Bericht von Mitglied Dietmar Frenken
 
Auch das 'läuft' beim SC Myhl...
 
Highlander 2004 - Das etwas andere Event
Muss bei einer Veranstaltung eigentlich immer die Zeit und eine Ergebnisliste das Wichtigste sein? Unsere Meinung ist eindeutig: NEIN! Deshalb haben wir mit dem HIGHLANDER - feel the challenge ein etwas anderes Event mit einem eigenständigen Reglement kreiert. Die Philosophie des Events lässt sich mit drei Worten schnell auf den Punkt bringen: Sport - Natur - Erlebnis

Was macht nun einen HIGHLANDER aus?

Sportlich gesehen, ist er/sie ein/e MultisportlerIn, denn die Veranstaltung umfasst mit Schwimmen, Inline Skating, Rennrad fahren, Mountainbike und Laufen insgesamt fünf Sportarten. Ob nun einzeln, im Zweier-Team oder in einem Team mit fünf Teilnehmern. Wir wollen in erster Linie Hobby- und Breitensportler animieren, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Natur als Motivation - ein HIGHLANDER lässt sich von der Landschaft inspirieren. Die Organisatoren legen deshalb größten Wert auf die Auswahl der Strecken: abseits vom Verkehr und in landschaftlich außergewöhnlichem Ambiente. Von der Blumeninsel Mainau bis zum größten Marktplatz Deutschlands in Freudenstadt lautete das Motto der letzten drei Jahren. Ab 2004 wollen wir unseren Teilnehmern eine neue Region nahe bringen: das Bodensee-Hegau-Gebiet. Dieser Teil Südwestdeutschlands ist geprägt vom steil ansteigenden Ufer des westlichen Teils des Bodensees und der zerklüfteten Vulkanlandschaft des Hegaus.
HIGHLANDER-Teilnehmer sind Genuss-Sportler, die Sport und Natur erleben wollen. Deshalb: "Der Weg ist das Ziel, nicht Bestzeiten oder Ergebnislisten." Der HIGHLANDER ist somit auch kein Rennen mit Zeitmessung, kein Triathlon und keine Meisterschaft. Antrieb für die Teilnahme ist vielmehr die Herausforderung, fünf Sportarten an einem Tag in einer faszinierenden Landschaft zu erleben. Es sind die ungeahnten Kräfte, die in jedem schlummern. Beim HIGHLANDER gilt es nun, diese gewaltige Energie richtig einzusetzen. Wer diesen Antrieb in sich spürt, der kommt ans Ziel. Und das Erlebnis wird sich einstellen.

Tja, das war die Einführung, das Ergebnis war mit 8:13:10 im Rahmen der Möglichkeiten und nach persönlicher Vorgabe nicht so schlecht.
Geplant hatte ich ca. 7 Stunden für die einzelnen Disziplinen dazu Wechsel von 5-10 Minuten, so dass 8 Stunden als Maximalzeit erreicht werden sollten.
Meine Vorbereitung war mit i.M. 4 –5 Wochenstunden (ca. 26 km schwimmen, 90 km inlinen, 740 km rennradeln, 585 km biken , 454 km laufen) wohl dünn, aber mehr ging nicht. Dazu kam eine Behinderung durch einen Riss im Innenmeniskus, so dass ich die Länge der Laufeinheiten einschränken musste.

Die Disziplinen waren ohne Ausnahme ziemlich hart, wobei die Radstrecken Eifelcharakter hatten und der Lauf zum Teil über die MTB-Strecke ging (mit einem ersten Anstieg von ca. 6 km). Gesamt wurden ca. 1.700 Höhenmeter bewältigt. Dazu kam eine Temperatur von  30 Grad, dafür aber eine gute Organisation und viel Stimmung im Wechselbereich.

Schwimmen im Bodensee: 2 km
Inliner:  10 km
Rennrad:  73 km 
MTB: 24 km
Lauf: 12 km