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Regionsmeisterschaften im Aachener Waldstadion 1. Tag

geschrieben von Harald Eifert am Sonntag, 11 Mai 2025 00:34 Uhr

Es war der erste der beiden Regionsmeisterschaftstage im Aachener Waldstadion, und er wurde von schönem Wetter richtig verwöhnt - Sonne pur, aber nicht zu warm. Das renovierte Aachener Waldstadion bot die entsprechende sportliche Kulisse, von der wir uns mit einer recht großen Mannschaft überzeugen konnten.

Bereits zu Beginn um 13.00 Uhr hatten wir zwei Teilnehmer/in am Start. Während Björn Simon im Speerwurf der M45 an den Start ging, stellte sich Kerstin Krolikowski der Konkurrenz im Hochsprung der Seniorinnen. Wie vorher abgesprochen, beendete Björn seinen Wettkampf schon nach dem ersten Wurf, der bei 44,94 m landete, um seine Schulter weiter zu schonen. Das er damit seine Klasse gewann, soll hier nicht unerwähnt bleiben. Zur gleichen Zeit holte sich Kerstin im Hochsprung der W55 den Titel mit 1,20 m, womit dann beide die Norm für die Deutschen Senioren-Meisterschaften in Gotha erfüllt hatten.

Unmittelbar danach stellte sich Romy Bauer in der W14 der Konkurrenz über 100 m. Im ersten von zwei Zeitläufen knackte sie auf Anhieb ihre PB und erreichte mit 14,03 sec auf Anhieb den Endlauf - Ziel erreicht. Doch eine Stunde später verbesserte sich Romy erneut und belegte in einem stark besetzten Rennen Rang fünf mit dem erneut neuen Hausrekord von 13,82 sec.

Im Anschluss daran wurden die Endlaufteilnehmer der Sprinter über 100 m in der Klasse MU18 ermittelt. Hier startete für unseren Verein Ilian Shkinev im zweiten Vorlauf. Mit 13,33 sec blieb er nur ganz knapp über seinem Hausrekord, erreichte aber nicht den Endlauf. Im Lauf nach ihm, stand dann Tim Horstmann am Start, und er konnte seinen Vorlauf mit guten 11,68 sec gewinnen, womit das Endlaufticket gebucht war. In diesem Endlauf steigerte er sich dann als Zweiter im Einlauf auf sehr gute 11,57 sec - Silber. Zwischen Tim's Vor- und Endlauf fand auch das 100 m Finale der M45 statt, in dem Ingo Driemeyer antrat. Er gewann mit 13,23 sec Bronze und hatte damit sein erstes Ziel erreicht. 

Ebenfalls mit einem neuen Hausrekord zeigte sich Charlotte Jäger, die über 100 m 14,87 sec erzielte. Motiviert davon traten direkt im Anschluss daran unsere Master-Mädels an die Startlinie über 100 m. In der W40 konnte sich Nadja Krupskij mit 15,93 sec als Vizemeisterin mit Bestleistung auszeichnen, während Bianca Till sich mit 16,27 sec den Titel in der W45 "schnappte". Im 100 m - Lauf der W50 und W55 erstaunte Therese Jäger mit starken 14,77 sec , dem Titel und einer neuen Bestzeit, die gleichzeitig auch die Fahrkarte zur DM nach Gotha bedeutete. Beate Derichs gewann mit 19,24 sec den Titel in der W55 und stellte ebenfalls eine neue Bestleistung auf.

Nur war wieder Romy Bauer an der Reihe, denn der Hochsprung stand auf dem Zeitplan. Mit deutlich verbesserten Sprüngen gegenüber den bisherigen Wettkämpfen erzielte sie mit 1,44 m nicht nur neue persönliche Bestleistung, sondern gewann damit auch noch Bronze in der Meisterschaftswertung.

Nun standen die Staffeln auf dem Time-Tableau, und auch wir konnten wieder zwei Staffeln aufbieten. In der W40/45 starteten Bianca Till, Nadja Krupskij, Ira Horstmann und Marie Jansen, während Kerstin Krolikowski, Anja Deckers, Beate Derichs und Therese Jäger das Team in der W50/55 bildeten. Auf der Bahn eins starteten die "älteren und erfahreneren" Mädels der W50/55 und auf Bahn sechs die "jüngeren Staffelneulinge". Es war wie vorher prognostiziert ein ganz heißes Rennen, in dem die jüngeren Talente bis zum dritten Wechsel klar in Front lagen. Die W50 verlor die Staffel der W40 allerdings nie aus den Augen und hatten mit Therese Jäger noch am Schluss ihr Ass aufgeboten. Im Ziel wurden 71,23 sec für die Staffel der W40/45 gestoppt, und die Staffel der W50/55 erzielte mit bärenstarken 67,81 sec nicht nur neue PB, sondern auch neuen Vereins- und Kreisrekord. Und ganz besonders freuten sich die Mädels über die geknackte Norm für die Deutschen Senioren in Gotha, die bei 68,00 sec liegt.

Zum Abschluss dieses ersten Meisterschaftstages standen dann aus unserer Sicht noch die Läufe über die Stadionrunde auf der Tagesordnung. Den Anfang aus unserer Sicht machten hier die männlichen Teilnehmer, denn mit Ilian Shkinev in der MU18 und Alexander Elsner in der M45 hatten wir gleich zwei "heiße Eisen im Feuer". Während sich Ilian mit dem neuen Hausrekord von 61,00 sec Bronze sicherte, zeigte Alex wieder mal wozu er fähig ist. In einem toll eingeteilten Rennen holte er sich auf den letzten 150 m noch den zweiten Platz mit der neuen Bestleistung von 61,80 sec, was final zum Titelgewinn in der M45 reichte.

Anschließend standen dann unsere jüngeren und älteren Mädels am Start über die Stadionrunde, und in der WU18 erzielte Julia Jansen mit 66,00 sec Rang drei und erhielt dafür Bronze. In der Frauenwertung erreichte Lucy Kaspar 65,45 sec und belegte damit den Silberrang. Bei den Masters-Läuferinnen gaben Nadja Krupskij und Bianca Till ihren Einstand auch über die 400 m und erzielten mit 76,77 sec und 83,87 sec gute Zeiten und jeweils den 1. Platz in der Meisterschaftswertung der W40 und W45.

 

Mit insgesamt zehn Titeln, drei Vizemeisterschaften und vier Mal Bronze, sowie zwölf persönlichen Bestleistungen und vier erfüllten DM-Normen waren wir nicht nur sehr erfolgreich, sondern konnten im gesamten Team auch eine super Stimmung verzeichnen.

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesen erzielten Leistungen und wünschen für den zweiten Tag und die nächsten Wettkämpfe weiterhin viel Erfolg, Spaß und Motivation.