlagball belegte er mit 15 m Rang sechs. Jakob Groß lief mit 3:52,60 min auf Platz sieben über 800 m, sprang mit 2,56 m im Weitsprung auf Rang neun und erreichte mit 17 m im Schlagballwurf Platz fünf. Henry Theymann belegte über 30 m mit 6,53 sec Rang neun.
Bei den gleichaltrigen Mädchen sprinteten Stina Scheckel und Hannah Kühn mit 6,56 sec und 6,59 sec auf die Plätze acht und neun. Stina belegte über 800 m mit 3:52,24 min Rang drei, während Hannah mit 4:11,43 min Fünfte wurde. Hannah belegte den gleichen Platz mit 10 m im Schlagballwurf, sicherte sich aber im Weitsprung mit 2,86 m (1 cm hinter Platz 2) die Bronzemedaille.
In der Klasse W7 sprintete Leni Backhaus mit 6,54 sec auf Platz fünf, und mit 3:53,98 min über 800 m auf Rang vier. Die gleiche Platzierung erreichte sie mit 2,56 m im Weitsprung, sicherte sich aber mit 9,50 m mit dem Schlagball Bronze. Laura Simon sprang mit 2,40 m auf den siebten Platz im Weitsprung und sprintete mit 6,74 sec auf Platz acht über 30 m.
Insgesamt konnten unsere jüngsten Talente mit 29 Medaillen die zweitmeisten Medaillen "abräumen". Sechs mal Gold, neun mal gab es Silber und 14 mal erreichten sie Bronze waren neben vielen anderen tollen Platzierungen ein sehr gutes Ergebnis und lassen ein weiteres Mal auf die gute Arbeit in der Gruppe der Jüngsten schließen.
Herzlichen Glückwunsch zu all den tollen Leistungen, und ein riesengroßes Dankeschön an alle Kampfrichter/innen sowie Helfer/innen, die wieder einmal als gesamtes Team einen bärenstarken Eindruck hinterlassen haben. Bitte macht alle weiter so, denn nur so funktioniert unsere schöne Sportart.