1. Sonsbecker Trackmeeting

geschrieben von Harald Eifert am Montag, 20 Juli 2020 23:38 Uhr

Es mutet schon sehr seltsam an, wenn man im Juli die Bahnsaison für sich eröffnet. Aufgrund der Corona-Pandemie werden erst seit ein bis zwei Wochen die ersten kleinen Sportfeste angeboten, und auch hier müssen wir uns auf einen neuen Begriff umstellen - es sind jetzt "Wettbewerbe", die angeboten werden. Die Durchführung von Sportfesten ist vom Gesetzgeber verboten, da hier auch immer Verkaufsgelegenheiten inbegriffen waren, und die sollen eben nicht angeboten werden. Damit will man die Bildung von Warteschlangen verhindern, bei denen sich Menschen anstecken können.

Sechs unserer Athleten/tin waren zusammen mit Martin Ruppert Gast bei diesem Wettbewerb. Sie fanden eine sehr schön organisierte Veranstaltung vor, bei denen die Abstands- bzw. Hygienevorschriften von allen Beteiligten eingehalten wurden.

Bei recht sommerlichen Temperaturn wurden die Läufe mit Beteiligungen von sieben bis acht Läuferinnen oder Läufern gestartet. Unsere Jungs starteten auf der doppelten Rundendistanz und hatten aufgrund ihrer unterschiedlichen Ausrichtungen auch unterschiedliche Aufgaben. Während Freddy Ruppert und Hannes Vohn für Jonas Völler und Jonas Kaspar die Zugmaschinen bis 600 m machten, sollten diese beiden ein Unterdistanz- bzw. ein Überdistanzrennen absolvieren. Mit deren Hilfe durchlief Jonas Völler die 600 m bei etwa 1:20 min, was neue Bestzeit bedeutete. Die letzten 200 m waren dann schon etwas schwieriger und er finishte als 2. der U20 mit 1:55,03 min. Für seine Wettkampfstrecke ein mehr als ordentlicher Test. Jonas Kaspar nutzte dieses Rennen ebenfalls als Test, denn die Strecke ist doppelt so lang im Vergleich zu seiner mit zehn Hürden gespickte Stadionrunde. Er nutzte das Rennen mit neuer Bestzeit von 1:57,15 min und Rang vier in der U20. Schon eine sehr gute Leistung als eigentlicher Langhürdler.

Im letzten Rennen des Wettkampftages standen Justin Schippers und Nina Ahrens an der Startlinie über 3.000 m. Auch Justin hatte sich vor einigen Wochen spontan bereit erklärt, Nina über die siebeneinhalb Stadionrunden zu begleiten. Er lief das komplette Rennen an der Seite von Nina, und so erreichten sie nach 11:20,32 min (Nina) als 3. der Frauenwertung und Justin in 11:20,17 min als 12. der Männerwertung das Ziel.

Es war bisher keine vernünftig planbare Saison, und so wird es wahrscheinlich auch bleiben. Die wenigen Wettbewerbe, die noch angeboten werden, werden wir nutzen, nur nicht um jeden Preis. Für Freddy und Hannes waren die 600 m Zeiten ebenfalls nicht weit von ihren Hausrekorden entfernt, sodass auch sie diesen ersten Wettkampftag für ihre weiteren Planungen nutzen konnten.

Falls es die gesundheitlichen Entwicklungen zulassen, stehen die Deutschen Meisterschaften der Aktiven und der Jugend im Fokus der weiteren Arbeit. Es wird sich dann zeigen, ob es dann auch dazu kommt.


Zu euren Leistungen gratulieren wir herzlich und bedanken uns gleichzeitig bei den "Zugmaschinen".