Qualisportfest des TV 1860 Erkelenz

geschrieben von Harald Eifert am Montag, 04 Juli 2016 13:59 Uhr

Dem Wetter und allen Unkenrufen (evtl. Absage des Sportfestes) zum Trotz, haben wir das Qualisportfest des TV 1860 Erkelenz mit einer recht großen Truppe besucht, und das war gut so. Das Ergebnis waren viele Bestleistungen und eine gelungene Generalprobe. Martin hatte ein Auge auf alles, was nötig war, und er kümmerte sich um alle Belange, die die Athleten an ihn heran trugen.

Clemens Jäger (noch M13) startete zusammen mit Tamino Tetz im Kugelstoßen der M14, wo sie mit 7,18 m und 9,04 m einen Doppelsieg feierten. Tamino gewann vorher noch mit 14,59 sec die Konkurrenz über 80 m Hürden. Den Hochsprung mußte er leider mit 1,30 m abbrechen, da er Probleme mit seinem Knie hatte. Dennoch wurde er damit noch Zweiter. Mark Junglas  bewältigte die 100 m in 14,31 sec und belegte damit Rang drei. Über 800 m reichten 2:51,00 min zu Platz zwei.

In der M15 zeigte auch Jonas Kaspar, dass er nicht nur ein Meister der Langhürdenlauferei ist. Er lief über 100 m mit 12,38 sec einen neuen Hausrekord und wurde damit Zweiter. Den Hochsprung gewann er mit 1,66 m und verpasste seine Bestleistung nur um einen einzigen Zentimeter. Last but not least sprang er auch noch weit, und landete bei seinem weitesten Satz bei 5,42 m. Damit belegte er Rang zwei. Sein gleichaltriger Kumpel Jonas Völler startete eine Klasse höher über 400 m. Er erzielte mit 56,00 sec eine nicht so erwartete Leistung und wurde ebenfalls Zweiter. Bei den gleichaltrigen Mädels gingen Johanna Jäger und Lena Blankertz an den Start. Johanna startete über 800 m und erreichte das Ziel nach 2:38,27 min. Damit verpasste sie ihre Bestleistung nur knapp. Lena Blankertz lief über 80 m Hürden bei 2,2 m Gegenwind mit 13,63 sec eine starke Zeit. Nicht nur, das sie Zweite wurde, sie wäre auch bei anderen Windverhältnissen Bestzeit gelaufen, doch das kann sie ja noch nachholen, was übrigens auch für Johanna gilt. Dafür hielt sich Lena im Weitsprung mit 5,00 m, die sie übrigens zweimal erzielte, schadlos. Damit gewann sie nicht nur die Konkurrenz, sondern sprang endlich so weit, dass eine fünf davor steht.

In der U20 gab Julian Formella über 100 m eine starke Vorstellung. Nach langer Verletzungspause gewann er die 100 m in 11,91 sec und verpasste dabei seinen eigenen Hausrekord nur um drei Hundertstel Sekunden. Daran sollte er nun anknüpfen und noch eine gute Restsaison daraus machen. In der gleichen Klasse startete Hannes Vohn über 400 m und erzielte dabei ein weiteres starkes Ergebnis. In 51,16 sec belegte er Rang zwei und unterbot seine bisherige Bestleistung um über zwei Sekunden. Bei den weiblichen U20ern stellte sich Sabrina Bluhm dem Starter über 100 und 200 m. Die 100 m Konkurrenz gewann sie in starken 12,79 sec, während sie über die doppelte Sprint Distanz 25,95 sec benötigte. Die letztere Zeit findet leider keine Berücksichtigung in den Bestenlisten, da der Rückenwind zu stark geblasen hatte.

Jonas Hanßen und Emanuel Baaken starteten in der U23 und fuhren ebenfalls tolle Ergebnisse "ein". Während Emanuel die 5.000 m in neuer Bestzeit von 17:16,36 min für sich entscheiden konnte, ging es bei Jogi Hanßen "nur" um einen Test der in Kassel verletzten rechten Wade. Er hatte die Aufgabe neben den beiden angebotenen Strecken über 100 und 200 m vorher und nachher noch zwei Sprints zu absolvieren, damit die weitere Saison geplant werden kann. Mit 11,09 sec und 21,77 sec erzielte er zwei Topergebnisse, wobei zwar die 200 m Zeit ebenfalls vom Winde verweht war, aber dennoch als Test ein tolles Ergbnis war. Das er damit beide Disziplinen gewann, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Auch Beate Derichs testete in der W50 über 400 m ihren kommenden Einsatz bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Sie lief die Stadionrunde in 76,18 sec und belegte damit Rang eins.

 

Allen gilt unser Glückwunsch, verbunden mit der Bitte auch in der zweiten Hälfte der Saison weiter auf Rekordjagd zu gehen, zu laufen, zu werfen oder springen.