16. Crosslauf des ATV Phönix Geilenkirchen

geschrieben von Harald Eifert am Samstag, 12 November 2022 17:48 Uhr

Erneut, so wie im vergangenen Jahr, traf sich die Laufgemeinde zum Crosslauf des ATV Phönix Geilenkirchen in der Grotenrather Heide. Bei herrlichem Wetter und strahlendem Sonnenschein standen ca. 160 Läuferinnen und Läufer an den jeweiligen Startlinien, die der Veranstalter im Wald vorgesehen hatte.

 

Pünktlich um 12.30 Uhr erfolgte der Start für den ersten Lauf über 1.050 m, dem dann noch zwei weitere Läufe folgten. In allen drei  Läufen starteten die Kinder der Klassen M/W6 - M/W9, und es gab dann auch wie im letzten Jahr separate Laufwertungen, die aber später zu einer Gesamtwertung zusammengefügt wurden.

In diesen drei Läufen standen auch fünf unserer jüngsten Talente an der Startlinie und stellten sich der Konkurrenz. Dabei war Laura Puyn (W9) mit 5:30 min die schnellste Starter/in unseres Vereins im ersten Lauf und zweitschnellste der W9. Insgesamt belegte sie mit dieser Zeit Rang drei, da im zweiten Lauf noch eine Läuferin schneller war. Damit schaffte sie den ersten Podestplatz an diesem Tag für unsere Farben. Im selben Lauf startete aber auch noch ihre jüngere Schwester Elena, die mit 6:23 min die Klasse W6 insgesamt gewinnen konnte - das zweite Podest. In Lauf zwei über die gleiche Strecke starteten dann Max Friedrichs (M8), Linus Deußen (M7) und Martha Weiß (W6). Während sich Max mit 5:50 min den Gesamtsieg in seiner Klasse sicherte, erreichte Linus mit 6:05 min in diesem Lauf Platz zwei und in der Gesamtwertung Rang vier. Martha wurde in diesem zweiten Lauf mit 7:33 min für ihren ersten Platz in der W6 geehrt, belegte final in der Gesamtwertung dann Platz vier. Damit schnitten unsere jüngsten Talent sehr gut ab und gaben damit auch ein Zeugnis der guten Trainingsarbeit in ihrer Gruppe ab.

Dann folgten die Läufe der älteren Mädels und Jungs, wobei die W/MU12 ebenfalls die Strecke über 1.050 m zu absolvieren hatten, während die U14er bereits eine große Runde von 2.300 m zu laufen hatten. 

Im Lauf der 10 und 11jährigen über 1.050 m stellten sich aus unserer Sicht Jana Deußen und Kyllian Driemeyer dem Starter und zeigten ebenfalls hervorragende Leistungen. Während Jana sich mit starken 5:18 min  den zweiten Platz bei den 10jährigen Mädels sicherte, fightete Kyllian mit 5:16 min auf Rang zwei der elfjährigen Jungs. Zwei weitere Podestplätze, und das bereits nach so kurzer Zeit des Wintertrainings. Das Kyllian sich dabei um satte 15 Sekunden gegenüber der Vorjahreszeit verbesserte, soll hier nicht unerwähnt bleiben.

Pünktlich um 13.30 Uhr schickte Starter Dustin Kirwald die Mädels und Jungs der Klassen M/WU14 und U16 auf die Strecke über 2.300 m. Das dabei  der Gesamtsieger des Laufes Tim Horstmann  heißen würde, damit hatte wohl keiner gerechnet. Unsicher aufgrund der Streckenlänge agierte er bis zur Sandpassage recht vorsichtig und defensiv, drückte dann aber mächtig auf die Tube. Am Ende zeigten die Uhren im Ziel mit 9:28 min nicht nur eine tolle Zeit, sondern er hatte neben dem Sieg in der M13 auch den gesamten Lauf für sich entschieden.

Als Dritte des Gesamteinlaufes erreichte W14 Siegerin Julia Janasen die Ziellinie, und auch sie verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um satte 22 Sekunden. Neunte/r des Gesamteinlaufes wurde heute Lina Till, die mit 11:02 min nahezu die selbe Zeit wie 2021 lief und damit die Klasse W13 für sich entscheiden konnte. Der Drittplatzierte  der M13, Tom Schneider, ging trotz einer Zehenverletzung an den Start - Chapeau - und biss während des ganzen Rennens auf die Zähne. Trotz dieses Handicaps erzielte er als Dritter noch gute 11:07 min . Kurz hinter ihm finishte mit Paula Kremers eine weitere Myhlerin, die sich in den letzten Wochen ebenfalls deutlich in den Fokus gelaufen hat. Mit 11:10 min belegte sie in der Klasse W14 einen guten zweiten Platz und sicherte damit den Doppelsieg in dieser Klasse ab.  Ebenfalls verbessert zeigten sich Julia Nauß und Lina Jansen, die nach 12:11 min (Julia) und 12:25 min (Lina) als jeweils Vierte in der W12 bzw. W13 ins Ziel kamen . Auch in diesem Rennen erreichten unsere Athleten/tinnen weitere 5 Podest- und zwei vierte Plätze. Tolle Ausbeute.

Dann ging es wie am Schnürchen weiter, denn der Start über 4.600 m (zwei große Runden) langen Mittelstrecke stand auf dem Programm.  Hier starteten neben den Männern, Frauen und Senioren/rinnen auch die Klassen M/WU18/U20. Und auch in diesem Rennen waren unsere Farben wieder stark vertreten. Den Gesamtsieg, lockeren Fußes herausgelaufen, holte sich der Deutsche Vizemeister über 3.000 m Hindernis, Frederik Ruppert in starken 14:16 min. Das es dann auch noch ein Doppelsieg wurde, lag am sehr starken Finish von Moritz Ringk, der auf der Zielgeraden noch drei Mitkonkurrenten überholen konnte, sodass er mit 16:47 min Gesamtzweiter und erster der MU23 wurde und dabei im Endspurt seinen stärksten Widersacher 16:50 min in die Knie zwang.

Als Vierter des Gesamteinlaufes und Sieger der MU20 erreichte Tom  Clemens nach 17:04 min das Ziel. Nach einer über achtmonatigen Coronaerkrankung war dies wieder der erste Wettkampf, den Tom bestritten und auch recht gut überstanden hat. Es sollte nun wieder allmählich aufwärts gehen, sodass er in der kommenden Saison 2023 wieder seine normale Leistungsfähigkeit zeigen kann. Gut gemacht - weiter so. 

Als nächster unserer Läufergruppe erreichte Alexander Elsner das Ziel nach 19:08 min. Mit dieser Zeit  sicherte er sich den Sieg in der M40 und konnte auch nach dem letzten Sandberg einen kleinen Vorsprung auf seinen Vereinskameraden und Begleiter während des gesamten Laufes, Hermi Limburg, herauslaufen. Hermi seinerseits finishte nach 19:20 min und gewann mehr als deutlich die Klasse M60. Mit dieser Zeit war Hermi deutlich schneller, als noch Jahresfrist, sodass auch seine Formkurve bereits deutlich nach oben zeigt.

Als Dritter der M40 erreichte Ingo Driemeyer nach 23:27 min das Ziel und verzeichnete damit ebenfallseine Verbesserung um satte 15 SEkunden. Mit Louisa Pricken und Ira Horstmann hatten wir aber auch noch zwei Amazonen am Start, die sich beide erstmals in einem Wettkampf mit der Konkurrenz messen wollten. Beide machten eine gute Figur und fuhren auch Klassensiege ein. Während Louisa mit 27:33 min die U20 gewann, holte  sich Ira mit 28:48 min den Sieg in der W45.

In diesem Lauf erzielten unsere Starterinnen und Starter acht weitere Top-Drei-Platzierungen - Chapeau.

Im Hauptlauf über 9.200 m (vier große Runden) standen dann final mit Freddy Ruppert, Jonas Völler  und Nina Ruppert drei weitere Asse unseres Vereins an der Startlinie. Und auch diese drei Athleten/tin trugen zum mehr als positiven Auftreten unseres gesamten Teams bei. Durch Freddy und Jonas wurde nicht nur ein weiterer Doppelsieg erzielt, sondern auch sehr locker heraus gelaufen. An der Sandpassage der dritten von vier Runden musste Jonas dann abreißen lassen, sodass die beiden dann die letzten drei Kilometer jeweils alleine laufen mussten. Mit 30:27 min durcheilte Freddy final die Ziellinie, während Jonas nach 31:02 min ins Ziel kam. Nach insgesamt sechs gelaufenen Wettkampfrunden hatte sich dann auch bei Freddy eine gewisse Müdigkeit eingestellt - die Runde ist eben nicht so einfach zu laufen. Für Jonas war es ein gelungener Test für die kommenden Deutschen Crossmeisterschaften in zwei Wochen. Nicht vergessen wollen wir natürlich unsere einzige Amazone in diesem Rennen, die nur wenige Männer im Ziel vor sich wusste. Mit Platz acht in der Gesamtwertung von 33 Läuferinnen und Läufern war das schon mehr als ein Achtungszeichen. Nina Ruppert spulte die vier Runden offensichtlich so ausgeglichen und ohne jeglichen Tempoverlust ab, dass ihr die Belastung nach 37:46 min im Ziel fast nicht anzusehen war. Mit dieser Zeit hatte sie dann auch einen Vorsprung von mehr als fünfzehneinhalb Minuten auf die zweitschnellste Läuferin. Es war eben auch im letzten Lauf dieser Veranstaltung wieder eine tolle Darstellung unserer Topläufer/in.

Wir gratulieren allen Sportlerinnen und Sportlern des Vereins zu diesem tollen sportlichen Auftritt in der Grotenrather Heide. Insbesondere die Stimmung, die in unserem Team herrschte, wozu auch die Eltern, Betreuer und die angereisten Fans beigetragen haben, war nicht mehr zu toppen. Dazu auch unser Dank, verbunden mit der Bitte - weiter so.