ING Night Marathon in Luxemburg

geschrieben von Harald Eifert am Mittwoch, 05 Juni 2019 23:42 Uhr

Sie haben es wieder getan, unsere Culttruppe und früheren Meisterläufer. Und in diesem Jahr haben sich die Vier den ING Night Marathon in Luxemburg ausgesucht. Doch in diesem Jahr waren sie nicht alleine, denn Vereinskamerad Bernd Bodens war ebenfalls in Luxemburg.

Im Team-Marathon standen die Jungs wieder an der Startlinie - The Big Run Theory mit der Startnummer 408- 1-4, während die Reihenfolge klar geregelt war. Mit 408-1 startete Toby Eifert in die erste Teilstrecke, und übergab dann an die Nummer 408-2, die auf dem Trikot von Emanuel Baaken befestigt war. Nach Emanuel startete als dritter Läufer dieses Teams Benedikt Dohle mit der 3 hinter der Startnummer. Als finaler Läufer stand in diesem Jahr Julian Wilms (408-4) zur Verfügung, der gegenüber dem Mainova Marathon vom Oktober mit Benedikt getauscht hatte. 

Und auch in diesem Jahr war die Stimmung sehr ausgelassen, hatte man sich doch wieder sehr auf dieses Event gefreut. Verständlich, da sie sich ja nicht mehr so oft sehen, wie in früheren Jahren. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die vier Athleten ihre Zeit von Frankfurt um sage und schreibe 25 Minuten verbessern konnten, wobei das nicht unbedingt das Ziel dieses Quartetts war. Es war kein Verkehrsstau, der hätte behindern können, sodass man mit guten Zwischenzeiten aufwartete: 10 km in 50:54 min, Halbmarathon in 1:34:23 Stdn, und im Ziel 3:01:13 Stdn.  Da ging der Schnitt von 5:06 min zwischendurch auf 3:56 min, während die Jungs zum Schluß einen Schnitt von 4:23 min liefen. Damit erreichten sie unter über 750 Teams mit ihrer Bruttozeit von 3:06:31 Stdn Rang neun, während ihre Nettozeit von 3:01:13 Stdn, sogar Platz sieben hergibt. Chapeau - demnächst dann mit ein wenig Ergeiz sogar unter drei Stunden ??

Das sind doch stabile Werte, die wir auch heute noch in diversen Wettkämpfen brauchen könnten. Der Lauf hinterließ auch in diesem Rennen wieder seine Spuren, aber der Spaß an diesem Meeting war deutlich höher und größer, als die "Schmerzen", die sie zu ertragen hatten. Ein kühles Blondes (oder waren es doch zwei) hinterher half dann auch zügig dabei, die Strapazen zu vergessen.

Klar war diesem Quartett jetzt schon, dass es nicht der letzte Einsatz gewesen ist. Eine tolle Geschichte und Idee, das gemeinsame Laufen in solch einer Form aufrecht zu erhalten.

Vereinskamerad Bernd Bodens hatte sich dieses Laufevent ebenfalls "ausgeguckt", um an den Start zu gehen. Er lief zwar insgesamt "nur" die Hälfte der Distanz, doch in der Einzelabrechnung lief er wohl die doppelte Distanz. Er hatte sich für den Halbmarathon entschieden, und sein Ziel war es die 1:30 Stdn. Grenze zu knacken. Doch es kam ein bißchen anders, als Bernd es geplant hatte, denn die Strecke wies 296 Höhenmeter auf, und Petrus hielt für die Läufer mit 27 Grad im Schatten nicht gerade die optimalen Temperaturen bereit. Angesichts dieser "Begleiterscheinungen" ließ es Bernd ein wenig ruhiger angehen. Im Ziel wurde er als 133. Mann von insgesamt 4.584 Männern gelistet. In der AK 50 bedeutete dies Rang vier !!, und die Zeit von 1:31:49 Stdn. läßt damit noch deutlich Luft nach oben, wenn die Bedingungen besser sind.


Herzlichen Glückwunsch Jungs, und, macht bitte weiter so. Ihr seid das beste Beispiel für langjährig Freundschaft, die im und durch den Sport geschlossen wurden. 

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung Bernd, verbunden mit dem Wunsch, dass Du Dir noch einen HM unter besseren Umständen aussuchst.