Weltmeisterschaften in Eugene/USA

geschrieben von Harald Eifert am Dienstag, 26 Juli 2022 23:07 Uhr

Das Abenteuer Weltmeisterschaften in Eugene/USA ist zu Ende, und Frederik Ruppert war dabei. Ein Myhler, einer von uns, und wir sind mächtig stolz. Auch wenn das erzielte Ergebnis nicht die Leistungsfähigkeit unseres Freddy aussagt, so war es doch eine für ihn ganz wichtige Erfahrung.

Das vorgeschaltete Trainingslager zur Anpassung und Gewöhnung an die Zeitumstellung  (neun Stunden zurück) und den damit verbundenen täglichen Rhytmus klappte ganz gut. Auch die abgesprochenen Trainingseinheiten zeigten einen Athleten, der in guter Verfassung war. Selbst Betreuer Wolfgang Heinig (offizieller Betreuer und Trainer für alle deutschen Hindernisläufer/innen) bestätigte die gute Verfassung. Nach diesem Neuntägigen Aufenthalt in Santa Barbara ging es dann in einem über fünfstündigen Inlandflug von  Kalifornien nach Oregon in die leichtathletische Leichtathletikhochburg Amerikas - Eugene.

Auch der dreitägige Aufenthalt im dortigen Collegegelände, einen Steinwurf entfernt vom mit über 200 Millionen komplett sanierten Hayward Field, war sehr gut, und Freddy freute sich auf seinen Start über 3.000 m Hindernislauf bei seinen ersten Weltmeisterschaften.

Im ersten von drei Vorläufen stand Freddy im schnellsten Vorlauf an der Startlinie, zusammen mit dem Jahresschnellsten und Olympiasieger von Tokio 2021, Soufiane EL Bakkali aus Marokko, der auch mit seiner Bestzeit von 7:58,28 min der weltjahresbeste Läufer ist. Während Freddy in den ersten drei Runden noch im Feld mitlief, musste er sich aber starker Attacken der übrigen Läufer erwehren. Zu über 80 Prozent, so berichtete er via Telefon, sah er die Hindernisse und Wassergrabenhindernisse sehr spät, manchmal zu spät. Das raubte ihm letztendlich die Kraft, die er für ein "rundes" und gutes Rennen gebraucht hätte. 

Freddy hatte bis dahin noch kein Rennen dieser Art bestritten - ein Rennen in dem es ständige Positionswechsel im Feld gab. In dem er sich nahezu immer innerhalb des Läuferfeldes befand und sein eigenes Tempo nicht laufen konnte. Am Ende konnte er dem Feld nicht mehr folgen, rannte sein Rennen aber zu Ende. 

Zusammengefasst ist er aber der Meinung, dass trotz dieses Ergebnisses von 8:45,55 min, ihn die gemachten und erlebten Erfahrungen weiter voran bringen werden. Er wird sich in den nächsten Rennen auf internationalem Terrain auf diese Art der läuferischen Gestaltung einstellen und entsprechend reagieren. Auch die Gespräche und Trainingseinheiten mit anderen Sportlern und Läufern aus Deutschland, aber auch anderer Länder waren interessant und auch eine tolle Erfahrung, die ihm gut getan haben.

Freddy Ruppert wird auch diese Erfahrung dazu nutzen sich weiter zu entwickeln, und wir helfen natürlich dabei. Es folgen ja noch  einige interessante Events, wie die EM in München in diesem Jahr und die WM in Budapest/Ungarn, die bereits im nächsten Jahr stattfinden werden.

Mach so weiter - wir begleiten Dich.