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September 2009

An dieser Stelle berichtet Harald Eifert
und Burkhard Lebrecht

 


Länderkampf am 05. September in Leverkusen

Am vergangenen Samstag fand im Leverkusener Manfort-Stadion der alljährliche Ländervergleichskampf zwischen Nordrhein-Westfalen, Baden-Würtemberg und Hessen statt.
Erstmals in unserer sportlichen Geschichte wurden dazu auch Sportlerinnen und Sportler unseres Vereins nominiert und dann direkt sieben !!! auf einmal. Timo Krampen und Philippe Derichs über 400 m Hürden, Benedikt Dohle und Julian Willms über 2.000 m Hindernis sowie Ina Klewer und Sandra Heinen über 1.500 m Hindernis. Carl Siemes, der über 3.000 m nominiert war, musste verletzungsbedingt leider absagen .
Unsere Mädels und Jungs machten ihre Sache sehr gut, steuerten sie doch gehörige Punkte zum Gesamtsieg der Mannschaft Nordrhein-Westfalens bei. Benedikt Dohle mit 6:23,25 min und Ina Klewer in 5:11,90 min wurden jeweils Zweite. Timo Krampen belegte in 55,71 sec einen schönen dritten Rang, während Sandra Heinen in ihrem erst zweiten Hindernisrennen gute Vierte in 5:26,08 min wurde. Philippe Derichs belegte übr 400 m Hürden in 56,85 sec den sechsten Rang und Julian Willms wurde Achter im Hindernisrennen in 6:44,90 min.
Die Witterungsbedingungen waren alles andere als gut, denn mit zum Teil heftigen Windböen, vereinzelten Regenabschnitten sowie kalten Temperaturen waren den einzelnen Leistungen doch Grenzen gesetzt. Alles in allem war es eine schöne Erfahrung für unsere jungen Athleten und Athletinnen, die zum ersten Mal eine solche Berufung erfahren haben.


Harald Eifert

 

Stadtmeisterschaften am 05. September in Heinsberg

Weitere Erfolge erzielten unsere Aktiven bei den Heinsberger Stadtmeisterschaften auf der Sportanlage "Im Klevchen".
Allen voran waren die Kleinsten direkt im Blickpunkt des Geschehens und machten ihre Sache toll. In der M8 gewann Maximilian Rongen den Dreikampf mit 724 Punkten und deutlichem Vorsprung. Seine Einzelleistungen waren 8,94 sec, 3,09 m und 23,50 m mit dem 80 Gramm Ball. Auf den neunten Platz kam Bennedikt Schlesiger mit 247 Punkten. Er lief 12,07 sec, sprang 2,10 m und warf 12,00 m weit. In der M9 kam Maximilian Buscher mit 599 Punkten auf den dritten Platz. Mit 9,52 sec über 50 m, 2,90 m im Weitsprung und 18,50 m im Schlagballwurf erzielte er durchweg gute Leistungen. In der W8 war Lena Blankertz mit 727 Punkten als Siegerin ihren Konkurrentinnen ebenfalls weit überlegen. Sie erzielte 9,32 sec, sprang 2,91 m und warf 12,50 m weit. Auf einen guten vierten Platz kam Jana Kuypers mit 611 Punkten. Sie erzielte im einzelnen 9,80 sec, 2,62 m und 10,50 m. Achte wurde Annika Reitinger mit 572 Punkten, die sich wie folgt ergeben: 10,51 sec, 2,43 m und 13,00 m. In der Klasse W9 konnte sich Leonie Remmler über einen zweiten Platz mit 765 Punkten freuen. Sie lief 9,96 sec, sprang 3,08 m und warf 17,00 m. Jana und Annika belegten anschließend über 800 m der W8 noch die ersten beiden Plätze in 3:46,39 min und 3:47,36 min. Auch Leonie Remmler startete in der W9 über 800 m und gewann dort in 3:27,59 min. Bei der M8 belegte Maximilian Rongen in der superneuen Bestzeit von 3:59,96 min einen schönen zweiten Platz. Auf den dritten Platz kam Matteo Minderjahn-Stein in 4:03,31 min. Mit großem Vorsprung gewann Sven Sieben in der M9 die 1.000 m in 3:42,83 min. Alexander Memenga konnte in der M11 zweimal aufs oberste Podest klettern. Er gewann den Sprint über 50 m in 8,31 sec und den Weitsprung mit 3,74 m. Lukas Otten hieß unser Vertreter in der M12. Er belegte im Weitsprung mit 3,30 m den dritten Platz und im 75 m Lauf in 12,63 sec den zweiten Platz. Über 1.000 m in der M13 starteten Paul Siemes und Bastian Migas. Sie belegten in 3:27,31 min und 3:37,26 min die Plätze eins und drei. Bastian Klewer und Alexander Tils waren die ersten Beiden über 1.000 m in der M15. Sie liefen 3:10,17 min und 3:16,84 min. Eine Leistung der besonderen Art vollbrachte der B-Jugendliche Simon Keuter, der den 200 m Lauf in der neuen Bestzeit von 23,39 sec gewann. Bei den Männern gewann Tobias Eifert den 200 m Lauf in 24,66sec und wurde in 38,50 sec Zweiter über 300 m. Peter Honold (M55) tat dann noch etwas für unsere Vereinsrekordliste, indem er die 1.000 m Zeit auf 3:06,63 min verbesserte. Vorher lief er noch die 200 m in 30,26 sec und verpasste den Vereinsrekord um ca. 6 Zehntel. Beide Disziplinen gewann er.
Bei den Mädchen der Klasse W10 wurde Nina Ossowski über 50 m Dritte in 8,61 sec und Siebte in 3:08,35 min über 800 m. Im Weitsprung belegte sie mit 3,78 m einen weiteren guten dritten Rang. Katharina Rongen lief die 50 m in 8,64 sec und wurde Sechste. Die gleiche Platzierung schaffte sie im Weitsprung mit 3,45 m, während sie über 800 m in 3:03,85 min Fünfte wurde. Christina Reitinger wurde im Sprint und Weitsprung jeweils Siebte in 9,30 sec und 3,42 m, während einen Platz dahinter Patricia Schlesiger notierte. Ihre Leistungen waren 9,32 sec und 3,22 m. In der W11 schaffte Luise Peters zwei zweite Plätze in 8,04 sec über 50 m und genau 4,00 m im Weitsprung. Julia Murlowski belegte über 50 m in 9,52 sec den fünften und im Weitsprung mit 3,17 m den vierten Rang. Über 800 m ging in der gleichen Klasse Yvonne Lennartz an den Start. Sie erreichte in 3:04,56 min als Zweite das Ziel, während ihre Schwester Kathrin die Klasse W12 in 2.52,40 min gewinnen konnte. Für Kathrin war es eine neue persönliche Bestzeit. Angela Sieger war an diesem Tag die schnellste 800 m Läuferin überhaupt, denn in 2:38,88 min lieferte sie das beste Ergebnis ab.


Harald Eifert

 

LVN Schülermeisterschaften am 06. September in Bottrop

Auch unser jüngerer Nachwuchs konnte bei seinen höchsten Einzelmeisterschaften deutlich "punkten". Auch sie machten mit Nachdruck auf sich aufmerksam und hielten, was sie im Vorfeld versprachen.
So startete Helena Peters nur im Hochsprung und im Speerwurf, da der Zeitplan eine andere Möglichkeit nicht zuließ. Denn nach dem Motto lieber eine Sache ganz, anstatt mehrere Disziplinen halb zu absolvieren, entschied man sich zu dieser Meldung. Der Wettkampf war recht spannend, denn bei 1,50 m waren noch 13 Springerinnen im Wettbewerb des Hochsprungs der W14. Bereits bei 1,55 m waren es nur noch zwei und Helli war eine von diesen beiden Athletinnen. Während sie die Höhe im zweiten Versuch meisterte, schaffte es die andere Athletin bereits im ersten Versuch. Bei 1,58 m zeigte Helli bereits im ersten Versuch, das sie noch höher kann, während die Konkurrenz dreimal riss. Da war die 13jährige Athletin unseres Clubs bereits Landesmeisterin im Hochsprung der W14. Aber sie ließ in Absprache noch 1,62 m (Vereinsrekord) auflegen und meisterte auch diese Höhe im ersten Versuch. Die Höhe von 1,64 m schaffte sie dann allerdings nicht mehr, obwohl der letzte Versuch wieder hauchdünn war. Im späteren Speerwurf warf sie mit 27.19 m ebenfalls Bestleistung und wurde damit Elfte.
Eine weitere Knallerleistung bot Jonas Hanßen, der wegen der Disziplin 300 m als 14jähriger in der M15 starten musste. Er hatte sich vorgenommen nochmals einen "rauszuhauen" und seine Bestzeit von 37,58 sec zu unterbieten. Bereits vom ersten Meter an gab er allen zu Erkennen, das er es in diesem Rennen mehr als ernst meinte. Keine Schwäche zeigend, lief er als Gesamtzweiter nach drei Rennen über die Ziellinie. Das bedeutete die Silbermedaille, doch die gelaufene Zeit von 37,41 sec bedeutete neuen Vereins-, Kreis- und LVN-Rekord.
Doch auch die anderen Athletinnen unseres Vereins warteten mit Bestleistungen am Stück auf. So Sophia Peters, die im 80 m Hürdenlauf bei 2,4 m Gegenwind im Vorlauf 12,98sec lief und Dritte wurde. Damit hatte sie ihr erstes Ziel, das B-Finale, erreicht. Das dort dann 3,4 m Gegenwind auf sie warteten, war natürlich alles andere als toll, doch sie lief als Zweite des B-Finales und damit als Gesamtneunte in 12,77 sec eine tolle Zeit, die unter regulären Bedingungen auch 12,40 sec bedeutet hätte. Schade, schade. Am Ende der Veranstaltung lief sie dann über 300 m Hürden noch mal so ein tolles Rennen und beendete dieses als Gesamtachte (erste LVN-Urkunde im Einzel) und Siegerin ihres Laufes mit der neuen Bestzeit von 49,40 sec. Im gleichen Rennen überraschte Lena Wepner die gesamte Konkurrenz mit einem mehr als mutigen Rennen. Als Zweite dieses Rennens und Gesamtneunte blieb die Uhr am Ende bei 50,00 sec stehen, was natürlich persönliche Bestzeit bedeutete, doch wäre eine 4 davor noch schöner gewesen. Kommt Zeit, kommt Zeit. Die dritte im Bunde, Julia Hayen, war an diesem Tag nicht ganz so stark und belegte am Ende in 52,52 sec den 13. Rang. Sie kann deutlich schneller und vor allem auch unter 50 Sekunden. Ein Versuch bleibt auch ihr noch, wenn sie noch will. Noch stärker als diese Drei war am Ende im A-Lauf die Jüngste der Langhürdenläuferinnen Esther Nwankwo. Sie lief mit Gipsschiene und wollte beweisen, das sie doch stärker ist, als es einige Wettkämpfe in diesem Jahr aussagten. In 48,10 sec wurde sie nicht nur Sechste, sondern lief neue persönliche Bestleistung. Christina Joachims startete ebenso wie Helli im Speerwurf, und auch sie erzielte mit 27,51m eine neue persönliche Bestleistung. Einziger Wehrmutstropfen, sie verpasste um 10 cm den Endkampf der besten Acht. Sie wurde damit Neunte. Aber sie war beste 13jährige und das ist für das kommende Jahr wieder eine gute Aussicht. Vorher hatte sie aber noch ihr Debüt über 800 m gegeben, das sie in 2:32,81 min abspulte und dabei hauchdünn an ihrer Bestzeit vorbeilief. Im gleichen Rennen befand sich mit Lena Domsel ein weiteres Talent, die ihr Debüt auf der größeren "Bühne" gab. Sie teilte sich ihr Rennen bestens ein und profitierte natürlich von der Tempoarbeit, die Christina in diesem Rennen leistete. Am Ende lief sie nach 2:32,73 min über die Ziellinie. Auch sie schrammte hauchdünn an ihrem Hausrekord vorbei, was ihre sportliche Leistung aber keinesfalls schmälert. Stärkste unserer Mittelstrecklerinnen war die abermals die 13jährige Sarah Kammer, die am Ende in 2:25,11 min notiert wurde und damit Schnellste ihres Jahrgangs war. Sie litt leider unter der Entscheidung nicht in Bahnen starten zu dürfen (wie die W15) und war bei den ersten 100 m mehrfach in kleineren Rempeleien verwickelt, bevor sie dann befreit auflaufen konnte. Aber das sind Dinge, die die Jüngeren in den nächsten Jahren lernen und dann abstellen können. Auch Sarah blieb knapp über ihrem eigenen Hausrekord. Die abschließende 4 x 100m Staffel kam leider wegen des Staffelstabverlustes nach dem ersten Wechsel nicht ins Ziel.
Einmal Gold, einmal Silber, ein Landesrekord, ein Kreisrekord, zwei Vereinsrekorde und sieben persönliche Bestleistungen, alle Achtung und weiter so.

Harald Eifert

 

"Kleine" Kreismeisterschaften  am 12. September in Erkelenz

Auch bei diesem Event, das vom TV Erkelenz ausgerichtet und durchgeführt wurde, waren wir sehr erfolgreich. Es war der Tag der Jüngsten unseres Clubs, die an diesem Tag gefordert waren und ihre Sache mehr als gut machten. In der M8 gewann Maximilian Rongen die 50 m in 9,27 sec vor Matteo Minderjahn-Stein, der 9,59 sec benötigte. Auch im Weitsprung hatte Max mit 3,31 m die Nase im Titelkampf vorne. Matteo belegte hier mit 2,85 m den dritten Platz. Aber im Schlagballwurf drehte er den „Spieß“ dann um und gewann mit 28,50 m gegen 25,00 m, die Max warf. In der M9 holte sich Sven Sieben über 50 m den Vizetitel in 8,44 sec und Hendric Dohle wurde in 9,16 sec Vierter. Die 4 x 50 m Staffel konnten Max Rongen, Hendrik Dohle, Matteo Minderjahn-Stein und Max Buscher mit deutlichem Vorsprung in 35,40sec gewinnen. Sven Sieben wurde im Weitsprung weitengleich  (3,50m) wie der Sieger Zweiter, da er den schlechteren zweiten Versuch hatte, was aber seine Leistung in keinster Weise schmälerte. Hendric sprang mit 3,05 m auf Rang acht, während Max Buscher mit 2,80 m Zehnter wurde. Im Schlagballwurf holte sich Sven dann doch noch seinen KM-Titel. Er warf sehr gute 37,00 m und gewann vor Hendric, der 33,50 m warf. Max Buscher warf als Neunter verbesserungsfähige 20,50 m. Freddy Dohle (M10) war an diesem Tag besonders gut drauf. Holte er sich doch den Schlagballtitel mit 32,50 m und den Weitsprungsieg mit 3,71 m, alles Bestleistungen. Im Hochsprung reichten 1.05 m zu Platz drei und im 50 m Sprint wurde er in 8,52 sec ebenfalls Dritter. Mit den Kollegen Sven Sieben, Felix Lindt und Alex Memenga holte er sich noch den Titel mit der 4 x 50 m Staffel, die in 31,17 sec auch neuen Vereinsrekord erzielte. In der M11 wurde Felix Lindt im Sprintfinale Vizemeister in 8,18 sec, während Alex in 8,38 sec als Vierter finishte. Im Weitsprung wurde Alex mit 3,68 m Fünfter und Felix mit 3,46 m Achter. Der Schlagballtitel war dann wieder eine „Beute“ für uns, denn keiner warf weiter als Alex, der 43,00 m erzielte. Felix kam als Dritter auf 40,00 m. Einziger Vertreter in der M12 war Lukas Otten, der über 75 m in 12,58 sec Achter wurde. Im Weitsprung kam er mit 3,43 m auf Rang fünf ebenso wie mit dem Ball, den er auf  28,50 m warf.
Bei den achtjährigen Mädchen holte sich Lena Blankertz in 9,30 sec über 50m den dritten Platz. Jana Kuypers und Lisa Mech folgten in 9,52 sec und 9,60 sec auf den Plätzen vier und fünf. Im Weitsprung konnte Lena mit 3,01 m sogar die Vizemeisterschaft erringen. Lisa kam mit 2,88 m auf den fünften Platz, während Jana mit 2,82 m den siebten Rang belegte. In der 4 x50 m Staffel konnten Jana Kuypers, Lena Blankertz, Anna-Lena Hermann und Leonie Remmler in 36,38sec den KM Titel ganz locker nach „Hause“ laufen. Anna-Lena wurde im Sprint der W9 in 9,51 sec Dritte und Leonie in 9,61 sec Vierte. Im Weitsprung war die Reihenfolge dann umgekehrt. Leonie wurde mit 3,10 m gute Vierte und Anna-Lena mit 2,92 m Sechste. Im Schlagballwurf trat dann nur Anna-Lena an und warf 13,00 m weit, womit sie Fünfte wurde. In der Klasse W10 konnte sich als einzige Läuferin Katharina Rongen in 8,67 sec als Fünfte platzieren. In den einzelnen Vorläufen schieden Christina Reitinger in 8,96 sec, Nina Ossowski in 8,62 sec, Viktoria  Nickel in 9,20sec und Lara Gerighausen in 9,19sec aus. Im Hochsprung platzierten sich Viktoria mit 1,05 m als Fünfte, Christina mit der gleichen Höhe als Siebte, Nina Ossowski mit 1,00 m als Achte. Ebenfalls auf dem achten Platz landete mit der gleichen Höhe Patricia Schlesiger, während Katharina Rongen mit ebenfalls 1,00 m auf dem elften Platz rangiert und Lara Gerighausen mit 0,95 m Zwölfte wurde. Im Weitsprung dieser Klasse kam Nina mit 3,49 m auf den vierten Platz. Katharina wurde mit 3,13 m  Dreizehnte, Christina mit 3,04 m Fünfzehnte, Viktoria mit 2,96 m Siebzehnte und Lara landete mit 2,57 m auf dem 21. Platz. Im Schlagballwurf schaffte Nina mit 26,50 m einen schönen dritten Platz. Katharina warf den Ball auf 20,50 m und erreichte damit Rang acht, während Christina mit 17,50 m auf den elften Platz kam. In der W11 lief Jaqueline Derichs über 50m 8,86 sec, konnte sich aber damit nicht für den Endlauf qualifizieren. In der 4 x 50m Staffel kam sie zusammen mit Nina, Christina und Katharina in 32,93sec auf den dritten Platz. Den Hochsprung in dieser Klasse gewann Luise Peters mit der neuen Bestleistung von 1,38 m. Einen weiteren ersten Platz sammelte sie mit der neuen Schlagballbestleistung von 37.50 m. Jacqueline Derichs sprang im Hochsprung mit 1,11 m ebenfalls neue Bestleistung und wurde Fünfte. Im Weitsprung stellte sie mit 3,33 m ihre Bestleistung ein und wurde Siebte. Hier belegte Luise mit 3,74 m den vierten Platz. Im Schlagballwurf erreichte Jacqueline mit 23,00 m den neunten Rang. Luise Peters ging in der Klasse W12 noch über die 60 m Hürden an den Start und wurde dort mit der neuen Bestzeit von 11,94 sec Dritte. Auf den zweiten Platz kam mit 11,80 sec Julia Winkels. Sie belegte im 75 m Endlauf in 11,51 sec den sechsten Platz, während Sabrina Bluhm in 11,25 sec Dritte wurde. Sabrina wurde im anschließenden Weitsprung mit der neuen Bestweite von 4,11 m Fünfte. Julia Winkels war hier richtig gut drauf und holte sich mit 4,48 m nicht nur eine neue Bestweite, sondern auch die Vizemeisterschaft. Danach wurde sie in einem spannenden Hochsprungwettkampf noch mit 1,34 m Dritte. Mit der neuen Bestleistung von 36,50 m holte sie sich im Schlagballwurf ebenfalls den Vizetitel. In der Schülerinnen „Königsklasse“ haben wir auch in diesem Jahr alles weggeholt, was es zu gewinnen gab. Während sich Helena bei ihren Starts (6 !!) doch zurückhalten musste, da sie am nächsten Tag noch beim Kreisvergleichskampf in Köln starten sollte, durfte Christina Joachims aus dem selben Grund nur die Wurfdisziplinen belegen, sich dort aber nach Herzenslust austoben. Und das tat sie auch. Mit dem 400 g Speer warf sie von Versuch zu Versuch immer besser, bis sie im sechsten Versuch mit 30,09 m einen neuen Vereinsrekord warf und den KM Titel holte. Im Schlagballwurf schaffte sie zwar nicht den Vereinsrekord, aber dennoch waren die ebenfalls im letzten Versuch erzielten 63,50 m schon ziemlich „abgeschmackt“. Auch damit wurde sie Kreismeisterin und erzielte damit die beste Tagesleistung aller Athletinnen und Athleten. In den übrigen Disziplinen „regierte“ dann Helli. Das Finale über 75 m gewann sie in 10,53 sec ebenso kontrolliert laufend wie den 60 m Hürdensprint in 10,27sec. Im Weitsprung sollte sie nur einen Versuch machen, setzte diesen dann aber direkt auf 5,06 m und holte sich den Titel. Im Hochsprung mussten dieses Mal 1,49 m reichen um zu gewinnen. Zusammen mit Christina, Sarah Kammer, die wegen des Kreisvergleiches, nur für die Staffel gekommen war, und Sabrina gewannen sie die 4 x 75 m Staffel in guten 41,56 sec. Dazu kommt noch, das unsere Athleten und Athletinnen bei der Tagesbestleistungsehrung auch noch gut abschnitten.
Masimilian Rongen holte Gold bei der M8, während Matteo Minderjahn-Stein Bronze holte. Sven Sieben holte sich in der M9 Silber, und Freddy Dohle in der M10 Gold.
In der W8 holte sich Lena Blankertz Silber. In der W11 gewann Luise Peters ebenfalls Silber. Gleiches schaffte Julia Winkels in der W12, während Christina Joachims Gold in der W13 holte. Fazit bei den Jüngsten mit fünfzehn KM Titeln (7 für die Jungs und 8 für die Mädels) sowie drei Gold-, 5 Silber- und 1 Bronzemedaille, ist doch bemerkenswert. Wenn die Kaderschmiede von Hilde, Bruno und Carla weiterhin so gut arbeitet, dann freuen wir uns in der großen Gruppe auf die neuen Talente.

 

Harald Eifert

8. Volksbank-Marathon am 13. September in Münster

Fern ab der Heimat macht noch jemand auf sich aufmerksam.
Unser langjähriges Mitglied, Eva Theißen (sie war in der Trainingsgruppe mit Verena Eifert, Christiane Gisbertz und Vera Krings), dass jetzt studienhalber ihre Zelte in Münster aufgeschlagen hat, ist von einer Mittelstrecklerin zur Langstrecke gewechselt und hat bei ihrem Marathon-Debüt direkt einen langjährigen Vereinsrekord geknackt. Denn sie überquerte die Ziellinie nach 42.195 m in der Innenstadt von Münster in von keinem weiblichen Vereinsmitglied bisher erreichten Zeit von 3:38.00 Stunden. Sie wurde damit Neunte der Hauptklasse und 47. unter allen weiblichen Teilnehmern. Herzlichen Glückwunsch, Eva.

B.L.

Kreisvergleichskampf am 13. September in Köln

Auch bei diesem Event sprachen unsere Athletinnen und Athleten wieder ein gehöriges Wörtchen bei der Vergabe von guten Platzierungen und Leistungen im Bestleistungsbereich mit.
So wurde Timo Krampen über 100 m in 11,28 sec Dritter. Eine bessere Leistung verhinderten die Starter, die an diesem Tage nicht ihren besten Tag hatten. Viele Fehlstarts, langes Warten bis zum Schuss und dennoch diese gute Zeit, sie spricht für Timo. Seinen zweiten Einsatz hatte er über 110 m Hürden, wo er mit klasse in 14,62 sec einen tollen zweiten Platz für das Team einfahren konnte. Ebenso stark der Auftritt von Philippe Derichs, der in 15,21 sec guter Fünfter wurde. Mit der Staffel konnten die beiden in 44,04 sec noch einen tollen weiteren zweiten Platz einfahren. Über 400 m kam die Stunde von Simon Keuter, der von drei Läufen in 51,90 sec nicht nur Gesamtzweiter wurde, sondern wieder ein Zeichen in die Zukunft setzte. Carl Siemes und Julian Willms stellten sich dem Starter über 800 m und lieferten in einem taktischen Rennen gute Ergebnisse ab. Beide waren nicht ganz fit, waren aber bereit für die Mannschaft Punkte zu holen. Carl wurde in 2:02,55 min Vierter, während Julian in 2:05,88 min auf den elften Rang kam. Einen guten dritten Platz steuerte Benedikt Dohle über 3.000 m bei. In 9:24,17 min finishte er dieses Rennen. Bei der weiblichen Jugend B lief Natty Hüppe 13,21 sec über 100 m und erreichte damit den elften Rang. In 16,57 sec über 100 m Hürden half sie nur aus und wurde damit Fünfzehnte. Sandra Heinen schaffte über 400 m in 60,04 sec einen guten dritten Platz und zusammen mit Natty verhalf sie in der 4 x 100 m Staffel in 51,24 sec in die Wertung zu kommen. Eine Leistung der besonderen Art schaffte Kristina Beckers, die sich endlich ein Herz nahm und ihren 800 m Lauf von vorne lief und in 2:29,91 min gewinnen konnte. Damit belegte sie insgesamt Rang sechs. Geht doch Kristina und jetzt weiter so. Ina Klewer steuerte nicht nur einen schönen zweiten Platz über 3.000 m für die Mannschaft bei, sie lief außerdem noch neue Bestzeit in 10:51,34 min. Bei den Schülern A konnten unsere Drei ebenfalls gut punkten. Jonas Hanßen lief direkt über die 80 m Hürden mit 11,76 sec neue Bestzeit und belegte Platz sieben. Über 100 m stellte er seinen Hausrekord in 12,04 sec ein und über 300 m demonstrierte er eine Woche nach seiner Vizemeisterschaft erneut seine Stärke über die Langsprintdistanz. In 37.50 sec musste er sich nur zwei älteren Läufern beugen und wurde somit guter Dritter. Mit Heiko Franken unterstützte er ebenfalls die 4 x 100 m Staffel, die in 48,66 sec auf den elften Platz aller Staffeln einlief. Heiko Franken lief über 100 m 12,65 sec und wurde Dreiundzwanzigster, während er im Hochsprung einen nicht für möglich gehaltenen vierten Platz mit 1,65 m belegte. Diese Höhe bedeutete auch neue Bestleistung für unseren Heiko. Dann kamen die Stunden des Herrn Justus Röder, der es sich nicht nehmen ließ, sowohl im Kugelstoßen, als auch im Diskus und Speerwerfen neue Bestleistungen aufzustellen. Im Kugelstoßen belegte er mit 13,70 m einen feinen vierten Platz, während seine 40,71 m im Diskus zu Platz fünf reichten - neuer Vereinsrekord -. Mit dem Speer warf er 40,16 m und kam auf Platz sieben. Der junge Mann sollte sich daran aufrichten und endlich sein Ding machen, gelle. Bei den A-Schülerinnen lief Sophia Peters über 100 m 13,51 sec (Platz 16) und über 80 m Hürden 12,58 sec (Platz 9). Beim Hürdenlauf schrammte sie ihre Bestzeit, so wie viele unsere Athleten an diesem Tag, hauchdünn. Auch Esther Nwankwo war über die 80 m Hürden mit von der Partie. Sie lief in 12,83 sec auf Platz zwölf. Im Kugelstoßen belegte sie mit der neuen Bestleistung von 9,87 m einen guten neunten Rang. Auch in der Staffel kamen die beiden zusammen mit Helena Peters zum Einsatz und brachten das Staffelholz nach 52,60 sec ins Ziel. Damit wurden sie Gesamtzehnte. Ihren letzten Einsatz hatte Esther dann noch über 300 m, die sie nach 45,63 sec und Platz 16 beendete. Ein guter Einsatz fürs Team. Julia Hayen belegte in 47,54 sec den zweiundzwanzigsten Platz. Mit Helena Peters, Christina Joachims und Sarah Kammer waren auch drei Schülerinne der W13 in dieser Schülerinnen A Mannschaft inte
griert und halfen gerne aus. Vor allem konnten sie gute Erfahrungen sammeln. Helena belegte dabei einen tollen dritten Platz im Hochsprung, den sie mit 1,55 m abschloss. Die 1,60 m hauchdünn gerissen und gegen zwei zwei Jahre ältere Athletinnen zu „verlieren“ ist aller Ehren wert. Vom Hochsprung ging es für sie direkt zum Weitsprung, wo sie auf einen schlechten Anlage im letzten Versuch noch 5,01 m sprang und sehr gute Fünfte wurde. Einen ebenso tollen Gesamtvierten Platz erlief sich Sarah Kammer über 800 m. Sie lieferte nicht nur ein mutiges Rennen ab, sondern schrammte in 2:24,00 min nur hauchdünn (5/100stel) an ihrer Bestzeit vorbei. Auch Christina Joachims lief ein schönes Rennen und blieb mit 2:32,69 min ebenfalls nur ganz knapp über ihrer Bestzeit. Sie belegte im Gesamtklassement den 15. Platz.
Schon Mitte September und immer noch so Klasseergebnisse, alle Achtung ihr Lieben.

Harald Eifert

LVN-Meisterschaften 10 km am 20. September in Neukirchen-Hülchrath

Es war der pure Wahnsinn, was sich im Vorfeld und während dieses Wettkampfes in Neukirchen-Hülchrath abspielte. Zuerst all die erkrankten und verletzten Aktiven, womit alle Mannschaften in Frage gestellt wurden. Dann das OK einiger junger Athletinnen und Athleten sich doch noch in den Dienst des Teams zu stellen, und dann noch die mehr als sommerlichen Temperaturen, durch die viele Läuferinnen und Läufer das Rennen aufgeben mussten.
Bei den Senioren ging dann am Ende nur Peter Honold an den Start und wurde bei diesen Bedingungen sehr guter Vierter mit 39:19 min. Bei den B-Jugendlichen Jungs war Carl Siemes durch neuerliche Probleme im Fußbereich nicht in der Lage den Titel mit zu verteidigen. Dennis Schmitz lag eine Woche vorher mit Mittelohrentzündung und Grippe im Bett und entschied sich erst ganz spät doch einzuspringen. Obwohl er zwischendurch ein Stück gehen musste kam er nach 43:08 min als Zehnter der ins Ziel und half so das Unternehmen Titelverteidigung umzusetzen. Daran war auch Julian Willms beteiligt, der in 37:40 min einen sehr schönen vierten Platz belegte. Auch er war im Ziel mehr als gezeichnet. Er war damit zweitbester 93iger-Jahrgang. Als "sein Wetter" bezeichnete Benne immer diese Bedingungen und ich muss zugeben, dass er wohl nicht unrecht hat. In einem knallharten Rennen verwies er auch die A-Jugend auf die Plätze. In neuem Vereins- und Kreisrekord von 34:39 min lief er unbeeindruckt über die Ziellinie und holte sich seinen zweiten Einzeltitel in diesem Jahr. Auch er war natürlich am Mannschaftserfolg maßgeblich beteiligt. Doch der Dank galt an diesem Tag unserem Dennis der demonstrierte, was Teamgeist heißt. Alle Achtung und Glückwunsch zu Deinem ersten Landesmeistertitel, lieber Dennis.
Bei den Mädels war es dann ähnlich. Sandra Heinen musste die Segel schon in der Woche streichen, da auch sie mit Halsentzündung, Fieber, Stirnhöhlen etc. im Bett lag. Erkältet gingen trotzdem die anderen Drei an den Start. Von diesen drei "Ironmädels" kam Angela auch noch am Freitagabend erst von einer Klassenfahrt nach Hause. Dennoch schafften es die Drei ihren im Vorjahr in Wegberg errungenen Titel zu verteidigen. Mit der Gesamtzeit von 2:14:48 Std wurden sei erneut Landesmeister. Im Einzel kamen sie direkt nach einander ins Ziel. Dabei konnte Ina noch mal Bronze in 43:36 min einfahren und auch ihre Saison mit einem tollen Abschluss krönen. Angela und Kristina belegten in 45:34 min und 45:38 min die Plätze vier und fünf und holten sich auch ihren ersten Landesmeistertitel.
Euch Allen herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung unter außergewöhnlichen Umständen.

Harald Eifert

Straßenlauf 10 km am 20. September in Uentrop

Karin Wallrafen läuft und läuft und läuft.... Nach mehreren Siegen und Bestzeiten über 5 km waren jetzt mal wieder die Langdistanzen an der Reihe. Die doppelt so lange Distanz musste jetzt mal her. Und siehe da, der Vereinsrekord war zweimal nicht nur in Gefahr sondern wurde sogar geknackt. In der vorigen Woche reichten 45.56 min zur Verbesserung des von ihr selbst gehaltenen Vereinsrekords, der in Lippstadt mit der Pool-Position in der Frauenklasse erreicht wurde. Aber in Uentrop kam dann die Leistungsexplosion auf der vermessenen Strecke, denn die erreichten 44.18 min sind schon eine echte Hausnummer und bedeuteten natürlich auch den Gesamtsieg. Glückwunsch Karin, mach weiter so und natürlich der Glückwunsch geht natürlich auch an Deinen Trainer.....

B.L.

Abendsportfest am 25. September in Erkelenz

Zum Kehraus noch mal Topergebnisse unserer Athletinnen und Athleten in Erkelenz.
In der W11 startete als Einzige im alternativen Dreikampf mit abschließendem Jagdrennen Jacqueline Derichs, die dabei den sechsten Platz belegte. Im Weitsprung erzielte sie 3,25 m, während sie mit dem Schlagball 27,00 m erzielte. Im abschließendem Rennen lief sie 1:29,33 min. Bei den 13jährigen Mädchen kam die erste Topleistung, die wir zu verzeichnen hatten. Sarah Kammer unternahm einen ernsthaften Versuch den bestehenden Vereins- und Kreisrekord über 2.000 m zu knacken. Das bisherige Maß stand bei 7:03,48 min. Sie lief von Anfang an im Alleingang und kam nach hervorragenden 6:51,38 min ins Ziel. Erstes Ziel des Abends erledigt. Bei den 14jährigen Mädchen sprang Julia Ringler im Weitsprung 3,84 m und wurde damit Sechste. Lena Domsel hingegen startete über 800 m und gewann die Konkurrenz in 2:35,82 min. Sophia Peters lief trotz Erkältung nochmals die 300 m Hürden und beendete dies in 49,69 sec als Zweite. Mehr als zufriedenstellend, perspektivisch gesehen für das kommende Jahr. Julia Hayen warf den Speer bei den 15jährigen Mädchen auf 22,50 m und beendete den Wettkampf als Vierte. In der weiblichen Jugend B startete Sarina Derichs nochmals im Hochsprung und gewann höhengleich mit der Zweiten den Wettbewerb mit 1,42 m. Den zweiten Knaller des Abends boten unsere Seniorinnen W30 über 4 x 400 m. Beate Derichs, Yvonne Hayen, Martina Joachims und Kerstin Krolikowski liefen mit 4:57,87 min einen neuen Vereins- und Kreisrekord. Im Speerwurf der W40 erzielte Kerstin als Siegerin nochmals sehr gute 33,72 m. Sie gewann diese Konkurrenz und war damit auch beste weibliche Werferin des Abends. Auch Beate startete im Einzel. Sie lief die 200 m in 31,43sec und belegte Platz zwei  in der Klasse W40.
In der Klasse M10 startend lief Sven Sieben (M9) endlich das 1.000 m Rennen, was er eigentlich auch kann. In 3:28,60 min wurde er zwar Dritter der M10 lief aber einen neuen Vereins- und Kreisrekord. Das alte Maß stand seit 1980 bei 3:33,1 min. Das war der dritte „Streich“ unserer Aktiven. Alexander Memenga lief im gleichen Lauf wie Sven mit und gewann in 3:35,60 min die Wertung der elfjährigen Jungs. Eine Leistung der besonderen Art vollbrachte Paul Siemes im Lauf der dreizehnjährigen über 1.000 m. Er pulverisierte seine Bestzeit auf nunmehr tolle 3:03,81min und hat perspektivisch gesehen auch gute Aussichten einmal ein guter Mittelstreckler zu werden. Das Topergebnis des Abends erzielte Jonas Hanßen, der zum zweiten Mal 300 m Hürden lief. Im ersten Rennen lief er in Zülpich noch 43,52 sec, welche es galt zu verbessern. Da er über die gleich lange Flachdistanz schon sehr gute Ergebnisse stehen hatte, wollte man dies auch über die Hürdendistanz schaffen. Er lief nach 41,80 sec durchs Ziel, was neuer Vereins- Kreis- und LVN-Rekord bedeutet, denn elektronisch war bisher 42,95 sec das Maß der Dinge über diese Strecke. Unsere letzten beiden Aktiven gingen in der M45 über 800 m und im Speerwurf an den Start. Jürgen Bluhm versuchte sich trotz latenter Leistenprobleme über die Mittelstrecke und kam nach 2:24,80 min ins Ziel. Da er nicht spurten konnte musste er auf der Zielgeraden seinen stärksten Widersacher ziehen lassen. Jonathan Powell konnte im Speerwurf mit 47,61m gewinnen, und gab deutlichen Aufwärtstrend zu erkennen. Hier kann die Perspektive für das kommende Jahr wieder über 50 m heißen. Na denn, da braucht man nichts mehr zu zu sagen. Diese Leistungen von heute sprechen eine deutliche Sprache, auch Ende September noch.

Harald Eifert

Offene Kreismeisterschaften im Mehrkampf am 26. und 27. September in Kevelaer 

Und noch einen drauf setzten die Nachwuchsathletinnen unseres Clubs, als wir am Wochenende in Kevelaer weilten. Dort nahmen wir an den dortigen Mehrkampfkreismeisterschaften teil.
Esther absolvierte ihren ersten Siebenkampf und konnte die W14 mit dem neuen Kreisrekordsergebnis von 3.491 Punkten gewinnen. Sie überbot das alte Maß um mehr als 250 Punkte !!. Wir wussten beide nicht, wie wir dieses Abenteuer 7-Kampf angehen sollten, und machten uns aufgrund dessen auch keinen Kopp. Direkt in der ersten Disziplin, dem 80 m Hürdenlauf, lief sie mit 12,54 sec einen neuen Vereinsrekord. Dieses Gefühl nahm sie dann mit zum Hochsprung, den sie nach 1,53 m und ebenfalls mit neuer Bestleistung beendete. Der darauf folgende Kugelstoß war mit 9,16 m dann nicht ganz so weit, hinderte sie aber nicht daran den 75 m Lauf in 13,73 sec zu beenden. Somit war der erste Tag schon sehr gut und sie lag mit über 130 Punkten über dem alten Kreisrekord. Am zweiten Tag begann sie mit Weitsprung und erzielte mit 4,61 m ein normales Ergebnis, dem sie einen Speerwurf folgen ließ, der sich erst nach 28,09 m wieder senkte. Auch dies war Bestleistung. Zum Schluss waren dann noch die 800 m zu laufen, vor denen Esther hohen Respekt hatte. Dennoch ging sie beherzt an und lief als Zweite des Laufes ins Ziel mit der neuen Bestzeit von 2:35,58 min. Im Ziel sahen wir dann  eine erschöpfte aber glückliche Esther, die durchaus im nächsten Jahr wieder einen Siebenkampf machen möchte. Am zweiten Tag hatte ich aber noch vier Schülerinnen B mit. In der W12 Block Sprint/Sprung Julia Winkels und Sabrina Bluhm in der W12 Block Lauf. Diese Beiden schlugen sich in diesem Test für das nächste Jahr sehr gut. Julia schaffte sehr gute 2.227 Punkte, die sich durch 37,00 m im Schlagball, 11,11 sec im 60 m Hürdenlauf, 11,29 sec über 75 m, 4,33 m im Weitsprung und 1,34 m im Hochsprung zusammensetzten. Die zarte und smarte Sabrina knackte erstaunlicher Weise ebenfalls die 2000 Punkte Grenze, und damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Sie warf den Schlagball auf die Bestweite von 30,00m, sprang 4,08 m weit und lief 10,94 sec über 75 m. Wenn sie ihre kleine Blockade im Hürdenlauf noch aufgibt, dann wird sie auch deutlich schneller sein als 13,08 sec. Im abschließenden 800 m Lauf gab sie noch mal alles und lief mit 2:51,69 min neue persönliche Bestzeit. Bei den 13jährigen Mädchen hatte ich mit Christina Joachims und Helena Peters zwei Athletinnen mit, die sich in den Kopf gesetzt hatten, die bestehenden Kreisrekorde in ihren Klassen zu knacken. Während Helli im Block Sprint/Sprung startete, belegte Christina den Block Lauf. Christina fuhr mit ihrem sehr guten Schlagballwurf von 54,00m schon mal die ersten wichtigen Punkte ein und konnte sich anschließend über den neuen Weitsprunghausrekord von 4,33 m freuen. Danach lief sie mit 11,84 sec neuen persönlichen Rekord über 60 m Hürden. Beim Sprint freute sie sich über 10,97 sec und die Tatsache, das sie mit 2:35,98 min den Kreisrekord noch knacken könnte. Im 800 m Rennen selbst vergeigte sie die ersten 300 m und gab dann erst Gas. Das Ziel erreichte sie nach 2:33,95 min was 2.436 Punkte ausmachte. Damit hatte sie den alten Rekord um 12 Punkte ausgelöscht, der bei 2.424 Punkte lag. Einen weiteren Höhepunkt bot Helena Peters im Block Sprint/Sprung. Auch sie wollte den alten Rekord überbieten und ging tatenhungrig an den Schlagballwurf, den sie mit neuer Bestleistung von 48,50m abschloss. Den anschließenden 60 m Hürdenlauf  absolvierte sie in neuer Vereins- und Kreisrekordzeit von 9.80 sec, klasse. Der 75 m Flachsprint wurde in 10,31 sec beendet, ebenfalls ein gutes Ergebnis, welches ganz im Schatten des anschließenden Hochsprunges stand. Den absolvierte sie erneut als Beste und mit der neuen Bestleistung von 1,62 m. Das der Dampf dann ein bisschen raus war, überraschte nicht, dennoch pushten wir sie beim Weitsprung noch etwas. Alle Sprünge über 4,90 m und der Beste bei 4,95 m waren auch hier ein gutes Ergebnis. Am Ende standen sensationelle 2.768 Punkte zu Buche. Die erbrachten Punkteergebnisse bringen Esther auf Platz zwei in der LVN-Bestenliste im Siebenkampf, Christina auf Platz
vier und Helena mit weitem Abstand an die Spitze der LVN-Bestenliste der W13. Insgesamt konnten wir am vergangenen Wochenende einen LVN-Rekord, acht Kreisrekorde und viele Vereinsrekorde aufstellen. Wenn das kein tolles Wochenende war!

Harald Eifert

Kreismeisterschaft Langstrecke am 30. September in Hückelhoven

Auch bei den letzten Kreismeisterschaften auf der Bahn im Hückelhovener Glück-Auf-Stadion waren wir, wenn auch nur mit einer kleinen Abordnung, vertreten.
So liefen beim 1.000 m Lauf der M8 Maximilian Rongen und Matteo Minderjahn-Stein mit. Beide liefen ein schönes Rennen, Seite an Seite. Erst auf den letzten 300 m konnte sich Max ein bisschen von Matteo lösen und so am Ende in 3:58;33 min eine neue Bestzeit aufstellen und den zweiten Platz belegen. Matteo wurde Dritter in 4:02,64 min. Bei den 10jährigen wurde dann schon um Titelehren über 2.000 m gelaufen. Hier lief Freddy Dohle lange mit dem späteren Sieger mit und konnte am Ende in seinem ersten Rennen über diese Strecke in 7:50,69 min einen neuen Vereinsrekord erzielen, was ihm den zweiten Platz doch versüßen sollte. Damit ist er nicht nur über 1.000 m schneller als sein Bruder Benedikt im gleichen Alter war. Wenn das kein gutes Omen ist. Auch Paul Siemes lief zum ersten Mal diese Strecke und konnte in 6:59,51 min auf Anhieb unter 7 Minuten laufen und Kreismeister werden. Es waren aber noch deutliche Reserven zu erkennen, die auf "mehr" Appetit machen. Bei den Schülern der M15 starteten Bastian und Alexander ebenfalls über die fünf Stadionrunden und machten ihre Sache gut. Während Bastian mit einem guten Endspurt noch unter sieben Minuten bleiben konnte (6:59,47 min) musste Alexander ab Runde drei etwas nachlassen und kam nach 7:38,28 min ins Ziel. Bei den Schülerinnen C gingen mit Christina Reitinger und Nina Ossowski zwei W10erinnen an den Start über 2.000 m und liefen auf Anhieb mit 8:43,50 min und 8:44,47 min gute Zeiten und belegten die Plätze fünf und sechs. Bei den Schülerinnen A W14 konnte Lena Domsel zum ersten Mal über eine längere Distanz zeigen, ob sie auch dort eine entsprechende Leistung abliefern kann. Dies tat sie als Meisterin mit einem guten Endspurt in 7:53,01 min. Auf der langen Strecke waren wir in diesem Jahr nur durch Peter Honold vertreten, der die M55 klar in 39:05,86 min für sich entscheiden konnte und damit einen weiteren Vereinsrekord in dieser Saison aufstellte.
Es war ein schöner, ruhiger Wettkampf, so am Ende einen langen, kräftezehrenden Saison.

Harald Eifert