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News September 2008 An dieser Stelle berichtet Harald Eifert |
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Durch "Keyenbergs
Felder und Fluren" am 01. September in Keyenberg
Auch hier waren wir mit ein
paar Läuferinnen und Läufern vertreten.
Uwe Dossow war von vornherein bemüht dieses Rennen „nach Hause“ zu laufen
und siegte am Ende mit 16:14 min über diese 5 km lange Strecke. Jürgen
Hennig kam als Erster der M50 ins Ziel, da man aber bei dieser Veranstaltung
bei den Senioren keine separate Wertung macht, wurde er in 19:28 min als 13.
in der Ergebnisliste gewertet. Edgar Schafhausen wurde in 24:22 min
Sechzigster und war damit der 51. Mann im Ziel. Bärbel Eifert erreichte das
Ziel in Keyenbergs „City“ nach 27:30 min als 10. Frau, während ihr Sohn
Tobias mit seiner Freundin mitlief und so einen mehr als ruhigen Dauerlauf
absolvierte. Seine Zeit von 29:43 min war für ihn an diesem Abend nur
sekundär.
Harald Eifert
Harald Eifert
Harald Eifert
Harald Eifert
B.L.
Harald Eifert
Als
Sieger des Kreisentscheides fuhren wir zum Landesfinale
nach Kevelaer. Elf Athletinnen hatten wir nominiert für
diesen Wettkampf. Esther Nwankwo, Julia Ringler, Lena
Domsel, Julia Winkels, Helena Peters, Julia Schlimgen,
Ines Fischer, Danah Ossowski, Christina Joachims und
Sarah Kammer. Die Mannschaft schlug sich achtbar und
wurde unter 12 Mannschaften mit 235 Punkten Siebte. Nach
dem Einmarsch mit bunten Fahnen (wer eine hatte) wurde
begrüßt, erklärt und danach direkt mit den Wettkämpfen
begonnen.
Esther, Julia Schlimgen und Ines machten sich vorher
schon warm, um mit dem Kugelstoßen beginnen zu können.
Mit 7,78 m stieß Esther neue Bestleistung und wurde
Achte von 36 Teilnehmerinnen. Mit 6,34 m stieß Ines
ebenfalls neue Bestleistung, während Julia mit 6,04 m
etwas einbüßte . Anschließend fand der 60 m Hürdenlauf
statt. Auch hier konnte Esther mit 10,50sec neue
Bestleistung und Platz 8 erzielen. Helena kam in ihrem
Rennen etwas außer Tritt, weil neben ihr ein Mädchen
fiel. Am Ende blieb die Uhr bei 11,10 sec stehen. Hier
war es Christina, die etwas "liegen" lassen musste, ihre
Zeit 12,55 sec. Der Weitsprung war dann wieder besser,
denn Helena wurde mit ihren 4,84 m Sechste. Julia
Schlimgen sprang im letzten Versuch noch 4,34 m und
unsere Youngsterin Julia Winkels, die aushalf, sprang
mit 4,17 m sogar neue Bestleistung. Im anschließenden
Schlagballwurf hatten wir unsere stärkste Disziplin.
Denn mit Christina, die mit 41 m den 5. Platz belegte,
schaffte Esther mit 40 m den 7. und Sarah die verletzt
angereist war mit 39 m den 10. Platz. Danach ging es zu
den 800 m Läufen. Im ersten von drei Läufen ging Julia
Ringler an den Start und lief mit 2:36,40 min ihre
zweitbeste Zeit und auf Platz 8 dieser Disziplin. Lena
Domsel, die sich erst letzte Woche ins Team gearbeitet
hatte, lief ebenfalls mit 2:47,46 min ihre zweitbeste
Zeit und ein gutes Rennen. Danah Ossowski stand dann im
dritten Rennen ihre Frau und lief gute 2:52,19min. Die
erste 4 x 75 m Staffel lief in der Besetzung Schlimgen,
Peters, Winkels und Joachims 42,77 sec, während die
Zweitbesetzung mit Domsel, Ringler, Ossowski und Fischer
mit 44,29 sec ins Ziel kam.
Harald Eifert
An
diesem Abend waren die lila-gelben wieder, und das für
die meisten zum letzten Mal auf der Laufbahn bzw. im
Stadion, aktiv. Jahresabschluss in Erkelenz. Und wieder,
wie schon so oft, wurden wieder tolle Leistungen
erzielt.
In der M12 ging Paul Siemes nochmals an den Start über
1.000 m und erzielte mit 3:27,26min seine zweitbeste
Zeit und gewann den Lauf. Jonas Hanßen (noch M13) ging
bei den 14jährigen über 100 m an den Start und stellte
sich auch der älteren Konkurrenz im Hochsprung. Über 100
m wurde er in 12, 85 sec Zweiter, wogegen er den
Hochsprung mit 1,51 m gewinnen konnte. Und das zum
ersten Mal im Wettkampf im Flop. Bisher sprang er wegen
der Schule und der dortigen Wertung nur im Schersprung.
Na, ja das werden wir im Winter schon gemeinsam
schaukeln. In der M15 schaffte Dennis Schmitz über 1.000
m nochmals eine Steigerung. Er gewann die Wertung in
neuer Bestzeit von 2:46,78 min über die er sich auch
sehr freute. Erinnerungen an Aachen wurden wach. Simon
Keuter (ebenfalls M15) trat über 100 m und 200 m an die
Startlinie mit dem Ziel noch mal eine kleine Steigerung
zu erzielen. Da der Gegenwind an diesem Tage alle
Sprintzeiten im Stadion beeinträchtigte, waren seine
Ergebnisse schon sehenswert, denn 12,21 sec über 100 m
und 24,16 sec reichten in beiden Disziplinen zum Sieg.
In der männlichen Jugend B gingen Philipp Derichs und
Timo Krampen an den Start. Während Timo wegen
schulischer Aktivitäten erst zum 200m Lauf erscheinen
konnte und hier mit tollen 23,43 sec gewinnen konnte,
lief Philippe auch die 100 m noch. Dies allerdings mehr
zum Trainingszweck. Die Ausbildung im Maschinenbau nimmt
ihn seit geraumer Zeit etwas mehr in Anspruch, so dass
er zur Zeit noch nicht wieder der „Alte“ sein kann.
Dennoch sind seine Leistungen durchweg konstant. 100 m
Vierter in 12,04 sec (mit zwanzig Minuten zum
Warmmachen) und 200 m Zweiter in 23,84 sec. Nicht
nachgeben, das wird schon. Bei den Männern testete sich
vor Studienbeginn in Aachen Tobias Eifert noch mal über
1.000 m und lief Bestzeit in 2:46,31 min, womit er
Dritter wurde. Auch bei ihm ist mit weiterem Ausbau der
Leistungen zu rechnen, da die Wachstumsprobleme
allmählich nachlassen. Andreas Großnick gewann in der
Klasse M40 die 3.000 m in 10:48,33 min, während
Clubkollege Michael Jilg die M45 in 10:54,16 min
gewinnen konnte. Ebenfalls in der M45 gewann Jonathan
Powell den Hochsprung mit 1,60 m.
Bei den 10-jährigen Mädchen belegte Christina Reitinger
über 800 m den zweiten Platz über 800 m in 3:12,69 min.
Christina Joachims konnte in der W12 zeigen, das sie
nicht nur schnell laufen, sondern sich auch ein Rennen
gut einteilen kann. In 2:39,11 min lief sie nicht nur
als Erste durchs Ziel, sondern auch noch neue
Bestleistung. Julia Hayen lief in der W14 die 100 m und
200 m und belegte über die kürzere Distanz einen schönen
5. Platz in 14,48 sec. Über 200 m wurde sie in 29,23 sec
Dritte mit neuer Bestzeit. In der weiblichen Jugend B
konnte Anne Schmittlein letztmalig in dieser Saison
zeigen, was sie kann. So allmählich kommt sie den Zeiten
von Julia Hermanns, die lange Zeit unsere
Vorzeigesprinterin war, sehr nahe. In 12,78 gewann sie
deutlich die 100 m und über 200 m lief sie gar in 26,09
sec neue Bestzeit. Wenn sie sich auf der Strecke noch
etwas mehr zutraut, läuft sie schlagartig unter die
Grenze von 26 sec. Bei den Frauen W35 lief Anja Deckers
über 100 m 14,45 sec und über 200 m 29,03 sec. Beide
Strecken konnte sie damit gewinnen. Ihre Schwester
Kerstin gewann mit einem technisch wieder sauberen Wurf
die Speerwurfkonkurrenz mit 33,98 m. Auch ihre Serie von
5 Würfen über 30 m war wieder ansprechend. Mit ihren
Staffelkameradinnen Yvonne Hayen und Beate Derichs
hatten sie sich aber an diesem Abend noch einen neuen
Staffelvereins- und Kreisrekord vorgenommen. Dieser
Kreisrekord rührte aus dem Jahr 1995 und stand bei 57,18
sec. Den Vereinsrekord hatten die Vier bei den im Mai
stattgefundenen Kreismeisterschaften (ebenfalls in
Erkelenz mit 57,30 sec) aufgestellt. Also fehlten 13
Hundertstel an dem Kreisrekord. Der sollte jetzt her.
Mit noch zu verbessernden Wechseln brachte am Ende
Yvonne Hayen den Staffelstab unter großer Freude in
56,58 sec über die Ziellinie.
Harald Eifert
Das war ja mal
wieder ein Wettkampf für unseren Verein. Jeder hing sich rein,
die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Sieben Medaillen
wurden vorher als Ziel ausgegeben und mindestens ein
Kreisrekord. Das es weit erfolgreicher wurde, lag an den Aktiven
selbst. Aber der Reihe nach.
Im ersten Rennen über 10 km, dem Damenrennen, gingen unsere
weibliche B-Jugend mit Ina Klewer, Laura Hensel und A-Schülerin
Sandra Heinen, unsere W40/45 Mannschaft mit Karin Wallrafen,
Beate Derichs und Martina Joachims und die W50/55 Mannschaft mit
Brigitte Straßburg, Bärbel Eifert und Ilse Nöthlings an die
Startlinie. Das Laura, nach sehr langer Trainingspause, und
Sandra als A-Schülerin sich für die Mannschaft zur Verfügung
stellten verdient an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön und
unsere Hochachtung. Ina wurde in der WLV-Wertung Fünfte und
Meisterin im Nordrhein mit 44:26 min. Unweit dahinter in 44:30
min kam Sandra Heinen ins Ziel, als Sechste in der WLV-Wertung
und Vizemeisterin im LVN. Laura wurde mit 48:54 min Neunte im
WLV und Vierte im LVN. Mit der Mannschaft holten sie sich die
Meistertitel in beiden Verbänden. Herzlichen Glückwunsch!!
Unsere 40er Mannschaft konnte sowohl im WLV als auch im LVN
beide Male die Silbermedaille in 2:26:16 Std. erringen. Zudem
stellten sie mit dieser Zeit einen neuen Vereinsrekord auf.
Beate Derichs wurde 7. im WLV und 4. im LVN in 49:43 min der
Klasse W40. In der W45 belegte Karin in 47:34 min den 10. Rang
in der WLV-Wertung, während sie bei der LVN-Wertung auf den 7.
Platz kam und ihren sehr frischen Vereinsrekord noch einmal
steigerte. Martina Joachims lief in der W45 mit 48:59 min auf
den 13. Platz der WLV und 10. Platz der LVN-Wertung. In der W50
schaffte Brigitte Straßburg mit 51:52 min den 15. Rang im WLV
und den 8. Rang im LVN. Bärbel kam als 16. in 58:14 min in die
WLV und als 9. in die LVN-Wertung. Ilse Nöthlings sicherte sich
in beiden Verbänden in 47:31 min. die Silbermedaille und konnte
sich mit dieser Zeit auch über den neuen Kreis- und
Vereinsrekord freuen. Es war nicht der einzige Vereisnrekord für
sie, denn mit der Mannschaft W50/W55 klappte dies auch ein
zweites Mal. Sie schafften bei den westdeutschen nicht ganz den
Sprung aufs Stockerl. Am Ende wurden sie Vierte. Bei den
Landesmeisterschaften wurden sie mit 2:37:37 Std. Vizemeister,
und das wurde dann auch gehörig gefeiert.
Der Knaller war die männliche Jugend B. Sie wurden zwar nicht
Westdeutsche Meister, denn die erste Mannschaft des TV
Wattenscheid 01 konnte sich knapp durchsetzen. Sie waren aber
alle auch ein Jahr älter. Wir hatten mit Carl Siemes, Benedikt
Dohle und Julian Willms, so wie bei der weiblichen Jugend zwei
92er und einen A-Schüler dabei. Man muss auch zukunftsorientiert
arbeiten und dann schau'n. Die Drei konnten den Kreis- und
Vereinsrekord auf 1:48,47 Std schrauben. Den Vizetitel im WLV,
konnten sie im LVN aber als Titel ummünzen. Das Carl Siemes mit
34:52 min noch WLV-Dritter und LVN Zweiter werden konnte war
schon toll, dass er aber den 26 Jahre alten Kreisrekord (also
natürlich auch neuer Vereisnrekord) von 35:40 min knacken konnte
war sehenswert. Auch Benedikt Dohle holte mit 35:56 min noch mal
die sprichwörtliche Keule raus. Als 10. beim WLV notiert, holte
er sich den vierten Platz in der LVN-Wertung. Julian Willms, der
Youngster des Teams, gebührt ebenso wie den vorgenannten Damen
unser Dank für seinen Teameinsatz. Er lief ein bravouröses
Rennen, dass er mit 37:59 min abschließen konnte. Er belegte
damit im WLV den 16. Rang und im LVN den 6. Rang (!!). Hier muss
man sich auch bei Frank Siemes bedanken, dessen Mannschaft
leider geplatzt war, sich aber trotz der gesundheitlichen
Beschwerden an die Start begab und dem B-Jugend Team half.
Beständig war wieder einmal unser Uwe Dossow. Selbst erkennend
nicht ganz fit zu sein, lief er vom ersten Meter an ein tolles
Rennen, was er am Ende auch mit 33:23 min relativ klar gewinnen
konnte. Er wurde damit Westdeutscher und Landesmeister. Das
M50/55er Team musste schon vor dem Wettkampf auf Jürgen Hennig
verzichten, der sich total unwohl fühlte. Auch Raimund Königs
war nicht sorgenfrei, was sich im Rennen auch bestätigte, denn
er musste mit großen Problemen das Rennen aufgeben. Gut, dass
sich vor einigen Wochen und nach vielen Monaten der
Wettkampfpause Bernd Barten wieder einigermaßen fit
zurückmeldete. Auch die anderen beiden Absolventen dieses 10ers
sind seit längerer Zeit angeschlagen. Peter Honold und Jupp
Frings versuchten ihr Glück für das Team dennoch. Das am Ende
der Westdeutsche und der Landesmeistertitel dabei heraussprang
war schon sensationell. Nicht nur wir hatten in dieser Kategorie
Schwierigkeiten. Nur wir hatten unsere besser verarbeitet. Bernd
erzielte mit 38:21 min im WLV den 10. Platz und im LVN den 8.
Platz. Peter lief 38:32 min und wurde damit 12. im WLV und 10.
im LVN, während Jupp mit 38:59 min ins Ziel kam und damit 13. im
WLV und 11. im LVN werden konnte. Das Mannschaftsgold in beiden
Verbänden gibt auch dieser Mannschaft wieder Mut für die neuen
Aufgaben im kommenden Jahr. Denn schon im Januar richten wir in
Wassenberg wieder die Landes-Crossmeisterschaften aus.
Abschließend bleibt die Betrachtung das wir 3 x Gold, 2 x Silber
und 2 x Bronze bei den westdeutschen und 5 x Gold und 5 x Silber
bei den Landesmeisterschaften holen konnten. Dazu noch drei
Kreisrekorde und 14 Kreismeistertitel. „Iss dat
nix Marie“. Damit schließt sich ein schwieriges aber
trotzdem sehr erfolgreiches Jahr 2008 was die Meisterschaften
angeht.
Herzlichen Glückwunsch euch allen, die ihr wieder und
hoffentlich weiterhin erfolgreich ward und sein wollt.
Harald Eifert
Offene Mehrkampf- und Blockkampfmeisterschaften am 27.
und 28. September in Kevelaer
Am Ende der Bahnsaison noch einmal im Mehrkampf
„zugeschlagen“. Am letzten Septemberwochenende fuhren
nochmals vier Lila-Gelbe zu einem Mehrkampf nach
Kevelaer (zwei Jungs und zwei Mädels).
In der M14 versuchte Justus Röder (kurzfristige
Entscheidung) sein Block Wurf-Ergebnis von den
Landesmeisterschaften zu verbessern. Das gelang leider
nicht, da er in allen Disziplinen knapp an den
Ergebnissen von Wesel vorbeischrammte. Im Kugelstoßen
ließ er mit 10,99 m leider gute Punkte liegen. Im 80 m
Hürden-Lauf schrammte er mit 3 Hundertstel an seiner
Bestzeit vorbei. Ein Zehntel war er anschließend beim
100 m Lauf langsamer als seine Bestzeit, was beim
herrschenden Gegenwind erklärbar war. Seine Hürdenzeit
betrug 14,26 sec und die Flachdistanz legte er in 14,10
sec zurück. Auch im Weitsprung blieb er mit 4,36 m nur 5
cm unter seiner Bestleistung. Alles nur Kleinigkeiten,
wobei dann im Diskuswerfen doch wieder technische Fehler
den Ausschlag gaben. Hier warf er 29,07m und erreichte
mit insgesamt 2.287 Punkten dennoch in seiner Klasse den
ersten Platz. Einen Versuch war es wert, der am Ende
auch weitere Erfahrungen brachte. Kollege Jonas Hanßen,
noch in der M13 unterwegs (startete zwar sehr oft in der
M14), wollte aber zum Abschluss dieser Saison den Block
Sprint/Sprung mit einer besseren Punktzahl beenden als
die, die bis dahin zu Buche standen. Es begann mit dem
Hochsprung, den er ja seit knapp 2 Wochen auf Flopp
umstellt, und damit auch noch einige technische Probleme
zu bewältigen hat. Trotz allem schaffte er an diesem Tag
1,44 m was 21 Punkte weniger einbrachte als bei seinem
Rekordergebnis. Als zweites kam der Hürdenlauf an die
Reihe. Hier präsentierte er sich deutlich besser, als
noch zu Saisonbeginn. Die Zeit von 10.02 sec über die 60
m Hürden sagt leider nicht das aus, was er kann. Die
Abstände zwischen den Hürden sind für ihn leider zu
kurz, um die Schnelligkeit ganz ausnutzen zu können. Im
Ballwurf wurden ca. 50m vorgegeben, die er mit 50,50m
auch prompt erzielte (Bestleistung). Und das bei einem
Anlauf auf der Wiese mit 6er Nägel. Danach ging es
wieder auf die Laufbahn, mit der Vorgabe unter 9,60sec
zu laufen. Dabei spielt natürlich auch das
Startverhalten von Jonaß eine große Rolle. Mit stark
frequentivem Schrittverhalten konnte er die 75 m am Ende
mit der Zeit von 9,54 sec abschließen. Annähernd
Bestzeit (9,52 sec) und das im Mehrkampf. Aber es kam ja
noch der Weitsprung, bei dem er sich von Sprung zu
Sprung zu steigern wusste, 5,05m – 5,15m- und 5,36m
neuer Vereinsrekord. Das machte dann am Ende eine
Punktzahl von 2.487 aus, was neuen Vereinsrekord, aber
auch neuen Kreisrekord bedeutete. Gewonnen hatte er
seinen Block damit natürlich auch. Danach spielten
sich Szenen der Freude ab, wie ich sie lange nicht
gesehen habe. Schön, so macht Sport noch Spaß.
Doch auch die Mädels hoben am nächsten Tag, mit Bruno,
den Zeigefinger, um zu verdeutlichen, dass sie auch noch
etwas vorhatten. Auch sie schielten auf neue Vereins-
und Kreisrekorde, obwohl dies nicht so einfach sein
sollte, wie wir dachten. Esther gab dann schon mal über
75 m in neuer Bestzeit von 10,36 sec eine Visitenkarte
von dem ab, was sie eigentlich zu leisten in der Lage
ist. Auch der Weitsprung war an diesem Tag sehr
konstant, denn mit 4,89 m sprang sie
Jahres-Bestleistung. Bei den 60 m Hürden hatte sie das
gleiche Problem wie Jonas einen Tag vorher, die Abstände
machen der groß gewachsenen Athletin mehr zu schaffen,
als die Technik. Hier kam sie nach 10,82 sec. ins Ziel.
Den Schlagball warf sie anschließend auf 43,50 m um dann
aber auch im Hochsprung einige Punkte liegen zu lassen.
Denn 1,36 m kann sie deutlich überspringen. Hier ist im
Winter Disziplin zur Technik gefragt. Ihre Endpunktzahl
von 2.473 lag um genau 80 Punkte höher als der bisherige
Vereins- und Kreisrekord von Laura Hensel. Auch sie
gewann ihren Blockwettkampf. Als Vierte im Bunde
präsentierte sich Christina Joachims, die in der Klasse
W12 den Block Lauf gemeldet hatte. Auch sie wollte
zeigen, was sie kann und das tat sie dann auch. Sie
sollte aber aufpassen, das sie zukünftig auch mit ihren
Kräften etwas haushält. Die erste Disziplin waren die 75
m, die sie in 11,36 sec abspulte. Danach kam der
Weitsprung, wo sie mit 4,00 m knapp an ihre Bestweite
heran sprang. Beim anschließendem 60 m Hürdenlauf konnte
sie dann mit 12,35 sec eine neue Bestleistung
aufstellen. Angespornt davon, ließ sie eine weitere
Bestleistung im Schlagballwurf folgen. Der weiteste Wurf
landete bei 46,00 m, toll. Doch dann kamen noch die 800
m, die sie ja längere Zeit nicht so gern gelaufen ist.
Seit den Heinsberger Stadtmeisterschaften hat sie aber
wieder etwas mehr für diese Strecke übrig und das zeigen
auch die gelaufenen Zeiten. Auch an diesem Nachmittag in
Kevelaer legte sie in dieser Disziplin noch mal ein
Schüppchen drauf und kam nach 2:36,19 min und neuer
Bestzeit ins Ziel. Beim Betrachten der Punktzahl von
2.253 war klar, das sie einen neuen Vereinsrekord
aufgestellt hatte, vorher 2.125 Punkte. Aber auch der
alte Kreisrekord von 2.193 Punkten war verbessert
worden. Alle Achtung.
Und jetzt wird zwei Wochen lang nichts gemacht und
ausgeruht. Das haben sie sich verdient, nach so einer
langen und erfolgreichen Saison.
Harald Eifert
Berlin-Marathon am 28. September in Berlin
Christoph
Ossowski beim Berlin Marathon. Darauf hatte er sich
akribisch vorbereitet, damit er die von ihm angestrebten
3 Stunden 15 Minuten auch unterbieten konnte. Viele
Dauerlaufkilometer und auch eine gehörige Portion an
Tempoläufen hatte er im Vorfeld abgeleistet und sich, so
glaubte er, die Grundlage für diese Leistung erarbeitet.
In einen Familienurlaub war der größte Marathonlauf in
der Republik eingebettet, damit das Positive mit dem
Nützlichen verbunden werden konnte.
Da er am Start und auch auf den ersten 15 – 20 km nicht
so recht voran kam wie er es angenommen hatte (es waren
einfach zu viele Läufer/innen auf den Straßen Berlins)
lief er die zweite Hälfte des Rennens schneller als die
erste Hälfte (1:40 zu 1:33 Std), was aber auch bedeutet,
das er in Richtung drei Stunden noch deutlich
Möglichkeiten besitzt. Mit 3:13:10 Stunden finishte er
in einem Rennen, bei dem „Haille“ neuen Weltrekord und
Irina Mikitenko neuen deutschen Rekord lief. Das habe er
erst nach dem Ziel mitbekommen, sagte Christoph am
Telefon, doch am stärksten habe ihn das Publikum
fasziniert. Denn es hätte fast keine Stelle während
der gesamten Laufstrecke gegeben, wo nicht Menschen
gestanden hätten, die permanent angefeuert hätten.
Bleibt zu erwähnen, das er wohl der nächste Myhler
Marathoni ist, der die 3 Stunden Grenze knacken könnte.
Harald Eifert