Am Samstag zeigte zuerst Leni Wetzler über 100 m Hürden der WU20, dass sie in einer guten Form ist. Sie finishte nach 17,24 sec. und belegte damit einen feinen fünften Rang.
Danach war aus unserem Team Romy Bauer (WU16) an der Reihe. Sie zeigte über 100 m was sie in dieser Saison schon gelernt hat. Über 100 m schaffte sie im 4. Vorlauf mit 13,64 sec. als Drittplatzierte den Einzug in die Zwischenrunde. Erstes Ziel erreicht. Dort startete sie im 2. Zwischenlauf und erzielte dort mit 13,60 sec ihre zweitschnellste Zeit in diesem Jahr. Den Endlauf konnte sie nicht erreichen.
Als nächstes aus unserem Team war Jonas Völler an der Reihe, der bei den Männern über 1.500 m an der Startlinie stand. Nach dem Startschuss entwickelte sich ein erwartetes recht ruhiges Rennen, dass sich, je näher die Läufer dem Ziel entgegen kamen, zu einem hochspannenden Rennen entwickelte. Die letzten 400 m wurden in 55 Sekunden zurückgelegt, bei denen es nur noch um die Plätze eins und zwei ging. Final belegte Jonas nach 3:55,68 min Rang zwei.
Im unmittelbaren Anschluss an dieses Rennen stellte sich Romy Bauer einer großen Konkurrenz im Hochsprung der Klasse W14. Siebzehn Springerinnen sprangen um Platzierungen, Medaillen und Titel. Romy sprang erneut wieder über 1,40 m, konnte aber leider nicht die nächste Höhe (ihre Bestleistung) von 1,45 m meistern. Mit dieser Höhe belegte sie Rang elf in der Konkurrenz.
Nun kam die Zeit von Tim Horstmann, der obwohl er noch der Klasse U18 angehört, über 400 m in der U20 startete. Nach guten ersten 200 m, brachte er das Rennen nach 51,74 sec ins Ziel und belegte damit den dritten Rang. Nur zwei Hundertstel hinter dem Vizemeister. Das diese Zeit neue persönliche Bestzeit bedeutete, soll hier nicht unerwähnt bleiben.
Als letzte unseres Teams stand Lucy Kaspar über 400 m der Frauen auf der Kunststoffbahn. Sie erreichte im ersten von zwei Zeitläufen mit 63,45 sec Platz drei. In der Gesamtwertung belegte sie mit dieser Zeit Rang zehn.
Auch der zweite Wettkampftag begann wieder sehr früh, dieses Mal allerdings für Jonas Völler. Er stand morgens mit weiteren 22 Läufern an der Startlinie über 5.000 m. Es war noch nicht ganz so heiß, wie es vorher gemeldet worden war, aber dennoch war es sehr warm. Jonas setzte sich nach sechs Runden an die Spitze des Feldes und gab diese bis fünfhundert Meter vor dem Ziel auch nicht wieder ab. Dann lief der Vortagssieger über 1.500 m an ihm vorbei und erhöhte das Tempo. Es entwickelte sich das exakt gleiche Rennen, wie am Vortag. Es wurde ein langer Sprint mit einem knackigen Finale auf der Zielgeraden. Und auch bei diesem Rennen war die Schlussrunde mit 56 - 57 Sekunden richtig schnell, und auch Jonas' Platzierung. Es war das zweite Silber an diesem Wochenende für ihn, chapeau.
Nach ihm stellte sich Anja Deckers der Konkurrenz beim Diskuswerfen der Frauen . Insgesamt waren 14 Frauen am Start, von denen allerdings zehn Werferinnen den Seniorenklassen angehörten. Leider war der erste Wurf minimal übergetreten, sodass er nicht gemessen wurde. Der zweite Wurf landete bei 23,24 m, während sie im dritten, ihrem letzten Versuch, 24,67 m erzielte. Diese gute Weite ist umso bemerkenswerter, als Anja Deckers bereits den gesamten ersten Wettkampftag als Moderatorin begleitete. Diese Tätigkeit übernahm sie auch nach ihrem Wettkampf wieder.
Zum Schluss des zweiten Wettkampftages war dann auch wieder Leni Wetzler an der Reihe. Während sie am Vortag den Reigen der Starts unserer Sportler/innen "einleitete", beendete sie ihn am zweiten Tag mit ihrem Start über die mit zehn Hürden gespickte Stadionrunde. Und bei diesem Rennen erlebten wir eine Leni, wie wir sie bisher noch nicht erlebt hatten. Sie lief ein kontinuierliches Tempo, ohne dass sie auf der Zielgeraden "einging". Nach 71,95 sec und damit neuem Hausrekord beendete sie dieses Rennen mit Platz acht.
Insgesamt zweimal Silber, einmal Bronze und zwei neuen Hausrekorden kehrten unsere Sportlerinnen und Sportler wieder nach Hause zurück. Und neben ihnen waren erneut sechs unserer Mitglieder als Kampfrichter/innen tätig.
Wir gratulieren sehr herzlich zu allen erzielten Leistungen und Platzierungen, und wir bedanken uns bei unseren Kampfrichtern, die allesamt wieder einen tollen Job gemacht haben.