|
News September 2009 An dieser Stelle berichtet Harald Eifert und Burkhard Lebrecht |
|
"Kleine" Kreismeisterschaften am 12. September in Erkelenz
Auch bei diesem Event, das vom TV
Erkelenz ausgerichtet und durchgeführt wurde, waren wir sehr erfolgreich. Es war
der Tag der Jüngsten unseres Clubs, die an diesem Tag gefordert waren und ihre
Sache mehr als gut machten. In der M8 gewann Maximilian
Rongen die 50 m in 9,27 sec vor Matteo
Minderjahn-Stein, der 9,59 sec benötigte. Auch im Weitsprung hatte Max
mit 3,31 m die Nase im Titelkampf vorne. Matteo belegte hier mit 2,85 m den
dritten Platz. Aber im Schlagballwurf drehte er den „Spieß“ dann um und gewann
mit 28,50 m gegen 25,00 m, die Max warf. In der M9 holte sich Sven Sieben über
50 m den Vizetitel in 8,44 sec und Hendric Dohle
wurde in 9,16 sec Vierter. Die 4 x 50 m Staffel konnten Max
Rongen, Hendrik Dohle, Matteo Minderjahn-Stein
und Max Buscher mit deutlichem Vorsprung in 35,40sec
gewinnen. Sven Sieben wurde im Weitsprung weitengleich (3,50m) wie der
Sieger Zweiter, da er den schlechteren zweiten Versuch hatte, was aber seine
Leistung in keinster Weise schmälerte.
Hendric sprang mit 3,05 m auf Rang acht, während Max
Buscher mit 2,80 m Zehnter wurde. Im Schlagballwurf
holte sich Sven dann doch noch seinen KM-Titel. Er warf sehr gute 37,00 m und
gewann vor Hendric, der 33,50 m warf. Max
Buscher warf als Neunter verbesserungsfähige 20,50
m. Freddy Dohle (M10) war an diesem Tag besonders gut drauf. Holte er sich doch
den Schlagballtitel mit 32,50 m und den Weitsprungsieg mit 3,71 m, alles
Bestleistungen. Im Hochsprung reichten 1.05 m zu Platz drei und im 50 m Sprint
wurde er in 8,52 sec ebenfalls Dritter. Mit den Kollegen Sven Sieben, Felix
Lindt und Alex Memenga
holte er sich noch den Titel mit der 4 x 50 m Staffel, die in 31,17 sec auch
neuen Vereinsrekord erzielte. In der M11 wurde Felix Lindt
im Sprintfinale Vizemeister in 8,18 sec, während Alex in 8,38 sec als Vierter
finishte. Im Weitsprung wurde Alex mit 3,68 m
Fünfter und Felix mit 3,46 m Achter. Der Schlagballtitel war dann wieder eine
„Beute“ für uns, denn keiner warf weiter als Alex, der 43,00 m erzielte. Felix
kam als Dritter auf 40,00 m. Einziger Vertreter in der M12 war Lukas
Otten, der über 75 m in 12,58 sec Achter wurde. Im
Weitsprung kam er mit 3,43 m auf Rang fünf ebenso wie mit dem Ball, den er auf
28,50 m warf.
Bei den achtjährigen Mädchen holte sich Lena Blankertz
in 9,30 sec über 50m den dritten Platz. Jana Kuypers
und Lisa Mech folgten in 9,52 sec und 9,60 sec auf
den Plätzen vier und fünf. Im Weitsprung konnte Lena mit 3,01 m sogar die
Vizemeisterschaft erringen. Lisa kam mit 2,88 m auf den fünften Platz, während
Jana mit 2,82 m den siebten Rang belegte. In der 4 x50 m Staffel konnten Jana
Kuypers, Lena Blankertz,
Anna-Lena Hermann und Leonie Remmler in 36,38sec den
KM Titel ganz locker nach „Hause“ laufen. Anna-Lena wurde im Sprint der W9 in
9,51 sec Dritte und Leonie in 9,61 sec Vierte. Im Weitsprung war die Reihenfolge
dann umgekehrt. Leonie wurde mit 3,10 m gute Vierte und Anna-Lena mit 2,92 m
Sechste. Im Schlagballwurf trat dann nur Anna-Lena an und warf 13,00 m weit,
womit sie Fünfte wurde. In der Klasse W10 konnte sich als einzige Läuferin
Katharina Rongen in 8,67 sec als Fünfte platzieren.
In den einzelnen Vorläufen schieden Christina Reitinger
in 8,96 sec, Nina Ossowski in 8,62 sec, Viktoria
Nickel in 9,20sec und Lara Gerighausen in 9,19sec
aus. Im Hochsprung platzierten sich Viktoria mit 1,05 m als Fünfte, Christina
mit der gleichen Höhe als Siebte, Nina Ossowski mit
1,00 m als Achte. Ebenfalls auf dem achten Platz landete mit der gleichen Höhe
Patricia Schlesiger, während Katharina
Rongen mit ebenfalls 1,00 m auf dem elften Platz
rangiert und Lara Gerighausen mit 0,95 m Zwölfte
wurde. Im Weitsprung dieser Klasse kam Nina mit 3,49 m auf den vierten Platz.
Katharina wurde mit 3,13 m Dreizehnte, Christina mit 3,04 m Fünfzehnte,
Viktoria mit 2,96 m Siebzehnte und Lara landete mit 2,57 m auf dem 21. Platz. Im
Schlagballwurf schaffte Nina mit 26,50 m einen schönen dritten Platz. Katharina
warf den Ball auf 20,50 m und erreichte damit Rang acht, während Christina mit
17,50 m auf den elften Platz kam. In der W11 lief Jaqueline
Derichs über 50m 8,86 sec, konnte sich aber damit nicht für den Endlauf
qualifizieren. In der 4 x 50m Staffel kam sie zusammen mit Nina, Christina und
Katharina in 32,93sec auf den dritten Platz. Den Hochsprung in dieser Klasse
gewann Luise Peters mit der neuen Bestleistung von 1,38 m. Einen weiteren ersten
Platz sammelte sie mit der neuen Schlagballbestleistung von 37.50 m. Jacqueline
Derichs sprang im Hochsprung mit 1,11 m ebenfalls
neue Bestleistung und wurde Fünfte. Im Weitsprung stellte sie mit 3,33 m ihre
Bestleistung ein und wurde Siebte. Hier belegte Luise mit 3,74 m den vierten
Platz. Im Schlagballwurf erreichte Jacqueline mit 23,00 m den neunten Rang.
Luise Peters ging in der Klasse W12 noch über die 60 m Hürden an den Start und
wurde dort mit der neuen Bestzeit von 11,94 sec Dritte. Auf den zweiten Platz
kam mit 11,80 sec Julia Winkels. Sie belegte im 75 m
Endlauf in 11,51 sec den sechsten Platz, während Sabrina Bluhm in 11,25 sec
Dritte wurde. Sabrina wurde im anschließenden Weitsprung mit der neuen Bestweite
von 4,11 m Fünfte. Julia Winkels war hier richtig gut drauf und holte sich mit
4,48 m nicht nur eine neue Bestweite, sondern auch die Vizemeisterschaft. Danach
wurde sie in einem spannenden Hochsprungwettkampf noch mit 1,34 m Dritte. Mit
der neuen Bestleistung von 36,50 m holte sie sich im Schlagballwurf ebenfalls
den Vizetitel. In der Schülerinnen „Königsklasse“ haben wir auch in diesem Jahr
alles weggeholt, was es zu gewinnen gab. Während sich Helena bei ihren Starts (6
!!) doch zurückhalten musste, da sie am nächsten Tag noch beim
Kreisvergleichskampf in Köln starten sollte, durfte Christina Joachims aus dem
selben Grund nur die Wurfdisziplinen belegen, sich dort aber nach Herzenslust
austoben. Und das tat sie auch. Mit dem 400 g Speer warf sie von Versuch zu
Versuch immer besser, bis sie im sechsten Versuch mit 30,09 m einen neuen
Vereinsrekord warf und den KM Titel holte. Im Schlagballwurf schaffte sie zwar
nicht den Vereinsrekord, aber dennoch waren die ebenfalls im letzten Versuch
erzielten 63,50 m schon ziemlich „abgeschmackt“. Auch damit wurde sie
Kreismeisterin und erzielte damit die beste Tagesleistung aller
Athletinnen und Athleten. In den übrigen Disziplinen
„regierte“ dann Helli. Das Finale über 75 m gewann sie in 10,53 sec ebenso
kontrolliert laufend wie den 60 m Hürdensprint in 10,27sec. Im Weitsprung sollte
sie nur einen Versuch machen, setzte diesen dann aber direkt auf 5,06 m und
holte sich den Titel. Im Hochsprung mussten dieses Mal 1,49 m reichen um zu
gewinnen. Zusammen mit Christina, Sarah Kammer, die wegen des Kreisvergleiches,
nur für die Staffel gekommen war, und Sabrina gewannen sie die 4 x 75 m Staffel
in guten 41,56 sec. Dazu kommt noch, das unsere Athleten und Athletinnen bei der
Tagesbestleistungsehrung auch noch gut abschnitten.
Masimilian
Rongen holte Gold bei der M8, während Matteo
Minderjahn-Stein Bronze holte. Sven Sieben holte
sich in der M9 Silber, und Freddy Dohle in der M10 Gold.
In der W8 holte sich Lena Blankertz Silber. In der
W11 gewann Luise Peters ebenfalls Silber. Gleiches schaffte Julia Winkels in der
W12, während Christina Joachims Gold in der W13 holte. Fazit bei den Jüngsten
mit fünfzehn KM Titeln (7 für die Jungs und 8 für die Mädels) sowie drei Gold-,
5 Silber- und 1 Bronzemedaille, ist doch bemerkenswert. Wenn die Kaderschmiede
von Hilde, Bruno und Carla weiterhin so gut arbeitet, dann freuen wir uns in der
großen Gruppe auf die neuen Talente.
8. Volksbank-Marathon am 13.
September in Münster
Fern ab der Heimat macht noch jemand auf
sich aufmerksam.
Unser langjähriges Mitglied, Eva Theißen (sie war in der Trainingsgruppe mit
Verena Eifert, Christiane Gisbertz und Vera Krings), dass jetzt studienhalber
ihre Zelte in Münster aufgeschlagen hat, ist von einer Mittelstrecklerin zur
Langstrecke gewechselt und hat bei ihrem Marathon-Debüt direkt einen
langjährigen Vereinsrekord geknackt. Denn sie überquerte die Ziellinie nach
42.195 m in der Innenstadt von Münster in von keinem weiblichen Vereinsmitglied
bisher erreichten Zeit von 3:38.00 Stunden. Sie wurde damit Neunte der
Hauptklasse und 47. unter allen weiblichen Teilnehmern. Herzlichen Glückwunsch,
Eva.
Kreisvergleichskampf am 13. September in Köln
Auch bei diesem Event sprachen
unsere Athletinnen und Athleten wieder ein gehöriges Wörtchen bei der Vergabe
von guten Platzierungen und Leistungen im Bestleistungsbereich mit.
So wurde Timo Krampen über 100 m in 11,28 sec Dritter. Eine
bessere Leistung verhinderten die Starter, die an diesem Tage nicht ihren besten
Tag hatten. Viele Fehlstarts, langes Warten bis zum Schuss
und dennoch diese gute Zeit, sie spricht für Timo. Seinen zweiten Einsatz hatte
er über 110 m Hürden, wo er mit klasse in 14,62 sec einen tollen zweiten Platz
für das Team einfahren konnte. Ebenso stark der Auftritt von Philippe
Derichs, der in 15,21 sec guter Fünfter wurde. Mit
der Staffel konnten die beiden in 44,04 sec noch einen tollen weiteren zweiten
Platz einfahren. Über 400 m kam die Stunde von Simon Keuter,
der von drei Läufen in 51,90 sec nicht nur Gesamtzweiter
wurde, sondern wieder ein Zeichen in die Zukunft setzte. Carl
Siemes und Julian Willms
stellten sich dem Starter über 800 m und lieferten in einem taktischen Rennen
gute Ergebnisse ab. Beide waren nicht ganz fit, waren aber bereit für die
Mannschaft Punkte zu holen. Carl wurde in 2:02,55 min Vierter, während Julian in
2:05,88 min auf den elften Rang kam. Einen guten dritten
Platz steuerte Benedikt Dohle über 3.000 m bei. In 9:24,17 min
finishte er dieses Rennen. Bei der weiblichen Jugend
B lief Natty Hüppe 13,21
sec über 100 m und erreichte damit den elften Rang. In 16,57 sec über 100 m
Hürden half sie nur aus und wurde damit Fünfzehnte. Sandra Heinen schaffte über
400 m in 60,04 sec einen guten dritten Platz und zusammen mit
Natty verhalf sie in der 4 x 100 m Staffel in 51,24
sec in die Wertung zu kommen. Eine Leistung der besonderen Art schaffte Kristina
Beckers, die sich endlich ein Herz nahm und ihren 800 m Lauf von vorne lief und
in 2:29,91 min gewinnen konnte. Damit belegte sie insgesamt Rang sechs. Geht
doch Kristina und jetzt weiter so. Ina Klewer
steuerte nicht nur einen schönen zweiten Platz über 3.000 m für die Mannschaft
bei, sie lief außerdem noch neue Bestzeit in 10:51,34 min. Bei den Schülern A
konnten unsere Drei ebenfalls gut punkten. Jonas Hanßen
lief direkt über die 80 m Hürden mit 11,76 sec neue
Bestzeit und belegte Platz sieben. Über 100 m stellte er seinen Hausrekord in
12,04 sec ein und über 300 m demonstrierte er eine Woche nach seiner
Vizemeisterschaft erneut seine Stärke über die Langsprintdistanz. In 37.50 sec
musste er sich nur zwei älteren Läufern beugen und wurde somit guter Dritter.
Mit Heiko Franken unterstützte er ebenfalls die 4 x 100 m Staffel, die in 48,66
sec auf den elften Platz aller Staffeln einlief. Heiko Franken lief über 100 m
12,65 sec und wurde Dreiundzwanzigster, während er im Hochsprung einen nicht für
möglich gehaltenen vierten Platz mit 1,65 m belegte. Diese Höhe bedeutete auch
neue Bestleistung für unseren Heiko. Dann kamen die Stunden des Herrn Justus
Röder, der es sich nicht nehmen ließ, sowohl im Kugelstoßen, als auch im Diskus
und Speerwerfen neue Bestleistungen aufzustellen. Im Kugelstoßen belegte er mit
13,70 m einen feinen vierten Platz, während seine 40,71 m im Diskus zu Platz
fünf reichten - neuer Vereinsrekord -. Mit dem Speer warf er 40,16 m und kam auf
Platz sieben. Der junge Mann sollte sich daran aufrichten und endlich sein Ding
machen, gelle. Bei den A-Schülerinnen lief Sophia Peters über 100 m 13,51 sec
(Platz 16) und über 80 m Hürden 12,58 sec (Platz 9). Beim Hürdenlauf schrammte
sie ihre Bestzeit, so wie viele unsere Athleten an
diesem Tag, hauchdünn. Auch Esther Nwankwo war über
die 80 m Hürden mit von der Partie. Sie lief in 12,83 sec auf Platz zwölf. Im
Kugelstoßen belegte sie mit der neuen Bestleistung von 9,87 m einen guten
neunten Rang. Auch in der Staffel kamen die beiden zusammen mit Helena Peters
zum Einsatz und brachten das Staffelholz nach 52,60 sec ins Ziel. Damit wurden
sie
Gesamtzehnte. Ihren letzten Einsatz hatte Esther dann noch über 300 m,
die sie nach 45,63 sec und Platz 16 beendete. Ein guter Einsatz fürs Team. Julia
Hayen belegte in 47,54 sec den zweiundzwanzigsten
Platz. Mit Helena Peters, Christina Joachims und Sarah Kammer waren auch drei
Schülerinne der W13 in dieser Schülerinnen A Mannschaft
integriert
und halfen gerne aus. Vor allem konnten sie gute
Erfahrungen sammeln. Helena belegte dabei einen tollen dritten Platz im
Hochsprung, den sie mit 1,55 m abschloss. Die 1,60 m
hauchdünn gerissen und gegen zwei zwei Jahre ältere
Athletinnen zu „verlieren“ ist aller Ehren wert. Vom
Hochsprung ging es für sie direkt zum Weitsprung, wo sie auf
einen schlechten Anlage im letzten Versuch noch 5,01 m sprang und sehr
gute Fünfte wurde. Einen ebenso tollen Gesamtvierten
Platz erlief sich Sarah Kammer über 800 m. Sie
lieferte nicht nur ein mutiges Rennen ab, sondern schrammte in 2:24,00 min nur
hauchdünn (5/100stel) an ihrer Bestzeit vorbei. Auch Christina Joachims lief ein
schönes Rennen und blieb mit 2:32,69 min ebenfalls nur ganz knapp über ihrer
Bestzeit. Sie belegte im Gesamtklassement den 15. Platz.
Schon Mitte September und immer noch so Klasseergebnisse, alle Achtung ihr
Lieben.
LVN-Meisterschaften 10 km am 20. September in
Neukirchen-Hülchrath
Es war der pure Wahnsinn, was sich im Vorfeld und während dieses Wettkampfes in
Neukirchen-Hülchrath abspielte. Zuerst all die erkrankten und verletzten
Aktiven, womit alle Mannschaften in Frage gestellt wurden. Dann das OK einiger
junger Athletinnen und Athleten sich doch noch in den Dienst des Teams zu
stellen, und dann noch die mehr als sommerlichen Temperaturen, durch die viele
Läuferinnen und Läufer das Rennen aufgeben mussten.
Bei den Senioren ging dann am Ende nur Peter Honold an den Start und wurde bei
diesen Bedingungen sehr guter Vierter mit 39:19 min. Bei den B-Jugendlichen
Jungs war Carl Siemes durch neuerliche Probleme im Fußbereich nicht in der Lage
den Titel mit zu verteidigen. Dennis Schmitz lag eine Woche vorher mit
Mittelohrentzündung und Grippe im Bett und entschied sich erst ganz spät doch
einzuspringen. Obwohl er zwischendurch ein Stück gehen musste kam er nach 43:08
min als Zehnter der ins Ziel und half so das Unternehmen Titelverteidigung
umzusetzen. Daran war auch Julian Willms beteiligt, der in 37:40 min einen sehr
schönen vierten Platz belegte. Auch er war im Ziel mehr als gezeichnet. Er war
damit zweitbester 93iger-Jahrgang. Als "sein Wetter" bezeichnete Benne immer
diese Bedingungen und ich muss zugeben, dass er wohl nicht unrecht hat. In einem
knallharten Rennen verwies er auch die A-Jugend auf die Plätze. In neuem
Vereins- und Kreisrekord von 34:39 min lief er unbeeindruckt über die Ziellinie
und holte sich seinen zweiten Einzeltitel in diesem Jahr. Auch er war natürlich
am Mannschaftserfolg maßgeblich beteiligt. Doch der Dank galt an diesem Tag
unserem Dennis der demonstrierte, was Teamgeist heißt. Alle Achtung und
Glückwunsch zu Deinem ersten Landesmeistertitel, lieber Dennis.
Bei den Mädels war es dann ähnlich. Sandra Heinen musste die Segel schon in der
Woche streichen, da auch sie mit Halsentzündung, Fieber, Stirnhöhlen etc. im
Bett lag. Erkältet gingen trotzdem die anderen Drei an den Start. Von diesen
drei "Ironmädels" kam Angela auch noch am Freitagabend erst von einer
Klassenfahrt nach Hause. Dennoch schafften es die Drei ihren im Vorjahr in
Wegberg errungenen Titel zu verteidigen. Mit der Gesamtzeit von 2:14:48 Std
wurden sei erneut Landesmeister. Im Einzel kamen sie direkt nach einander ins
Ziel. Dabei konnte Ina noch mal Bronze in 43:36 min einfahren und auch ihre
Saison mit einem tollen Abschluss krönen. Angela und Kristina belegten in 45:34
min und 45:38 min die Plätze vier und fünf und holten sich auch ihren ersten
Landesmeistertitel.
Euch Allen herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung unter außergewöhnlichen
Umständen.
Harald Eifert
Straßenlauf 10 km am 20. September in Uentrop
Karin Wallrafen läuft und läuft und läuft.... Nach mehreren Siegen und Bestzeiten über 5 km waren jetzt mal wieder die Langdistanzen an der Reihe. Die doppelt so lange Distanz musste jetzt mal her. Und siehe da, der Vereinsrekord war zweimal nicht nur in Gefahr sondern wurde sogar geknackt. In der vorigen Woche reichten 45.56 min zur Verbesserung des von ihr selbst gehaltenen Vereinsrekords, der in Lippstadt mit der Pool-Position in der Frauenklasse erreicht wurde. Aber in Uentrop kam dann die Leistungsexplosion auf der vermessenen Strecke, denn die erreichten 44.18 min sind schon eine echte Hausnummer und bedeuteten natürlich auch den Gesamtsieg. Glückwunsch Karin, mach weiter so und natürlich der Glückwunsch geht natürlich auch an Deinen Trainer.....
Abendsportfest
am 25. September in Erkelenz
Zum Kehraus noch mal Topergebnisse
unserer Athletinnen und Athleten in Erkelenz.
In der W11 startete als Einzige im alternativen Dreikampf mit abschließendem
Jagdrennen Jacqueline Derichs, die dabei den
sechsten Platz belegte. Im Weitsprung erzielte sie 3,25 m, während sie mit dem
Schlagball 27,00 m erzielte. Im abschließendem Rennen
lief sie 1:29,33 min. Bei den 13jährigen Mädchen kam die erste Topleistung, die
wir zu verzeichnen hatten. Sarah Kammer unternahm einen ernsthaften Versuch den
bestehenden Vereins- und Kreisrekord über 2.000 m zu knacken. Das bisherige Maß
stand bei 7:03,48 min. Sie lief von Anfang an im Alleingang und kam nach
hervorragenden 6:51,38 min ins Ziel. Erstes Ziel des Abends erledigt. Bei den
14jährigen Mädchen sprang Julia Ringler im
Weitsprung 3,84 m und wurde damit Sechste. Lena Domsel
hingegen startete über 800 m und gewann die Konkurrenz
in 2:35,82 min. Sophia Peters lief trotz Erkältung nochmals die 300 m Hürden und
beendete dies in 49,69 sec als Zweite. Mehr als
zufriedenstellend, perspektivisch gesehen für das kommende Jahr. Julia
Hayen warf den Speer bei den 15jährigen Mädchen auf
22,50 m und beendete den Wettkampf als Vierte. In der weiblichen Jugend B
startete Sarina Derichs nochmals im Hochsprung und
gewann höhengleich mit der Zweiten den Wettbewerb
mit 1,42 m. Den zweiten Knaller des Abends boten unsere Seniorinnen W30 über 4 x
400 m. Beate Derichs, Yvonne
Hayen, Martina Joachims und Kerstin Krolikowski
liefen mit 4:57,87 min einen neuen Vereins- und Kreisrekord. Im Speerwurf der
W40 erzielte Kerstin als Siegerin nochmals sehr gute 33,72 m. Sie gewann diese
Konkurrenz und war damit auch beste weibliche
Werferin des Abends. Auch Beate startete im Einzel. Sie lief die 200 m in
31,43sec und belegte Platz zwei in der Klasse W40.
In der Klasse M10 startend lief Sven Sieben (M9) endlich das 1.000 m Rennen, was
er eigentlich auch kann. In 3:28,60 min wurde er zwar Dritter der M10 lief aber
einen neuen Vereins- und Kreisrekord. Das alte Maß stand seit 1980 bei 3:33,1
min. Das war der dritte „Streich“ unserer Aktiven. Alexander
Memenga lief im gleichen Lauf wie Sven mit und
gewann in 3:35,60 min die Wertung der elfjährigen Jungs. Eine Leistung der
besonderen Art vollbrachte Paul Siemes im Lauf der
dreizehnjährigen über 1.000 m. Er pulverisierte seine Bestzeit auf nunmehr tolle
3:03,81min und hat perspektivisch gesehen auch gute
Aussichten einmal ein guter Mittelstreckler zu werden. Das Topergebnis des
Abends erzielte Jonas Hanßen, der zum zweiten Mal
300 m Hürden lief. Im ersten Rennen lief er in Zülpich noch 43,52 sec, welche es
galt zu verbessern. Da er über die gleich lange Flachdistanz schon sehr gute
Ergebnisse stehen hatte, wollte man dies auch über die Hürdendistanz schaffen.
Er lief nach 41,80 sec durchs Ziel, was neuer Vereins- Kreis- und
LVN-Rekord bedeutet, denn elektronisch war bisher
42,95 sec das Maß der Dinge über diese Strecke. Unsere letzten beiden Aktiven
gingen in der M45 über 800 m und im Speerwurf an den Start. Jürgen Bluhm
versuchte sich trotz latenter Leistenprobleme über die Mittelstrecke und kam
nach 2:24,80 min ins Ziel. Da er nicht spurten konnte musste er auf der
Zielgeraden seinen stärksten Widersacher ziehen lassen. Jonathan Powell konnte
im Speerwurf mit 47,61m gewinnen, und gab deutlichen Aufwärtstrend zu erkennen.
Hier kann die Perspektive für das kommende Jahr wieder über 50 m heißen. Na
denn, da braucht man nichts mehr zu zu sagen. Diese
Leistungen von heute sprechen eine deutliche
Sprache, auch Ende September noch.
Und noch einen drauf setzten
die Nachwuchsathletinnen unseres Clubs, als wir am Wochenende in Kevelaer
weilten. Dort nahmen wir an den dortigen Mehrkampfkreismeisterschaften teil.
Esther absolvierte ihren ersten Siebenkampf und konnte die W14 mit dem neuen
Kreisrekordsergebnis von 3.491 Punkten gewinnen. Sie überbot das alte Maß um
mehr als 250 Punkte !!. Wir wussten beide nicht, wie wir dieses Abenteuer
7-Kampf angehen sollten, und machten uns aufgrund dessen auch keinen Kopp.
Direkt in der ersten Disziplin, dem 80 m Hürdenlauf, lief sie mit 12,54 sec
einen neuen Vereinsrekord. Dieses Gefühl nahm sie dann mit zum Hochsprung, den
sie nach 1,53 m und ebenfalls mit neuer Bestleistung beendete. Der darauf
folgende Kugelstoß war mit 9,16 m dann nicht ganz so weit, hinderte sie aber
nicht daran den 75 m Lauf in 13,73 sec zu beenden. Somit war der erste Tag schon
sehr gut und sie lag mit über 130 Punkten über dem alten Kreisrekord. Am zweiten
Tag begann sie mit Weitsprung und erzielte mit 4,61 m ein normales Ergebnis, dem
sie einen Speerwurf folgen ließ, der sich erst nach 28,09 m wieder senkte. Auch
dies war Bestleistung. Zum Schluss waren dann noch die 800 m zu laufen, vor
denen Esther hohen Respekt hatte. Dennoch ging sie beherzt an und lief als
Zweite des Laufes ins Ziel mit der neuen Bestzeit von 2:35,58 min. Im Ziel sahen
wir dann eine erschöpfte aber glückliche Esther, die durchaus im nächsten
Jahr wieder einen Siebenkampf machen möchte. Am zweiten Tag hatte ich aber noch
vier Schülerinnen B mit. In der W12 Block Sprint/Sprung Julia Winkels und
Sabrina Bluhm in der W12 Block Lauf. Diese Beiden schlugen sich in diesem Test
für das nächste Jahr sehr gut. Julia schaffte sehr gute 2.227 Punkte, die sich
durch 37,00 m im Schlagball, 11,11 sec im 60 m Hürdenlauf, 11,29 sec über 75 m,
4,33 m im Weitsprung und 1,34 m im Hochsprung zusammensetzten. Die zarte und
smarte Sabrina knackte erstaunlicher Weise ebenfalls die 2000 Punkte Grenze, und
damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Sie warf den Schlagball auf die
Bestweite von 30,00m, sprang 4,08 m weit und lief 10,94 sec über 75 m. Wenn sie
ihre kleine Blockade im Hürdenlauf noch aufgibt, dann wird sie auch deutlich
schneller sein als 13,08 sec. Im abschließenden 800 m Lauf gab sie noch mal
alles und lief mit 2:51,69 min neue persönliche Bestzeit. Bei den 13jährigen
Mädchen hatte ich mit Christina Joachims und Helena Peters zwei Athletinnen mit,
die sich in den Kopf gesetzt hatten, die bestehenden Kreisrekorde in ihren
Klassen zu knacken. Während Helli im Block Sprint/Sprung startete, belegte
Christina den Block Lauf. Christina fuhr mit ihrem sehr guten Schlagballwurf von
54,00m schon mal die ersten wichtigen Punkte ein und konnte sich anschließend
über den neuen Weitsprunghausrekord von 4,33 m freuen. Danach lief sie mit 11,84
sec neuen persönlichen Rekord über 60 m Hürden. Beim Sprint freute sie sich über
10,97 sec und die Tatsache, das sie mit 2:35,98 min den Kreisrekord noch knacken
könnte. Im 800 m Rennen selbst vergeigte sie die ersten 300 m und gab dann erst
Gas. Das Ziel erreichte sie nach 2:33,95 min was 2.436 Punkte ausmachte. Damit
hatte sie den alten Rekord um 12 Punkte ausgelöscht, der bei 2.424 Punkte lag.
Einen weiteren Höhepunkt bot Helena Peters im Block Sprint/Sprung. Auch sie
wollte den alten Rekord überbieten und ging tatenhungrig an den Schlagballwurf,
den sie mit neuer Bestleistung von 48,50m abschloss. Den anschließenden 60 m
Hürdenlauf absolvierte sie in neuer Vereins- und Kreisrekordzeit von 9.80
sec, klasse. Der 75 m Flachsprint wurde in 10,31 sec beendet, ebenfalls ein
gutes Ergebnis, welches ganz im Schatten des anschließenden Hochsprunges stand.
Den absolvierte sie erneut als Beste und mit der neuen Bestleistung von 1,62 m.
Das der Dampf dann ein bisschen raus war, überraschte nicht, dennoch pushten wir
sie beim Weitsprung noch etwas. Alle Sprünge über 4,90 m und der Beste bei 4,95
m waren auch hier ein gutes Ergebnis. Am Ende standen sensationelle 2.768 Punkte
zu Buche. Die erbrachten Punkteergebnisse bringen Esther auf Platz zwei in der
LVN-Bestenliste im Siebenkampf, Christina auf Platz
vier und Helena mit weitem Abstand an die Spitze der
LVN-Bestenliste der W13. Insgesamt konnten wir am vergangenen Wochenende einen
LVN-Rekord, acht Kreisrekorde und viele Vereinsrekorde aufstellen. Wenn das kein
tolles Wochenende war!
Kreismeisterschaft
Langstrecke am 30. September in Hückelhoven
Auch bei den letzten Kreismeisterschaften auf der Bahn im Hückelhovener
Glück-Auf-Stadion waren wir, wenn auch nur mit einer kleinen Abordnung,
vertreten.
So liefen beim 1.000 m Lauf der M8 Maximilian Rongen und Matteo Minderjahn-Stein
mit. Beide liefen ein schönes Rennen, Seite an Seite. Erst auf den letzten 300 m
konnte sich Max ein bisschen von Matteo lösen und so am Ende in 3:58;33 min eine
neue Bestzeit aufstellen und den zweiten Platz belegen. Matteo wurde Dritter in
4:02,64 min. Bei den 10jährigen wurde dann schon um Titelehren über 2.000 m
gelaufen. Hier lief Freddy Dohle lange mit dem späteren Sieger mit und konnte am
Ende in seinem ersten Rennen über diese Strecke in 7:50,69 min einen neuen
Vereinsrekord erzielen, was ihm den zweiten Platz doch versüßen sollte. Damit
ist er nicht nur über 1.000 m schneller als sein Bruder Benedikt im gleichen
Alter war. Wenn das kein gutes Omen ist. Auch Paul Siemes lief zum ersten Mal
diese Strecke und konnte in 6:59,51 min auf Anhieb unter 7 Minuten laufen und
Kreismeister werden. Es waren aber noch deutliche Reserven zu erkennen, die auf
"mehr" Appetit machen. Bei den Schülern der M15 starteten Bastian und Alexander
ebenfalls über die fünf Stadionrunden und machten ihre Sache gut. Während
Bastian mit einem guten Endspurt noch unter sieben Minuten bleiben konnte
(6:59,47 min) musste Alexander ab Runde drei etwas nachlassen und kam nach
7:38,28 min ins Ziel. Bei den Schülerinnen C gingen mit Christina Reitinger und
Nina Ossowski zwei W10erinnen an den Start über 2.000 m und liefen auf Anhieb
mit 8:43,50 min und 8:44,47 min gute Zeiten und belegten die Plätze fünf und
sechs. Bei den Schülerinnen A W14 konnte Lena Domsel zum ersten Mal über eine
längere Distanz zeigen, ob sie auch dort eine entsprechende Leistung abliefern
kann. Dies tat sie als Meisterin mit einem guten Endspurt in 7:53,01 min. Auf
der langen Strecke waren wir in diesem Jahr nur durch Peter Honold vertreten,
der die M55 klar in 39:05,86 min für sich entscheiden konnte und damit einen
weiteren Vereinsrekord in dieser Saison aufstellte.
Es war ein schöner, ruhiger Wettkampf, so am Ende einen langen, kräftezehrenden
Saison.