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Chronik |
Unser SC Myhl Leichtathletik wurde am 12. November 1997 ins Vereinsregister eingetragen. Dieses Datum ist gleich zu setzen mit dem Gründungsdatum des Vereins. Gründungsmitglieder waren Bruno und Hilde Wilms, Harald und Bärbel Eifert, Dr. Klaus Kuypers, Gregor Theißen und Burkhard Lebrecht. Aber der Ursprung unseres Vereins lag schon viel früher. Aber alles der Reihe nach.
Zur Historie....
In Myhl wurde schon immer Leichtathletik
betrieben. Aber der Fußball hatte einen höheren Stellenwert. In der Festschrift
des SC 1920 Myhl anlässlich des 75-jährigen Bestehens im Jahre 1995 wurde genau
recherchiert wann der Grundstein unseres Vereins gelegt. Hier Ausschnitte aus
der Festschrift....
....Fußball war und blieb nicht nur in Myhl die Nr. 1 und ließ für andere Sportarten wenig eigenständigen Raum. Dies änderte sich erst, als der heutige Vorsitzende und Wegbereiter der Leichtathletikabteilung, Bruno Wilms, eine überregional bekannte Leichtathletin aus Waldfeucht 1964 als seine Ehefrau nach Myhl holte. Hilde Wilms war fortan Initiatorin der bald schon selbständigen Abteilung. Es begann mit einer kontinuierlichen Trainingsarbeit in den leichtathletischen Grunddisziplinen Laufen, Springen und Werfen. Bereits 1965 konnten hier erste Kreismeistertitel erworben werden.
Einen deutlichen Aufschwung, der sich sowohl in der Mitglieder- als auch in der Zahl der zu verzeichnenden Erfolge niederschlug, erlebte die Abteilung insbesondere nach 1970.
Um bessere Trainings- und Wettkampfbedingungen zu schaffen, hielten es die Verantwortlichen 1973 für sinnvoll, mit den Vereinen TuS Oberbruch und TuS Rheinland Dremmen eine Trainings- und Startgemeinschaft einzugehen. Man hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einige Jahre gemeinsam trainert und sah gerade für die Staffel- und Mannschaftswettbewerbe im gemeinsamen Auftreten bessere Chancen. So entstand die Leichtathletikgemeinschaft Oberbruch-Dremmen-Myhl, schon bald unter dem Kürzel LG ODM ein Inbegriff erfolgreicher Leichtathletik.
Die Myhler Erfolge in diesem Konzert der Vereine sind aber vor allen Dingen ein Verdienst des bereits mehrfach erwähnten Ehepaares Hilde und Bruno Wilms. Ob als Trainer, Betreuer, Organisatoren oder in verantwortlicher Position im Vorstand des SC 1920 Myhl, immer wieder standen und stehen Hilde und Bruno Wilms vorn an, wenn es darum galt (und gilt), für den SC 1920 Myhl einzutreten.......
Zum 31. Dezember 1991 trennten sich die Myhler Leichtathleten von der Startgemeinschaft und gingen als eigenständige Abteilung wieder zum Stammverein zurück. Auch diese Zeit wurde in der Festschrift trefflich skizziert.....
....Seit dem Austritt aus der Leichtathletikgemeinschaft Oberbruch-Dremmen-Myhl am 31.12.1991 waren die Myhler Sportler und Sportlerinnen wie gewohnt erfolgreich. Neben mehreren Landestiteln gewannen und gewinnen die rund 200 Mitglieder der Leichtathletikabteilung (davon alleine 150 Jugendliche) des SC 1920 Myhl jährlich mehr als 150 Kreismeistertitel.
Als besondere, herausragende Beispiele
können hier die beiden Athletinnen Astrid Wilms und Anja Deckers genannt werden.
Astrid Wilms schaffte 1987 mit der 3 x 800-m-Staffel in der weiblichen Jugend A
den Landesmeistertitel und die Qualifikation für den Endlauf zu den Deutschen
Meisterschaften. Im gleichen Jahr wurde sie Dritte der Deutschen
Jugend-Cross-Meisterschaften und wiederholte diesen Erfolg 1988 im Cross-Lauf
und beim 3000-m-Lauf auf der Stadion-Rundbahn.
Anja Deckers ist die derzeitige "Vorzeigeathletin" des Sport-Club 1920 Myhl. Mit
jährlich mehr als 10 Kreismeistertiteln und hervorragenden Platzierungen auf
Landes- und Bundesebene gehört sie zu den hoffnungsvollsten Sportlerinnen.
Bisheriger Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere waren die Vizemeisterschaften
bei den Deutschen Amateurmeisterschaften in den Jahren 1993 und 1994 im 400-m-
Hürdenlauf.
Im Mittelstreckenbereich sorgt Markus Klawuhn für Furore, nicht zuletzt aufgrund
seiner Platzierungen in der Deutschen Bestenliste.
Eine Sonderstellung des Mittel- und Langstreckenlaufs nimmt in seiner Altersklasse (M40) unser Kassenwart Burkhard Lebrecht ein. So erlief er alleine 1993 zwei Landesmeistertitel über 1500 m und 5000 m.
Organisatorisches Aushängeschild der
Leichtathletikabteilung ist seit 1984 der inzwischen größte Waldlauf in
Deutschland, der Adventslauf im Wassenberger Wald mit teilweise mehr als 1000
Teilnehmern pro Jahr. Diese jeweils am ersten Adventssonntag durchgeführte
Laufveranstaltung ist unzertrennlich mit dem Namen seines Cheforganisators
Harald Eifert verbunden. Seit nahezu 15 Jahren gehört Harald Eifert zu den
größten Aktivposten der Leichtathletikabteilung des SC 1920 Myhl. Zunächst ein
bundesweit erfolgreicher Mittel- und Langstreckenläufer (als einziger Amateur
mehrfache Teilnahme an den Endläufen zur Deutschen Meisterschaft, zwei A
-Länderkämpfe für die Bundesrepublik Deutschland gegen Frankreich und
Belgien...), gibt er jetzt seine Erfahrungen als Trainer weiter und organisiert
"nebenbei" auch mit großem Engagement den Adventslauf. Gerade diese
Organisation, in die unzählige Mitglieder der Leichtathletikabteilung nahezu
selbstverständlich integriert sind, zeigt in einmaliger Weise die Möglichkeiten
auf, doch noch etwas bewegen zu können, wenn Engagement und Einsatzwille für die
gute Sache stimmen.....
Im Oktober des Jahres 1997 reifte der Wunsch bei Burkhard
Lebrecht, Harald Eifert und Bruno Wilms mit den Leichtathleten des SC 1920 Myhl
zusammen einen eigenen Verein zu gründen. Dies wurde dem Stammverein mitgeteilt
und auf einer außerordentlichen Generalversammlung abgestimmt und beschlossen.
Nach Aufstellung einer Satzung und der Findung der Gründungsmitglieder wurde der
Wunsch Realität. Mit fast 200 Mitgliedern trat man Ende 1997 aus dem Stammverein
aus und in den neuen Verein ein.
Und nun zu heute....
Am 31. Dezember 2000 zählte unser Verein 215
Mitglieder. Es ist eine gesunde Mischung aus jung und alt. Immer wieder finden
junge erfolgshungrige Athleten aus dem ganzen Kreisgebiet zu uns. Die Hälfte der
Mitglieder ist unter 18 Jahre.
Als Vorsitzender fungiert Bruno Wilms. Mit seiner ruhigen und sachlichen
Art repräsentiert er den Verein in vorbildlicher Art und Weise nach außen.
Außerdem bindet er sich neben Ehefrau Hilde in den Trainingsbetrieb ein.
Seine Leidenschaft gilt immer noch den Sprungdisziplinen, insbesondere dem
Hochsprung.
Als rastlosen Motor des Vereins kann man Harald Eifert, unseren 2.
Vorsitzenden, bezeichnen. Neben der Tätigkeit im Vorstand leitet er seit Jahr
und Tag das Training der Jugendlichen und Senioren. Nach Absolvierung des
A-Trainierscheins ist auch die fachliche Kompetenz unbestritten.
Kassierer und Geschäftsführer ist Burkhard Lebrecht. Nebenbei ist er noch
Statistiker des Vereins und auch (wieder) Athlet.
Zum erweiterten Vorstand zählen Hilde Wilms (Frauenwartin), Anja
Deckers (Schriftführerin) und Klaus Gisbertz (Werbebeauftragter).
Der sportliche Erfolg ist dem Verein
treugeblieben. So haben wir im Schüler- und Jugendbereich über die Landesgrenzen
hinaus bekannte Sportler, die sich auch in diversen Kadernennungen
widerspiegelt. Exemplarisch soll hier nur der Name von Christian Thönnissen
genannt sein. Im Seniorenbereich haben wir mit Uwe Dossow
(auch in der Triathlonszene ein sehr bekannter Name) und Norbert Borgmann
zwei auf Landes- und Bundesebene sehr erfolgreiche Athleten.
Die Durchführung von Veranstaltungen wird mit großem organisatorischem Aufwand
verfolgt. So sind wir in der Lage fast alle Positionen (Zielgericht,
Kampfgericht, Wettkampfbüro, Cafeteria usw.) mit eigenen Leuten zu besetzen. So
führten und führen wir auf Kreisebene viele Veranstaltungen durch. Auch auf
Landesebene sind wir diesbezüglich tätig gewesen (LVN-Cross, LVN-Senioren und
LVN-Blockwettkampf) und werden es noch sein. Unser großes Ziel soll es sein
einmal auf Bundesebene eine Veranstaltung durchzuführen. Dazu hat es aber leider
noch nicht gelangt. Aber wir arbeiten daran.
Stand: 21. Februar 2001
Nach fast zwei Jahren haben sich weitere
Erfolge auf sportlicher Ebene eingestellt. Neben vielen LVN-Titeln und
Platzierungen auf Bundesebene konnten wir mit Anja Deckers (Altersklasse
W30) den ersten DLV-Titel verbuchen. Sie gewann die Goldmedaille über 400 m
Hindernis m 10. August 2001 in Chemnitz.
Ein weiterer Titel kam 1 Jahr später durch Jonathan Powell (Altersklasse M40)
hinzu. Er schleuderte den Speer am 12. Juli 2002 in Kevelaer auf unübertroffene
58,24 m.
Ein geniales Jahr hatte Norbert Borgmann (AK40) in 2002. Nach der
Silbermedaille im Crosslauf am 09. März in Regensburg, der Bronzemedaille über
5.000 m am 12. Juli in Kevelaer wurde er am 25. August in Potsdam
Europameister über 3.000 m Hindernis. Er fügte der Medaillensammlung
noch eine Silbermedaille beim DLV-Marathon am 29. September mit Mannschaft zu.
Seine Teamkollegen waren Bernd Barten und Raimund Königs.
Stand:
28. Dezember 2002
Auch 2003 wurden auf Landesmeisterschaften
zahlreiche Titel und Platzierungen. Die beste Leistung auf Bundesebene erreichte
die wiederum die Marathon-Mannschaft der M40. In geänderter Besetzung sprang
ebenfalls die Silbermedaille am 01. Juni in Duisburg heraus. Mitglieder der
erfolgreichen Crew waren Jürgen Plum, Bernd Barten und Michael
Jilg.
Jonathan Powell konnte seinen im Vorjahr errungenen Titel verletzungsbedingt
nicht verteidigen. Mit 56,05 Meter belegte er dennoch einen ausgezeichneten
zweiten Platz und immerhin die Silbermedaille. Bei den Westdeutschen
Meisterschaften über 10 Kilometer am 28. September in Nütterden sprangen in zwei
Mannschaftswertungen Goldmedaillen. So sorgten die A-Jugendlichen (als
B-Jugendliche hochgemeldet) Mädels Verena Eifert, Vera Krings und
Eva Theißen ebenso für Gold, wie die M40-Mannschaft in der Besetzung
Stefan Woytowicz, Bernd Barten und Michael Jilg.
Im Jahr 2004 kam indirekt unserem Verein auch besondere Ehrung zu teil. Die
nachfolgenden Berichte stehen für sich.
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Hohe Auszeichnung für Bruno und Hilde Wilms.
Unserem langjährigen Vorsitzenden
und seiner Gattin wurde am 20. Februar 2004 von Bundespräsident Johannes Rau das
Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen..
Ihr gemeinsames langjähriges Wirken im Sport, aber auch im gesamten Myhler
Vereinsleben, wurde damit entsprechend gewürdigt.
Wir sind stolz mit diesen beiden Menschen im SC Myhl gemeinsam wirken können. In
einer Feierstunde wurde diese Auszeichnung am 28. Mai offiziell übergeben. Die
örtliche Presse titelte:
Rheinische Post, 1. Juni 2004
Feierstunde im Myhler Pfarrheim: Bundesverdienstkreuz für die Eheleute Wilms
Sport und Musik ihr Lebenselexier
Nicht wegzudenken aus dem Myhler Vereinsleben
sind die Eheleute Hansbruno und Hildegard Wilms, Ihr vielfältiges Engagement
wurde mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt. Während einer
Feierstunde am Pfingstsamstag im Myhler Pfarrheim überreichte der
stellvertretende Landrat Bernd Schunacher dem Paar die Auszeichnung.
Vor allem das jahrelange Engagement des Paares im Vereinssport hob Schunacher in
seiner Laudatio hervor. Die Eheleute sind seit 1964 ehrenamtlich im SC Myhl als
Trainer tätig. Mit großem Einsatz setzen sie sich vor allem für die sportliche
Ausbildung von Kindern und Jugendlichen ein. Sie trainieren die jungen
Vereinsmitglieder drei- bis viermal in der Woche in verschiedenen
Sportdisziplinen. Heinzbruno Wilms leitet außerdem die Leichtathletikabteilung
des Vereins, während seine Frau als Freundin und "Sportmutter" immer ein offenes
Ohr für Probleme der jungen Sportlerinnen und Sportler hat. Seit 1973 sind die
Eheleute Wilms zudem als Kampfrichter tätig. Neben ihrem Engagement im SC Myhl
pflegen sie Kontakte zu anderen Vereinen ihres Wohnortes. Hansbruno Wilms war
von 1980 bis 1990 Vorsitzender des Leichtathletikkreises Heinsberg, sowie
Mitglied des Beirates des Leichtathletik-Verbnades Nordrhein (LVN). Als
Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen im sportlichen Bereich erhielten
Hansbruno und Hildegard Wilms bereits Ehrennadeln in Silber und Bronze vom
Deutschen Leichtathletikverband (DLV) und vom Leichtathletik-Verband Nordrhein
(LVN).
Seit Jahrzehnten engagieren sich beide außerdem in der Mandolinen-Spielschar
Myhl. Wilms, der von 1968 bis 1975 der Vorsitzende des Orchesters war,
organisiert regelmäßig Vereinsausflüge, Radtouren und Kameradschaftsabende und
stellt sich seit über 50 Jahren die jährliche Vereinschronik zusammen. Frau
Wilms gestaltet seit über 25 Jahren das Bühnenbild für das traditionelle
Frühjahrskonzert des Vereins.
Aachener Nachrichten, 1. Juni 2004
Myhler Eheleute Hilde und Bruno Wilms erhalten gemeinsam aus der Hand des stellvertretenden Landrates Bernd Schumacher das Bundesverdienstkreuz. Ideelle Einstellung und Verantwortungsbereitschaft des Paares gewürdigt.
Ein Leben für die Jugend und den Sport gewürdigt
Seit Einrichtung der Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes unter Bundespräsident Theodor Heuß und Bundeskanzler
Konrad Adenauer war es - soweit erinnerlich - die erste gemeinsame Auszeichnung
eines Ehepaares für eine über Jahrzehnte gemeinsam gestaltete, einzigartige
Lebensleistung im Dienste der Jugend und des Sportes. Bruno und Hilde Wilms,
eine Institution noch weit über Myhl hinaus schlechthin, die das Ehrenamt seit
Jahrzehnten verkörpern, erhielten die hohe Auszeichnung im Myhler Jugendheim aus
der Hand des stellvertretenden Landrates Bernd Schumacher. Beantragender
Initiator dieser Auszeichnung war - und das ohne jede "politische" Unterstützung
- Harald Eifert, der Vorsitzende des Leichtathletikverbandes im Kreis Heinsberg
und jahrzehntelange Mitstreiter des Ehepaares Wilms im Myhler
Leichtathletikverein.
Die Begründung für die Verleihung des Verdienstkreuzes zeigte nicht nur die
persönlichen Leistungen, sondern auch die ideelle Einstellung und
Verantwortungsbereitschaft der Eheleute Wilms auf. Seit 1964 sind sie unter
hohem Zeitaufwand während ihrer Freizeit für Training und Leitung der
vielgestaltigen Sportgruppen tätig. Zahllosen Kindern aus Wassenberg und
Umgebung verhalfen sie zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung. Bruno Wilms
war zehn Jahre lang auch Vorsitzender des Kreisverbandes für Leichtathletik und
Beiratsmitglied im Landesverband. Hilde Wilms stand ihm dabei zur Seite. Sie war
die "Mutter" der Leichtathleten, die mit Rat und Tat den jungen Menschen half.
Schon in den 70er Jahren zeichnete der Leichtathletikverband Nordrhein das
Ehepaar mit den Nadeln in Silber und 1980 mit der goldenen Ehrennadel aus. 1996
folgte die DLV-Ehrennadel in Gold.
Auch dem kirchlichen und kulturellen Leben in Myhl waren die Eheleute eng
verbunden. Sie sind es heute noch: Bruno Wilms, der neun Jahre lang den Vorsitz
im Mandolinen-Orchester Myhl ausübte, spielt heute noch aktiv mit. Er
organisiert auch die schönen Vereinsausflüge und führt die Vereinschronik. Hilde
Wilms ist seit Jahrzehnten die Bühnenbildnerin der Mandolinengruppe. Sie ist
seit langem auch Lektorin in der Johannes-Kirche. Bruno Wilms gehört dem
Kirchenvorstand an.
Schon in seiner Begrüßung würdigte Bürgermeister Manfred Erdweg das Ehrenamt und
seine Bedeutung für eine funktionierende Gemeinschaft, die auf Verlässlichkeit,
Ehrlichkeit und Menschenfreundlichkeit angewiesen sei. Dass dies heutzutage eine
Rarität geworden sei, unterstrich auch der stellvertretende Landrat Bernd
Schumacher: "Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Bruno und Hilde Wilms. Die
Leistungen solcher Ehrenämter sind nicht mit Geld zu bezahlen. Sie verdienen
unseren besonderen Dank und unsere Anerkennung." Im gleichen Sinne äußerte sich
Dechant Heinz Portz, der Glückwünsche und Dank der Pfarre St. Johannes Myhl
überbrachte. Für die Dorfgemeinschaft Myhl sprach Stadtverordneter Jürgen
Thüring auch im Namen des verhinderten Ortsvorstehers Knorr. Harald Eifert
umriss prägnant die Persönlichkeit, das Wirken und die Zusammenarbeit mit seinen
Freunden Bruno und Hilde. Landesverbandsvorsitzender Probst sprach den Dank des
Sportes für eine außergewöhnliche Lebensleistung aus. Die Mandolinenspielschar
unter Leitung von Ingrid Schippel bereicherte die Feierstunde musikalisch.
Bruno und Hilde Wilms bedankten sich für die hohe Auszeichnung. Sie bedankten
sich auch bei namentlich Genannten, die ihnen treu zur Seite standen, "denn es
war nicht immer leicht, mit einem so großen Kreis Heranwachsender umzugehen".
Bruno Wilms machte keinen Hehl daraus, dass sich die Zeiten und die
Voraussetzungen für eine fruchtbare Jugendarbeit deutlich gewandelt haben.
Aber auch die sportliche Komponente kam in diesem Jahr nicht zu kurz. So konnten Jonathan Powell und Ruth Jansen, unsere Ausnahmesportler in den technischen Disziplinen, die Akzente setzen. Sprangen bei den DLV-Hallenmeisterschaften am 28. und 29. Februar 2004 in Potsdam noch zwei Silbermedaillen im Speerwurf bzw. Kugelstoßen heraus, so konnte John im Juni in Kevelaer seinen zweiten deutschen Meistertitel feiern. Ruth tat ihm dies im Februar 2005 bei den DLV-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf nach. Für sie war es aber das Titeldebüt auf bundesdeutscher Ebene.
Stand: 01. Mai 2005