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September 2008

An dieser Stelle berichtet Harald Eifert

 

 
Durch "Keyenbergs Felder und Fluren" am 01. September in Keyenberg

Auch hier waren wir mit ein paar Läuferinnen und Läufern vertreten.
Uwe Dossow war von vornherein bemüht dieses Rennen „nach Hause“ zu laufen und siegte am Ende mit 16:14 min über diese 5 km lange Strecke. Jürgen Hennig kam als Erster der M50 ins Ziel, da man aber bei dieser Veranstaltung bei den Senioren keine separate Wertung macht, wurde er in 19:28 min als 13. in der Ergebnisliste gewertet. Edgar Schafhausen wurde in 24:22 min Sechzigster und war damit der 51. Mann im Ziel. Bärbel Eifert erreichte das Ziel in Keyenbergs „City“ nach 27:30 min als 10. Frau, während ihr Sohn Tobias mit seiner Freundin mitlief und so einen mehr als ruhigen Dauerlauf absolvierte. Seine Zeit von 29:43 min war für ihn an diesem Abend nur sekundär.

Harald Eifert


Stadtmeisterschaften Heinsberg am 06. September in Heinsberg


Wie in jedem Jahr waren wir wieder zu Gast bei der LG OD im Heinsberger Stadion „Am Klevchen“. Dort fanden die Heinsberger Stadtmeisterschaften in der Leichtathletik statt.
Bei den achtjährigen Jungen lief Lucca Vaehsen ein beachtliches Rennen über 1.000 m und wurde in guten 4:15,56 min Zweiter. Fünfter wurde hier mit 4:25,11 min Hendric Dohle. Maximilian Rongen lief mit 4:35,04 min auf Rang acht. Bei den M9ern wurde Frederic Dohle mit neuer persönlicher Bestzeit Dritter in 3:55,08 min.
Bei den achtjährigen Mädchen startete Annika Reitinger im Dreikampf und belegte mit 374 Punkten und folgenden Einzelresultaten 50 m in 11,77sec, im Weitsprung mit 2,30 m und im Schlagballwurf mit 7.50m, Platz neun. Katharina Rongen war die zweite Dreikämpferin, die in Heinsberg mitmachte. Sie wurde tolle Dritte mit 947 Punkten, die sich durch 9,01 sec über 50 m, 3,40 m im Weitsprung und 21,50 m im Schlagballwurf zusammensetzten. Nina Ossowski, Katharina Rongen und Patricia Schlesiger gingen dann in der gleichen Klasse über 800 m an den Start. Nina kam als Dritte ins Ziel mit 3:16,87 min, gefolgt von Katharina, die Vierte wurde mit 3:17,66 min und Patricia, die mit 3:48,79 min auf Rang sechs notierte.
In der M10 war Alexander Memenga wieder der Alte, denn mit der Siegerzeit über 1.000 m in 3:37,43 min lief er neue Bestzeit. Im gleichen Lauf wurde Felix Lindt Vierter mit 3:57,07 min. Bei den 12-jährigen Jungen versuchte sich Christian Schafhausen noch mal über 1.000 m und gewann diese mit 3:48,73 min. In der M45 ging Vater Edgar gleich dreimal an den Start. Über 200 m siegte er in 31,69 sec, über 1.000 m wurde er Zweiter in 3:46,21 min und ebenso im Hochsprung mit 1,40 m. Hier gewann Jonathan Powell die Klasse mit 1,55 m. Jürgen Hennig war unser einziger Teilnehmer über die 3.000 m Strecke, die er auch in 10:57,12 min gewinnen konnte.
Bei den 10-jährigen Mädchen lief Luise Peters als Zweite über 50 m 8,27 sec. Im Weitsprung konnte sie den ersten 4 m Sprung ihrer „Karriere“ hinlegen. Mit genau 4 m wurde sie auch hier Zweite. Julia Murlowski belegte über 50 m den vierten Platz in 10,02 sec. Im Weitsprung sprang auch sie Bestleistung, denn ihre 3,14 m war der erste Sprung über 3 m. Auch über 800m lief sie noch mit, war mit 3:30,78 min 15 Sekunden (!!) schneller als bisher und wurde Sechste. Vierte und Fünfte wurden ihre Vereinskameradinnen Teresa Wyes in 3:18,19 min und Yvonne Lennartz in 3:28,75min. In der W11 konnte Julia Winkels nicht nur durch ihren Sieg über 50 m in 8.07 sec gefallen. Sie gewann auch den Weitsprung mit der neuen Bestweite von 4,14m. Auch für sie war es der erste Sprung über vier Meter. Kathrin Lennartz lief in dieser Klasse noch die 800 m in 3:09,09 min und wurde mit dieser neuen Bestzeit Vierte. Bei den ein Jahr älteren Mädchen war wieder einmal Helena Peters über 75 m in 10,77 sec und mit 4,76 m im Weitsprung nicht zu schlagen. Danah Ossowski wurde in beiden Disziplinen Vierte mit 11,87 sec und 3,62 m. Im 800 m Lauf wurde sie Dritte in 2:51,13 min und lief nur knapp an ihrer Bestzeit vorbei. Christina Joachims, die in diesem Rennen viel zu schnell anging, wurde aber für ihren Mut noch mit neuer Bestzeit von 2:43,28 min und Platz zwei belohnt. Weit ist es auch für sie nicht mehr um unter 2:40 min zu laufen. Julia Schlimgen konnte ihre guten Ergebnisse der letzten Wochen weiter kompensieren. Sie lief als Zweite über 75 m in 10,96 sec durchs Ziel, und siegte im Weitsprung mit 4,61 m. Lena Domsel, die an diesem Tag besonders gut aufgelegt war, lief mit neuer Bestleistung die 75 m in 11,58sec als Vierte durchs Ziel und gewann mit einer weiteren Bestzeit die 800 m in 2:44,85 min. Mit Platz 5 im Weitsprung und 3,87 m fügte sie noch eine weitere Bestleistung hinzu. Julia Ringler lief die 75 m in 11.83 sec und wurde damit Siebte, während sie im Weitsprung mit neuer Bestleistung von 4 m Vierte wurde. Einzige A-Schülerin war Lena Wepner, die die 100 m gewann und in 14,83 sec über die Ziellinie lief.

Harald Eifert


LVN Schüler am 07. September in Aachen

Auch in Aachen konnten wir mit unseren Athletinnen und Athleten wieder ein erfolgreiches Wochenende verbuchen. Das wir das Ergebnis von 2007 nicht wiederholen konnten, war ja vorher jedem im Verein klar. Dafür war die Überlegenheit der vorjährigen „Garde“ viel zu groß. Aber die motivierten Newcomer haben ihre Chancen zum größten Teil genutzt.
So hatten wir die beiden M/W13er Esther Nwankwo und Jonas Hanßen nur gemeldet, damit sie nochmals die Luft dieser Meisterschaften schnuppern konnten bevor sie im nächsten Jahr selbst in der eigentlichen Klasse ans Werk gehen bzw. springen und laufen können. Esther lief die 80 m Hürden in 13,66 sec und wurde in ihrem Vorlauf Fünfte. Jonas Hanßen lief die 100 m in seinem Vorlauf in 12,55 sec und wurde hier Zweiter. Durch einen Fehler, der sich aber hinterher erst herausstellte (es hatte ein Vorlaufsieger auf den Endlauf verzichtet), wäre Jonas als Erster der Nachrücker (er war Dreizehnter) in den B-Endlauf gekommen. Dies wurde aber weder durch eine korrigierte Liste, noch durch einen vernehmbaren Aufruf deutlich. Schade, denn er wäre gern noch einmal gelaufen. Im Weitsprung gelang ihm bei den dort herrschenden Windverhältnissen (zwischen –1,9  und + 3,6 m Gegen- bzw. Rückenwind) nicht der Sprung, den er gebraucht hätte. Der erste Sprung, deutlich über 5 m, war hauchdünn übergetreten (mit starkem Rückenwind). Da ist er mit 13 Jahren noch nicht erfahren genug, um diesen Windverhältnissen etwas Positives abgewinnen zu können.
Sophia Peters startete ebenfalls wie Esther über 80 m Hürden. Sie lief ein Toprennen und lief bei leichtem Gegenwind neue persönliche Bestzeit von 12,80 sec. Noch einmal schneller als letzte Woche in Essen beim Kreisvergleichskampf. Im Endlauf wurde sie dann Neunte mit 13,05 sec aber 1,6 m Gegenwind. Angela Sieger wurde den Erwartungen ebenfalls gerecht. Mit ihrer zweitbesten Zeit, 2:30,60 min, erreichte sie über 800 m einen tollen achten Platz und damit noch eine Urkunde. Kristina Beckers lief die 100 m in 13,89 sec und wurde in ihrem Vorlauf Fünfte. Den Speer, der ihr in der letzten Woche noch so viel Sorgen bereitete, warf sie auf die neue Bestweite von 29,49m. Damit kam sie in den Endkampf, wo sie sich noch einmal steigern konnte. Mit 30,12 m warf sie nicht nur zum ersten Mal in ihrem Leben über 30 m, sie wurde auch Siebte und bekam ebenfalls noch eine Urkunde. Die noch nachgemeldete Staffel über 4 x100 m der Mädchen lief in der Besetzung Julia Hayen, Sandra Heinen, Esther Nwankwo und Sophia Peters neue Bestzeit (für diese Besetzung) und gewann ihren Vorlauf. Insgesamt belegten sie einen klasse elften Platz unter 31 Staffeln. Das war wieder eine tolle Vorstellung unserer Staffelmädchen, die noch in Erkelenz bei den Kreismeisterschaften 54,32 sec gelaufen waren. Sandra Heinen lief über 300 m Hürden in 47,25 sec auf den fünften Platz. Leider kam sie bei diesem Rennen durch ihre gesteigerte Sprintfähigkeit zu nah an fast alle Hürden ran, so dass sie zu oft abbremsen musste und keinen richtigen Rhythmus fand. Dennoch war sie danach in der Staffel wieder gut drauf und half auch dieser Staffel zu neuer Bestzeit.
Neben Jonas Hanßen waren aber auch noch einige Jungs bei dieser Veranstaltung „beschäftigt“. Z.B. Julian Willms, der seit vielen Wochen heiß darauf war, endlich eine Zeit unter 2:50 min über 1.000 m zu laufen. Wie im vorigen Jahr in Leverkusen sollte es hier auch wieder mit der neuen Bestzeit klappen. In einem von Stürzen am Start (wie voriges Jahr) geprägten Rennen, lief er von Anfang an im Vorderfeld mit und musste nur auf den letzten 100 m seinem hohen Tempo etwas Tribut zollen. Die Uhr zeigte am Ende 2:48,02 min und das war Platz acht (voriges Jahr Platz 9). Vereins- und Trainingsgefährte, aber noch für Hückelhoven startend, Dennis Schmitz, dem bereits am letzten Wochenende die Steigerung unter 2:50 in Essen gelungen war, war leider in die Stürze am Start verwickelt und konnte somit nicht mehr um eine bessere Zeit und Platzierung eingreifen. Am Ende lief er mit 2:57,90 min das Rennen locker zu Ende. Mit Simon Keuter war ein weiterer Neuer, aber im Trikot der LAV Hückelhoven am Start. Er war im vergangenen Jahr bereits Dritter über 300 m Hürden, aber noch als 14jähriger. In diesem Jahr sollte es schon etwas mehr sein und er gab sich auch keinerlei Blöße. Einigen Turbulenzen im Vorfeld und stark drehenden Winden zum Trotz lief er nicht nur ein beherztes sondern auch technisch gutes Rennen. Die letzte Hürde stand dann im wahrsten Sinne im Weg, aber auch damit wurde er fertig und lief mit großer Freude Aller neue persönliche Bestzeit mit 41,36 sec. Ausbaufähig in jedweder Hinsicht.
Last but not least war da noch Justus Röder, der im Kugelstoßen und Diskuswerfen antreten sollte und wollte. Hatte er doch 14 Tage vorher genau hier in Aachen eine neue Duftmarke in diesen Disziplinen gesetzt. Aber in Essen war er dann nicht ganz so spritzig drauf, so dass sich die Konstellation neu gestaltete. Im Kugelstoßen legte er eine gute Serie hin, wo der beste Stoß dann bei 11,81 m landete und ihm mit Platz 6 eine Urkunde bescherte. Nicht unbedingt zu erwarten. Dann im Diskus lief es nach 29,18 m im ersten Versuch gar nicht so gut. Gesteigert durch einen zweiten völlig verunglückten Wurf. Danach sammelte er sich, ging die eigentlichen Bewegungen noch mal durch und warf dann im dritten Versuch 36,41 m. Damit war er nicht nur im Endkampf, sondern auf einen Schlag auch Dritter. Danach ließ er noch 33,91 m und 35,00 m folgen, ehe er dann im letzten Versuch noch einen drauf setzte. Mit tollen 38,25 m gab er ein Zeugnis ab, von dem was er eigentlich kann. Es muss jetzt nur stabiler in seinem Training werden, dann kommt er noch weiter.
Mehr als zufrieden mit der Nachwuchsgarde waren die Betreuer und Trainer und mal schau'n was denn im nächsten Jahr deren Nachfolger/innen in Bottrop zu leisten in der Lage sind.

Harald Eifert


Kreismeisterschaft Langstaffel am 10. September in Hückelhoven


Erstmals richtete der TuS Jahn Hilfarth die Kreismeisterschaft der Langstaffeln im Hückelhovener Stadion aus. Wir brachten immerhin 16 Staffeln an den Start.
Dabei schafften die D-Schüler eseinen neuen Vereinsrekord aufzustellen. Als Dritte kamen Matteo Minderjahn-Stein, Luca Vaehsen und Frederic Dohle in 11:58,9 min ins Ziel. Der alte Rekord stand bei 12:02,3 min. Deutlich schneller, aber auch ein paar Jahre älter, waren die C-Schüler, die mit Lucca Minderjahn-Stein, Felix Lindt und Alexander Memenga nach einem tollen Rennen noch die Vizemeisterschaft in 11:28,6 min sichern konnten. Mit Bastian Klewer, Alexander Tils und Julian Willms gingen unsere A-Schüler an den Start und konnten in 9:56,3 min den Titel nach Myhl holen. In der männlichen Jugend B stellten wir unser stärkstes Team. Benedikt Dohle, Carl Siemes und Timo Krampen liefen von Anfang an ein kontrolliertes Rennen, das am Ende auch in 8:46,6 min sicher gewonnen wurde. Bei den Männern gingen drei Staffeln in den jeweiligen Altersklassen an den Start. Dabei wurde die M30/35 in der Besetzung Michael Jilg, Frank Siemes und Andreas Großnick im 9:26,4 min gewonnen. Die Staffel der M40/45 kam mit Jürgen Bluhm, Franz Joachims und Bernd Peters in 10:07,9min ins Ziel und damit auf den zweiten Platz. Peter Honold, Jürgen Hennig und Raimund Königs brachten das Staffelholz nach ebenfalls 3000 m in 9:52,7 min als Kreismeister der M50/55 über die Ziellinie.
Bei den jüngsten Mädchen, den D-Schülerinnen, kam unsere Staffel über 3 x 800m als Zweite in der Besetzung Nina Ossowski, Christina Reitinger und Katharina Rongen in 9:35,5 min ins Ziel. Sie verfehlten den Vereinsrekord nur 2,8 sec denkbar knapp. Die erste Vertretung unserer C-Schülerinnen belegte mit Sophie Ringler, Sabrina Bluhm und Carmen Vondeberg in 9:02,0 min den zweiten Platz, während die Zweitvertretung mit Teresa Wyes, Jacqueline Derichs und Yvonne Lennartz in 9:37,2 min den vierten Rang erreichte. Christina Joachims, Danah Ossowski und Esther Nwankwo waren von Anfang an das Maß der Dinge bei den B-Schülerinnen. Sie gewannen den Titel in 8:18,4 min und waren das schnellste Team über 3 x 800 m von allen gestarteten weiblichen Staffeln an diesem Tag. Alle Achtung. Bei den A-Schülerinnen sicherten sich Angela Sieger, Julia Hayen und  Julia Hensel den Titel für die lila-gelben Farben. Auch die beiden Staffeln bei der weiblichen Jugend B und A waren klare Angelegenheiten unseres Vereins. Während Sandra Heinen, Annika Hensel und Ina Klewer 8:44,3 min für die B-Jugend Vertretung liefen, erreichten Laura Hensel, Manisha Berkigt und Iman Gerards nach 8:44,0 min das Ziel für die A-Jugend. Auch die Seniorinnen-Staffe konnten die Titel wieder mit nach Myhl bringen, denn Kerstin Krolikowski, Anja Deckers und Yvonne Hayen liefen für die W30/35 in 8:38,5 min über die Ziellinie, während Beate Derichs, Martina Joachims und Kerstin Kammer in der Klasse W40/45 9:19,1min benötigten.

Harald Eifert


Springer-Meeting und Stadtmeisterschaft am 13. September in Wegberg

Jonathan Powell war einziger Starter für unsere Farben und sicherte sich im Dreisprung mit 10,01 m den Sieg und den Titel des Stadtmeisters. Zudem verbesserte er einen 14 Jahre alten Vereinsrekord von Jürgen Simon.

B.L.


Endkampf Jochen-Appenroth-Pokal am 13. September in Erkelenz

Bei diesem Event nahmen unsere Schüler/innen zum ersten Mal überhaupt teil. Es war schon im Vorkampf ein toller Wettbewerb, der auch vom Ausrichter toll vorbereitet und mustergültig durchgeführt wurde. Es ist immer spannend und laut bei diesem Event, weil die Emotionen nur so durch die Gegend schießen. Bei der Pendelstaffel, mit der alle beginnen, dem anschließenden Hochweitsprung, dem Tennisringwurf, dem Stabweitsprung und der abschließenden Biathlonstaffel gehen nicht nur die kleinen Sportler/innen sondern auch die Betreuer und Eltern mit. Es ist eine der begeisternden Wettkämpfe, die überhaupt durchgeführt werden.
Für unser Team gingen Alexander Memenga, David Nwankwo, Felix Lindt, Frederic Dohle, Lucca Minderjahn-Stein, Julia Winkels, Terese Wyes, Luise Peters, Jaqueline Derichs und Nina Ossowski an den Start. Bei der Pendelstaffel schafften unsere Kleinen mit 1:57,7 min einen elften Platz. Beim anschließenden Hoch-Weitsprung wurden 175 Punkte erzielt, was einen neunten Rang einbrachte. Beim Tennisringwurf knallte es urplötzlich und selbst Bruno (Wilms) war mehr als überrascht, das unser Team mit 151 Punkten den ersten Platz erzielen konnte. Als dann auch noch mit 136 Punkten ein zweiter Platz beim Stabweitsprung heraussprang, keimte wieder Hoffung auf eine Topendkampfplatzierung. Wir lagen nach der ersten Disziplin noch auf dem elften Platz und hatten uns jetzt bis auf Rang sechs vorgekämpft. Wir hatten nur noch erreichbare 2 Punkte Rückstand auf Rang 5 und 4 Punkte Rückstand auf die Plätze 3 und 4. Es knisterte im Rund und das war für alle spürbar. In der abschließenden Biathlonstaffel lagen wir bis zur Hälfte noch top im Rennen, aber danach ließ dann die Konzentration etwas nach und das Team fing sich ein paar Strafrunden ein, die aus den Fehlwürfen resultierten. Am Ende stand ein Achter Platz unter 15 Mannschaften zu Buche, der sich auch sehen lassen kann. Im nächsten Jahr kann die kommende Mannschaft dann versuchen dieses Ergebnis zu verbessern.

Harald Eifert


Endkampf Schüler/innen B-Cup am 14. September in Kevelaer

Als Sieger des Kreisentscheides fuhren wir zum Landesfinale nach Kevelaer. Elf Athletinnen hatten wir nominiert für diesen Wettkampf. Esther Nwankwo, Julia Ringler, Lena Domsel, Julia Winkels, Helena Peters, Julia Schlimgen, Ines Fischer, Danah Ossowski, Christina Joachims und Sarah Kammer. Die Mannschaft schlug sich achtbar und wurde unter 12 Mannschaften mit 235 Punkten Siebte. Nach dem Einmarsch mit bunten Fahnen (wer eine hatte) wurde begrüßt, erklärt und danach direkt mit den Wettkämpfen begonnen.
Esther, Julia Schlimgen und Ines machten sich vorher schon warm, um mit dem Kugelstoßen beginnen zu können. Mit 7,78 m stieß Esther neue Bestleistung und wurde Achte von 36 Teilnehmerinnen. Mit 6,34 m stieß Ines ebenfalls neue Bestleistung, während Julia mit 6,04 m etwas einbüßte . Anschließend fand der 60 m Hürdenlauf statt. Auch hier konnte Esther mit 10,50sec neue Bestleistung und Platz 8 erzielen. Helena kam in ihrem Rennen etwas außer Tritt, weil neben ihr ein Mädchen fiel. Am Ende blieb die Uhr bei 11,10 sec stehen. Hier war es Christina, die etwas "liegen" lassen musste, ihre Zeit 12,55 sec. Der Weitsprung war dann wieder besser, denn Helena wurde mit ihren 4,84 m Sechste. Julia Schlimgen sprang im letzten Versuch noch 4,34 m und unsere Youngsterin Julia Winkels, die aushalf, sprang mit 4,17 m sogar neue Bestleistung. Im anschließenden Schlagballwurf hatten wir unsere stärkste Disziplin. Denn mit Christina, die mit 41 m den 5. Platz belegte, schaffte Esther mit 40 m den 7. und Sarah die verletzt angereist war mit 39 m den 10. Platz. Danach ging es zu den 800 m Läufen. Im ersten von drei Läufen ging Julia Ringler an den Start und lief mit 2:36,40 min ihre zweitbeste Zeit und auf Platz 8 dieser Disziplin. Lena Domsel, die sich erst letzte Woche ins Team gearbeitet hatte, lief ebenfalls mit 2:47,46 min ihre zweitbeste Zeit und ein gutes Rennen. Danah Ossowski stand dann im dritten Rennen ihre Frau und lief gute 2:52,19min. Die erste 4 x 75 m Staffel lief in der Besetzung Schlimgen, Peters, Winkels und Joachims 42,77 sec, während die Zweitbesetzung mit Domsel, Ringler, Ossowski und Fischer mit 44,29 sec ins Ziel kam.

Harald Eifert


Abschlusssportfest des TV Erkelenz am 19. September in Erkelenz

An diesem Abend waren die lila-gelben wieder, und das für die meisten zum letzten Mal auf der Laufbahn bzw. im Stadion, aktiv. Jahresabschluss in Erkelenz. Und wieder, wie schon so oft, wurden wieder tolle Leistungen erzielt.
In der M12 ging Paul Siemes nochmals an den Start über 1.000 m und erzielte mit 3:27,26min seine zweitbeste Zeit und gewann den Lauf. Jonas Hanßen (noch M13) ging bei den 14jährigen über 100 m an den Start und stellte sich auch der älteren Konkurrenz im Hochsprung. Über 100 m wurde er in 12, 85 sec Zweiter, wogegen er den Hochsprung mit 1,51 m gewinnen konnte. Und das zum ersten Mal im Wettkampf im Flop. Bisher sprang er wegen der Schule und der dortigen Wertung nur im Schersprung. Na, ja das werden wir im Winter schon gemeinsam schaukeln. In der M15 schaffte Dennis Schmitz über 1.000 m nochmals eine Steigerung. Er gewann die Wertung in neuer Bestzeit von 2:46,78 min über die er sich auch sehr freute. Erinnerungen an Aachen wurden wach. Simon Keuter (ebenfalls M15) trat über 100 m und 200 m an die Startlinie mit dem Ziel noch mal eine kleine Steigerung zu erzielen. Da der Gegenwind an diesem Tage alle Sprintzeiten im Stadion beeinträchtigte, waren seine Ergebnisse schon sehenswert, denn 12,21 sec über 100 m und 24,16 sec reichten in beiden Disziplinen zum Sieg. In der männlichen Jugend B gingen Philipp Derichs und Timo Krampen an den Start. Während Timo wegen schulischer Aktivitäten erst zum 200m Lauf erscheinen konnte und hier mit tollen 23,43 sec gewinnen konnte, lief Philippe auch die 100 m noch. Dies allerdings mehr zum Trainingszweck. Die Ausbildung im Maschinenbau nimmt ihn seit geraumer Zeit etwas mehr in Anspruch, so dass er zur Zeit noch nicht wieder der „Alte“ sein kann. Dennoch sind seine Leistungen durchweg konstant. 100 m Vierter in 12,04 sec (mit zwanzig Minuten zum Warmmachen) und 200 m Zweiter in 23,84 sec. Nicht nachgeben, das wird schon. Bei den Männern testete sich vor Studienbeginn in Aachen Tobias Eifert noch mal über 1.000 m und lief Bestzeit in 2:46,31 min, womit er Dritter wurde. Auch bei ihm ist mit weiterem Ausbau der Leistungen zu rechnen, da die Wachstumsprobleme allmählich nachlassen. Andreas Großnick gewann in der Klasse M40 die 3.000 m in 10:48,33 min, während Clubkollege Michael Jilg die M45 in 10:54,16 min gewinnen konnte. Ebenfalls in der M45 gewann Jonathan Powell den Hochsprung mit 1,60 m.
Bei den 10-jährigen Mädchen belegte Christina Reitinger über 800 m den zweiten Platz über 800 m in 3:12,69 min. Christina Joachims konnte in der W12 zeigen, das sie nicht nur schnell laufen, sondern sich auch ein Rennen gut einteilen kann. In 2:39,11 min lief sie nicht nur als Erste durchs Ziel, sondern auch noch neue Bestleistung. Julia Hayen lief in der W14 die 100 m und 200 m und belegte über die kürzere Distanz einen schönen 5. Platz in 14,48 sec. Über 200 m wurde sie in 29,23 sec Dritte mit neuer Bestzeit. In der weiblichen Jugend B konnte Anne Schmittlein letztmalig in dieser Saison zeigen, was sie kann. So allmählich kommt sie den Zeiten von Julia Hermanns, die lange Zeit unsere Vorzeigesprinterin war, sehr nahe. In 12,78 gewann sie deutlich die 100 m und über 200 m lief sie gar in 26,09 sec neue Bestzeit. Wenn sie sich auf der Strecke noch etwas mehr zutraut, läuft sie schlagartig unter die Grenze von 26 sec. Bei den Frauen W35 lief Anja Deckers über 100 m 14,45 sec und über 200 m 29,03 sec. Beide Strecken konnte sie damit gewinnen. Ihre Schwester Kerstin gewann mit einem technisch wieder sauberen Wurf die Speerwurfkonkurrenz mit 33,98 m. Auch ihre Serie von 5 Würfen über 30 m war wieder ansprechend. Mit ihren Staffelkameradinnen Yvonne Hayen und Beate Derichs hatten sie sich aber an diesem Abend noch einen neuen Staffelvereins- und Kreisrekord vorgenommen. Dieser Kreisrekord rührte aus dem Jahr 1995 und stand bei 57,18 sec. Den Vereinsrekord hatten die Vier bei den im Mai stattgefundenen Kreismeisterschaften (ebenfalls in Erkelenz mit 57,30 sec) aufgestellt. Also fehlten 13 Hundertstel an dem Kreisrekord. Der sollte jetzt her. Mit noch zu verbessernden Wechseln brachte am Ende Yvonne Hayen den Staffelstab unter großer Freude in 56,58 sec über die Ziellinie.

Harald Eifert


Kreis-, LVN- und Westdeutsche Meisterschaften über 10 km Straße am 20. September in Wegberg

Das war ja mal wieder ein Wettkampf für unseren Verein. Jeder hing sich rein, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Sieben Medaillen wurden vorher als Ziel ausgegeben und mindestens ein Kreisrekord. Das es weit erfolgreicher wurde, lag an den Aktiven selbst. Aber der Reihe nach.
Im ersten Rennen über 10 km, dem Damenrennen, gingen unsere weibliche B-Jugend mit Ina Klewer, Laura Hensel und A-Schülerin Sandra Heinen, unsere W40/45 Mannschaft mit Karin Wallrafen, Beate Derichs und Martina Joachims und die W50/55 Mannschaft mit Brigitte Straßburg, Bärbel Eifert und Ilse Nöthlings an die Startlinie. Das Laura, nach sehr langer Trainingspause, und Sandra als A-Schülerin sich für die Mannschaft zur Verfügung stellten verdient an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön und unsere Hochachtung. Ina wurde in der WLV-Wertung Fünfte und Meisterin im Nordrhein mit 44:26 min. Unweit dahinter in 44:30 min kam Sandra Heinen ins Ziel, als Sechste in der WLV-Wertung und Vizemeisterin im LVN. Laura wurde mit 48:54 min Neunte im WLV und Vierte im LVN. Mit der Mannschaft holten sie sich die Meistertitel in beiden Verbänden. Herzlichen Glückwunsch!!
Unsere 40er Mannschaft konnte sowohl im WLV als auch im LVN beide Male die Silbermedaille in 2:26:16 Std. erringen. Zudem stellten sie mit dieser Zeit einen neuen Vereinsrekord auf. Beate Derichs wurde 7. im WLV und 4. im LVN in 49:43 min der Klasse W40. In der W45 belegte Karin in 47:34 min den 10. Rang in der WLV-Wertung, während sie bei der LVN-Wertung auf den 7. Platz kam und ihren sehr frischen Vereinsrekord noch einmal steigerte. Martina Joachims lief in der W45 mit 48:59 min auf den 13. Platz der WLV und 10. Platz der LVN-Wertung. In der W50 schaffte Brigitte Straßburg mit 51:52 min den 15. Rang im WLV und den 8. Rang im LVN. Bärbel kam als 16. in 58:14 min in die WLV und als 9. in die LVN-Wertung. Ilse Nöthlings sicherte sich in beiden Verbänden in 47:31 min. die Silbermedaille und konnte sich mit dieser Zeit auch über den neuen Kreis- und Vereinsrekord freuen. Es war nicht der einzige Vereisnrekord für sie, denn mit der Mannschaft W50/W55 klappte dies auch ein zweites Mal. Sie schafften bei den westdeutschen nicht ganz den Sprung aufs Stockerl. Am Ende wurden sie Vierte. Bei den Landesmeisterschaften wurden sie mit 2:37:37 Std. Vizemeister, und das wurde dann auch gehörig gefeiert.
Der Knaller war die männliche Jugend B. Sie wurden zwar nicht Westdeutsche Meister, denn die erste Mannschaft des TV Wattenscheid 01 konnte sich knapp durchsetzen. Sie waren aber alle auch ein Jahr älter. Wir hatten mit Carl Siemes, Benedikt Dohle und Julian Willms, so wie bei der weiblichen Jugend zwei 92er und einen A-Schüler dabei. Man muss auch zukunftsorientiert arbeiten und dann schau'n. Die Drei konnten den Kreis- und Vereinsrekord auf 1:48,47 Std schrauben. Den Vizetitel im WLV, konnten sie im LVN aber als Titel ummünzen. Das Carl Siemes mit 34:52 min noch WLV-Dritter und LVN Zweiter werden konnte war schon toll, dass er aber den 26 Jahre alten Kreisrekord (also natürlich auch neuer Vereisnrekord) von 35:40 min knacken konnte war sehenswert. Auch Benedikt Dohle holte mit 35:56 min noch mal die sprichwörtliche Keule raus. Als 10. beim WLV notiert, holte er sich den vierten Platz in der LVN-Wertung. Julian Willms, der Youngster des Teams, gebührt ebenso wie den vorgenannten Damen unser Dank für seinen Teameinsatz. Er lief ein bravouröses Rennen, dass er mit 37:59 min abschließen konnte. Er belegte damit im WLV den 16. Rang und im LVN den 6. Rang (!!). Hier muss man sich auch bei Frank Siemes bedanken, dessen Mannschaft leider geplatzt war, sich aber trotz der gesundheitlichen Beschwerden an die Start begab und dem B-Jugend Team half.
Beständig war wieder einmal unser Uwe Dossow. Selbst erkennend nicht ganz fit zu sein, lief er vom ersten Meter an ein tolles Rennen, was er am Ende auch mit 33:23 min relativ klar gewinnen konnte. Er wurde damit Westdeutscher und Landesmeister. Das M50/55er Team musste schon vor dem Wettkampf auf Jürgen Hennig verzichten, der sich total unwohl fühlte. Auch Raimund Königs war nicht sorgenfrei, was sich im Rennen auch bestätigte, denn er musste mit großen Problemen das Rennen aufgeben. Gut, dass sich vor einigen Wochen und nach vielen Monaten der Wettkampfpause Bernd Barten wieder einigermaßen fit zurückmeldete. Auch die anderen beiden Absolventen dieses 10ers sind seit längerer Zeit angeschlagen. Peter Honold und Jupp Frings versuchten ihr Glück für das Team dennoch. Das am Ende der Westdeutsche und der Landesmeistertitel dabei heraussprang war schon sensationell. Nicht nur wir hatten in dieser Kategorie Schwierigkeiten. Nur wir hatten unsere besser verarbeitet. Bernd erzielte mit 38:21 min im WLV den 10. Platz und im LVN den 8. Platz. Peter lief 38:32 min und wurde damit 12. im WLV und 10. im LVN, während Jupp mit 38:59 min ins Ziel kam und damit 13. im WLV und 11. im LVN werden konnte. Das Mannschaftsgold in beiden Verbänden gibt auch dieser Mannschaft wieder Mut für die neuen Aufgaben im kommenden Jahr. Denn schon im Januar richten wir in Wassenberg wieder die Landes-Crossmeisterschaften aus. Abschließend bleibt die Betrachtung das wir 3 x Gold, 2 x Silber und 2 x Bronze bei den westdeutschen und 5 x Gold und 5 x Silber bei den Landesmeisterschaften holen konnten. Dazu noch drei Kreisrekorde und 14 Kreismeistertitel. „Iss dat nix Marie“. Damit schließt sich ein schwieriges aber trotzdem sehr erfolgreiches Jahr 2008 was die Meisterschaften angeht.
Herzlichen Glückwunsch euch allen, die ihr wieder und hoffentlich weiterhin erfolgreich ward und sein wollt.

Harald Eifert

Offene Mehrkampf- und Blockkampfmeisterschaften am 27. und 28. September in Kevelaer

Am Ende der Bahnsaison noch einmal im Mehrkampf „zugeschlagen“. Am letzten Septemberwochenende fuhren nochmals vier Lila-Gelbe zu einem Mehrkampf nach Kevelaer (zwei Jungs und zwei Mädels).
In der M14 versuchte Justus Röder (kurzfristige Entscheidung) sein Block Wurf-Ergebnis von den Landesmeisterschaften zu verbessern. Das gelang leider nicht, da er in allen Disziplinen knapp an den Ergebnissen von Wesel vorbeischrammte. Im Kugelstoßen ließ er mit 10,99 m leider gute Punkte liegen. Im 80 m Hürden-Lauf schrammte er mit 3 Hundertstel an seiner Bestzeit vorbei. Ein Zehntel war er anschließend beim 100 m Lauf langsamer als seine Bestzeit, was beim herrschenden Gegenwind erklärbar war. Seine Hürdenzeit betrug 14,26 sec und die Flachdistanz legte er in 14,10 sec zurück. Auch im Weitsprung blieb er mit 4,36 m nur 5 cm unter seiner Bestleistung. Alles nur Kleinigkeiten, wobei dann im Diskuswerfen doch wieder technische Fehler den Ausschlag gaben. Hier warf er 29,07m und erreichte mit insgesamt 2.287 Punkten dennoch in seiner Klasse den ersten Platz. Einen Versuch war es wert, der am Ende auch weitere Erfahrungen brachte. Kollege Jonas Hanßen, noch in der M13 unterwegs (startete zwar sehr oft in der M14), wollte aber zum Abschluss dieser Saison den Block Sprint/Sprung mit einer besseren Punktzahl beenden als die, die bis dahin zu Buche standen. Es begann mit dem Hochsprung, den er ja seit knapp 2 Wochen auf Flopp umstellt, und damit auch noch einige technische Probleme zu bewältigen hat. Trotz allem schaffte er an diesem Tag 1,44 m was 21 Punkte weniger einbrachte als bei seinem Rekordergebnis. Als zweites kam der Hürdenlauf an die Reihe. Hier präsentierte er sich deutlich besser, als noch zu Saisonbeginn. Die Zeit von 10.02 sec über die 60 m Hürden sagt leider nicht das aus, was er kann. Die Abstände zwischen den Hürden sind für ihn leider zu kurz, um die Schnelligkeit ganz ausnutzen zu können. Im Ballwurf wurden ca. 50m vorgegeben, die er mit 50,50m auch prompt erzielte (Bestleistung). Und das bei einem Anlauf auf der Wiese mit 6er Nägel. Danach ging es wieder auf die Laufbahn, mit der Vorgabe unter 9,60sec zu laufen. Dabei spielt natürlich auch das Startverhalten von Jonaß eine große Rolle. Mit stark frequentivem Schrittverhalten konnte er die 75 m am Ende mit der Zeit von 9,54 sec abschließen. Annähernd Bestzeit (9,52 sec) und das im Mehrkampf. Aber es kam ja noch der Weitsprung, bei dem er sich von Sprung zu Sprung zu steigern wusste, 5,05m – 5,15m- und 5,36m neuer Vereinsrekord. Das machte dann am Ende eine Punktzahl von 2.487 aus, was neuen Vereinsrekord, aber auch neuen Kreisrekord bedeutete. Gewonnen hatte er seinen Block damit natürlich auch.  Danach spielten sich Szenen der Freude ab, wie ich sie lange nicht gesehen habe. Schön, so macht Sport noch Spaß.
Doch auch die Mädels hoben am nächsten Tag, mit Bruno, den Zeigefinger, um zu verdeutlichen, dass sie auch noch etwas vorhatten. Auch sie schielten auf neue Vereins- und Kreisrekorde, obwohl dies nicht so einfach sein sollte, wie wir dachten. Esther gab dann schon mal über 75 m in neuer Bestzeit von 10,36 sec eine Visitenkarte von dem ab, was sie eigentlich zu leisten in der Lage ist. Auch der Weitsprung war an diesem Tag sehr konstant, denn mit 4,89 m sprang sie Jahres-Bestleistung. Bei den 60 m Hürden hatte sie das gleiche Problem wie Jonas einen Tag vorher, die Abstände machen der groß gewachsenen Athletin mehr zu schaffen, als die Technik. Hier kam sie nach 10,82 sec. ins Ziel. Den Schlagball warf sie anschließend auf 43,50 m um dann aber auch im Hochsprung einige Punkte liegen zu lassen. Denn 1,36 m kann sie deutlich überspringen. Hier ist im Winter Disziplin zur Technik gefragt. Ihre Endpunktzahl von 2.473 lag um genau 80 Punkte höher als der bisherige Vereins- und Kreisrekord von Laura Hensel. Auch sie gewann ihren Blockwettkampf. Als Vierte im Bunde präsentierte sich Christina Joachims, die in der Klasse W12 den Block Lauf gemeldet hatte. Auch sie wollte zeigen, was sie kann und das tat sie dann auch. Sie sollte aber aufpassen, das sie zukünftig auch mit ihren Kräften etwas haushält. Die erste Disziplin waren die 75 m, die sie in 11,36 sec abspulte. Danach kam der Weitsprung, wo sie mit 4,00 m knapp an ihre Bestweite heran sprang. Beim anschließendem 60 m Hürdenlauf konnte sie dann mit 12,35 sec eine neue Bestleistung aufstellen. Angespornt davon, ließ sie eine weitere Bestleistung im Schlagballwurf folgen. Der weiteste Wurf landete bei 46,00 m, toll. Doch dann kamen noch die 800 m, die sie ja längere Zeit nicht so gern gelaufen ist. Seit den Heinsberger Stadtmeisterschaften hat sie aber wieder etwas mehr für diese Strecke übrig und das zeigen auch die gelaufenen Zeiten. Auch an diesem Nachmittag in Kevelaer legte sie in dieser Disziplin noch mal ein Schüppchen drauf und kam nach 2:36,19 min und neuer Bestzeit ins Ziel. Beim Betrachten der Punktzahl von 2.253 war klar, das sie einen neuen Vereinsrekord aufgestellt hatte, vorher 2.125 Punkte. Aber auch der alte Kreisrekord von 2.193 Punkten war verbessert worden. Alle Achtung.
Und jetzt wird zwei Wochen lang nichts gemacht und ausgeruht. Das haben sie sich verdient, nach so einer langen und erfolgreichen Saison.

Harald Eifert

Berlin-Marathon am 28. September in Berlin

Christoph Ossowski beim Berlin Marathon. Darauf hatte er sich akribisch vorbereitet, damit er die von ihm angestrebten 3 Stunden 15 Minuten auch unterbieten konnte. Viele Dauerlaufkilometer und auch eine gehörige Portion an Tempoläufen hatte er im Vorfeld abgeleistet und sich, so glaubte er, die Grundlage für diese Leistung erarbeitet. In einen Familienurlaub war der größte Marathonlauf in der Republik eingebettet, damit das Positive mit dem Nützlichen verbunden werden konnte.
Da er am Start und auch auf den ersten 15 – 20 km nicht so recht voran kam wie er es angenommen hatte (es waren einfach zu viele Läufer/innen auf den Straßen Berlins) lief er die zweite Hälfte des Rennens schneller als die erste Hälfte (1:40 zu 1:33 Std), was aber auch bedeutet, das er in Richtung drei Stunden noch deutlich Möglichkeiten besitzt. Mit 3:13:10 Stunden finishte er in einem Rennen, bei dem „Haille“ neuen Weltrekord und Irina Mikitenko neuen deutschen Rekord lief. Das habe er erst nach dem Ziel mitbekommen, sagte Christoph am Telefon, doch am stärksten habe ihn das Publikum fasziniert. Denn es hätte fast keine Stelle während der gesamten Laufstrecke gegeben, wo nicht Menschen gestanden hätten, die permanent angefeuert hätten.
Bleibt zu erwähnen, das er wohl der nächste Myhler Marathoni ist, der die 3 Stunden Grenze knacken könnte.

Harald Eifert