Trainingslager in Paderborn – Hövelhof vom 30.03. bis zum 11.04.2007
 

Nun war es wieder soweit! Am Nachmittag des letzten Schultages vor den Osterferien fuhren wir wieder einmal ins Trainingslager in die Landhauspension Göke nach Hövelhof. Da unsere Gruppe dieses Jahr 27 Personen umfasste, also quasi „ausgebucht“ war, mussten wir Athleten und unser Gepäck auch auf dementsprechend viele Autos verladen werden. Nun gab es bei so vielen Autofahrern auch viele verschiedene Meinungen was die Reiseroute anging und so fuhr die eine Gruppe Haralds vermeintlich kürzeren Weg durch Essen und die andere über Wuppertal. Wie es kommen musste, waren fast alle Wagen eher da als Harald, denn er hatte im Ruhrgebiet etwas länger im Stau gestanden als die anderen auf ihrem Weg... diese kleine Genugtuung nur am Rande :-) !

Unser erster Abend wurde wie gewohnt mit einem sehr leckeren Abendessen begonnen. Auch die Mahlzeiten an den kommenden 12 tagen waren köstlich und es wurden immer wieder einige Wünsche und Spekulationen bezüglich des Essens geäußert, welche auch, mal mehr, mal weniger erhört wurden. Nach dem Essen ging es meistens zum richtig gemütlichen Teil des Abends über: Poker, Kniffel, Bimbo, Skat und Phase 10 sind nur eine kleine Auswahl der Spiele, die uns ein raumerfüllendes Programm boten und spannende Duelle heraufbeschworen. Doch was wären diese Abende nur ohne Jupps und Reiners Wasserkocher gewesen? Erst der Duft von Cappuccino und Tee machte das Trainingslager perfekt und ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil geworden.

 

 

 

Über Tag wurde natürlich fleißig trainiert. Wenn Tempotraining und langer Dauerlauf auf dem Plan standen wurde nur einmal und ansonsten überwiegend zweimal täglich trainiert. Zur Entspannung und Regeneration ging es nach den Tempoläufen dreimal in die Westphalentherme in den Nachbarort, wo wir unsere erschöpften Beine im Whirlpool so richtig durchsprudeln lassen konnten. Stand zweimal Training an, wurde nach dem Dauerlauf meist in den Disziplinen Ballwurf, Weitsprung oder Hürden gearbeitet. Hierbei ist besonders auch die tatkräftige Unterstützung von Alina und Verena erwähnenswert, denn Harald warf des Öfteren ein Auge auf unsere Werfergruppe (Christian, Jakob und Justus), die ihre Technik im Speer- und Diskuswerfen und Kugelstoßen verfeinerten.

 

 

 

Am Donnerstag war Kino angesagt und so fuhren wir abends nach Paderborn um Mr. Bean, Neues vom Wixxer uns Fantstic Movie anzuschauen. Der nächste Tag war Karfreitag und da der Sportpark geschlossen war, war für diesen tag eine Schnitzeljagd vorgesehen, die in Hövelhof vor der Pension starten sollte. Vier Gruppen wurden jeweils noch einmal in zwei Gruppen (Langstreckler und Sprinter) unterteilt und so galt es zwar möglichst flott zu laufen, aber auch die zehn Fragen so gut wie möglich zu beantworten. Diese waren gar nicht so einfach und so musste am Ende noch kurz eine gruppeninterne Beratung stattfinden, bevor die Ergebnisse abgegeben und die Zeit gestoppt wurde. Sieger bei diesem Spiel war die „Erdinger“-Gruppe von Jürgen, knapp vor der „Krombacher“-Gruppe von Reiner.
Für Ostersonntag war das allseits beliebte Osterfeuer auf der Wiese vor der Pension aufgeschichtet worden, und so wurde an diesem Abend bei Feuerschein draußen erzählt, gelacht und herumgealbert.

 

 

 

Als das Osterwochenende vorüber war, ging alles Schlag auch Schlag und die Heimreise rückte schon wieder in greifbare Nähe. Ehe man sich versah, war es schon wieder Zeit für den Abschlussabend. Dieser wurde mit dem Spiel „Schlag den Eifert“ von Benedikt und Carl eingeläutet. Tobias und Harald mussten gegen ausgewählte Gegner in verschiedenen Disziplinen antreten. So gewann Tobi bei Halli-Galli gegen Jakob und im Twister gegen Anne, verlor jedoch im Airex-Matten-Duell gegen Anja. Im Kartenstechen gegen Carl kam es zu einem Unentschieden. Harald konnte zwei Siege im Armdrücken gegen Christian und im Händeklatschen gegen Linda verbuchen. Deshalb wurden „die Eiferts“ dieses mal knapp nicht geschlagen. Aber die Revange lässt garantiert nicht lange auf sich warten!
Es folgte das „Familienspiel“ von Anja. Besonders Julia hatte als „Kind“ zum Schluss schon mindestens einen halben Dauerlauf hinter sich gebracht. Bei einem weiteren Gruppenspiel mussten sich alle Beteiligten im Drei- und Viereckesuchen üben, aber auch im Kartengucken beweisen. Hier waren zum Teil akrobatische Fähigkeiten gefragt, damit die auf dem Rücken geklebte Spielkarte nicht erspäht werden konnte. Besonders Anne und Natty ließen sich nicht so leicht auf die Karte schauen, denn sie stellten ihr schlangenmenschliches Können unter Beweis. Für die mit Abstand lustigsten Darbietungen sorgte das Spiel Extreme Activity zu späterer Stunde. Fünf Gruppen mussten Begriffe aus den Kategorien Musik, Tiere, Sport und Nützliches in Form von Gurgeln, Pantomime, Malen mit verbundenen Augen und wechselseitiges Erklären mit einem Partner erraten. Besonders die gegurgelten Lieder brachten alle zum Lachen. Schon als Jupp das Lied „Help“ von den Beatles anstimmte, lagen alle vor Lachen am Boden. Wir dachten: unerkennbarer geht es nicht mehr. Doch in der nächsten Runde wurden wir eines besseren belehrt. Jupp toppte dich durch zahlreiche Verschlucker selber. Und auch hier war die Schmerzgrenze der Bauchmuskeln noch lange nicht erreicht. Denn Carls Interpretation vom gegurgelten „Don`t Stopp me now“, stellte selbst Jupps Darbietung noch in den Schatten.

Als wir schließlich nach Mitternacht auf die Zimmer gingen, war auch der letzte gemeinsame Abend leider schon vorbei. Nun standen lediglich noch die Tempoläufe am nächsten tag auf dem Programm. Nachdem auch diese erfolgreich absolviert waren, stiegen wir in die vollbepackten Autos; ja sie waren wirklich sehr voll, da der Vereinsbus bereits zu Beginn des Trainingslagers Probleme gemacht hatte und nun nur mit den Reisetaschen beladen worden war. So traten wir nach zwölf Tagen, die wir bei wirklich tollem Frühlingswetter genossen haben, die Heimreise an und obwohl wir uns alle auf zu Hause freuten, ist es wieder einmal schade, dass die Zeit so schnell umgegangen ist.