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Juni 2008

An dieser Stelle berichtet Harald Eifert

 

 
Vorkampf B-Schüler-Cup am 04. Juni in Erkelenz

Zum ersten Mal nahmen unsere B-Schülerinnen am Vorkampf des Schüler B-Cups teil. Dabei mussten in sechs Disziplinen (60m Hürden, 800m, 4x75m, Weitsprung, Schlagballwurf, Kugelstoßen) jeweils ein A, B und C Wettkampf mit je einer Athletin durchgeführt werden. Das schwierige Moment dabei ist, die Meldung der einzelnen Aktiven in den jeweiligen Wettkampf abzugeben ist, da es für jeweils unterschiedlich abgestufte Punktzahlen zu erkämpfen gilt. Nun ja ein bisschen Glück muss man schon auch haben, sonst kommt man sowieso nicht durch.
Wir hatten uns dann entschieden, im Hürdenlauf (Reihenfolge A, B, C) Helena Peters, Sarah Kammer und Christina Joachims zu melden. Helena gewann den A-Wettkampf in 10,4 sec. Sarah wurde im B-Wettkampf Zweite in 11,2 sec, während Christina im C-Finale zeitgleich in 11,9 sec Erste wurde. Für die 800 m Distanz wurden Julia Ringler, Sarah Kammer und Danah Ossowski nominiert. Diese drei Damen machten ihre Aufgabe mehr als gut. Julia und Sarah liefen wie immer von Anfang an vorne weg, um klare Verhältnisse zu schaffen. Sie liefen dann auch locker ins Ziel in 2:36,7 und 2:37,0 min. Das Danah aber im dritten Rennen der Saison zum dritten Mal Bestzeit laufen würde, hätten wir nicht gedacht. Jetzt steht ihr Hausrekord bei 2:50,6 min. Alle drei Läuferinnen gewannen ihren Wettkampf. Da wir nicht über genügend Schülerinnen B verfügten, traten wir auch nur mit einer Staffel an, die bei den Wechseln auch entsprechend vorsichtig sein musste. Die Staffel lief mit Julia Ringler, Julia Schlimgen, Christina Joachims und Helena Peters in 42,8 sec auf Platz 2, was auch entsprechend bejubelt wurde. Im Weitsprung brachten wir Esther Nwankwo, Helena Peters und Julia Ringler an den „Balken“. Während Esther und Helena mit 4,80 m und 4,45 m ihre Wettkämpfe gewannen, musste sich Julia mit Rang 2 zufrieden geben. Sie hatte nur einen gültigen Sprung der weitengleich mit einer anderen  Athletin war (3,80m) und damit der schlechtere zweite Versuch in die Wertung kam. Macht nichts, denn der letzte Sprung, wenn auch ungültig, war ca. 4,30 m weit. Das lässt ja auch für die Zukunft und den Endkampf hoffen. Im Schlagballwurf konnten wir aus dem Vollen schöpfen und mit Esther Nwankwo, Sarah Kammer und Christina Joachims die jeweiligen Sieger der einzelnen Klassen stellen. Esther warf 44,00 m, Sarah 37,50 m und Christina beförderte den 80 Gramm schweren Ball sogar auf 44,50 m. Beim Kugelstoßen bereitete sich Esther auf den A-Wettkampf, Julia Schlimgen auf den B-Wettkampf und Ines Fischer auf den C-Wettkampf vor. Am Ende konnte Ester mit 7,53 m einen zweiten Platz belegen, während Julia mit 6,40m und Ines mit 5,49m die beiden anderen Wettkämpfe gewinnen konnten.
Am Ende stand ein nicht gefährdeter Sieg mit 61 Punkten zu Buche und die Freude und Belohnung sich vom Trainer ein Eis verdient zu haben. Die Qualifikation für das Finale in Kevelaer brachte noch ein zusätzliches Fünkchen Freude dazu.


Harald Eifert


Landesfinale WK IV am 04. Juni in Kevelaer

Auch bei diesem Wettkampf, ein Wettkampf der Schulen, waren drei lila-gelbe Athleten mit von der Partie. Sie starten bei den Schulwettkämpfen für das Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz, wo sie von Corinna Haak und Petra Hanßen trainiert und betreut wurden.
Leider musste dieser schöne Wettkampf im Kevelaerer Hülspark wegen Unwetter und wolkenbruchartiger Regenfälle abgebrochen werden. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag das „CBG“ zwar klar in Führung, was aber nach dem Abbruch keinerlei Rolle mehr spielte. Man hatte die Staffel deutlich gewonnen vor allen anderen Schulen. Da waren Heiko Franken und Jonas Hanßen mitverantwortlich. Im darauf folgenden Hochsprung, der wird bei dieser Wettkampfform nur im Scherensprung absolviert, gaben Jonas Hanßen mit 1,50 m, Heiko Franken mit 1,45 m und Hendrik Jordan mit 1,35 m ebenfalls so den Ton an, dass eine deutliche Führung nach zwei Disziplinen vorlag. Und dann kam der Regen. Der Wettkampf wird jetzt am Dienstag, dem 16.09.08 im Erkelenzer Willy-Stein-Stadion wiederholt bzw. neu ausgerichtet, da der Kreis Heinsberg sich spontan bereit erklärte diese Veranstaltung nicht ausfallen zu lassen, nur weil der LSB keine Gelder mehr bereitstellen kann. Die Stadt Erkelenz hat den Termin ebenso geblockt und mit hoher Priorität versehen, wie der Landesverband Nordrhein. Einige Sponsoren sind auch schon gefunden, die mithelfen wollen, die anfallenden Kosten zu decken. Bleibt zu erwähnen, dass die 1,50m im Hochsprung von Jonas auch neuer Vereinsrekord sind.


Harald Eifert

LVN Jugendmeisterschaften am 07. und 08. Juni in Krefeld-Uerdingen

Mit großem Erfolg traten unsere Athletinnen und Athleten bei ihren ersten Landesjugendmeisterschaften an. Zielsetzung war von Anfang an die Zahl derer zu steigern, die nach Berlin zu den Deutschen Jugendmeisterschaften fahren dürfen, sprich Qualis und eventuell die eine oder andere Medaille mit nach Hause zu bringen. Da ja alle Teilnehmer im ersten B-Jugendjahr bzw. noch Schüler/innen sind, war dies schon eine nicht so einfache Zielsetzung. Doch nun der Reihe nach.
Die Sprinterinnen Natkritta Hüppe und Anne Schmittlein sollten versuchen über 100 m die Zwischenläufe zu erreichen, um dann am Spätnachmittag mit Manisha und Sandra zusammen die erstmals in dieser Zusammensetzung laufende 4 x 100 m Staffel, zu bestreiten. Auch hier war das Ziel eventuell die Quali für die Deutsche zu schaffen. Natty lief im Vorlauf 12,99 sec und stellte damit ihre Bestzeit ein, um anschließend im Zwischenlauf 13,01 sec folgen zu lassen. Anne lief im Vorlauf in 12,90 sec nur knapp an ihrer Bestleistung vorbei und erzielte im Zwischenlauf 12,94 sec. Für beide war hier dann aber wie erwartet Endstation. Der Knaller war dann die Staffel, bei der Sandra sehr stark anlief, den Staffelstab an Anne übergab, Natty zu früh los lief, abbremsen musste, damit Anne ihr den Staffelstab noch übergeben konnte, dann aber mit hoch frequentiven Schritten auf Schlussläuferin Manisha zulief, um den Stab an sie zu übergeben. Auch dieser Wechsel klappte noch recht gut und im Ziel blieb die Uhr exakt bei 50,20 sec stehen. QUALI und Verbesserung der Uraltkreisrekorde über 4 x 100 m in der weiblichen B u. A Jugend, die vorher vom SSV Erkelenz mit 50,4 bzw. 50,3 sec in den Jahren 1972 und 1988 aufgestellt worden waren. Das diese Zeit auch neuer Vereinsrekord bedeutet ist fast schon selbstverständlich. Annika Hensel war, leider nicht ganz gesund, an den Start über 800 m gegangen und verpasste ihre angestrebte Zeit von 2:24,00 min um schlappe 0,35 Hundertstel. Sie wurde dennoch gute Fünfte. Die anderen beiden Mädels unserer Truppe, die am Ende noch die 3000 m unter die Füße nahmen, brachten dann auch die ersten ersehnten Medaillen mit nach Hause. Ina Klewer Silber in 10:59,40 min und Iman Gerards Bronze in 11:20,31 min. Hätten sie sich nicht vom Anfangstempo anstecken lassen, wären neue persönliche Bestzeiten kein Problem gewesen. Aber das ist oft leichter gesagt als getan bzw. gelaufen. Dennoch waren die Leistungen gut und die Medaillen sowieso.
Doch auch zwei unserer männlichen Athleten waren am Samstag bereits am Start. Carl Siemes Ziel wollte über 800 m neue Bestzeit laufen. Es war ein sehr ruppiges, unruhiges aber sehr schnell angelaufenes Rennen (53 sec über 400 m). Carl ging dieses hohe Tempo aber nicht mit. Er lief in ca. 57,8 sec durch, um dann in Durchgang zwei noch nach vorne zu laufen. Dies gelang ihm auch, obwohl am Schluss keine Medaille dabei heraussprang. Doch 1:57,63 min sind nicht nur Bestleistung und Vereinsrekord, sondern auch die QUALI für Berlin. Die Plätze 2 bis 5 liefen alle noch 1:57er Zeiten, was in den letzten Jahren nicht mehr der Fall war. Carl wurde hervorragender Fünfter. Selbst der Achte lief noch unter 2 Minuten. Auch Benedikt Dohle konnte über 3.000 m seine Bestzeit weiter nach unten schrauben, lief er doch mit 9:25,18 min fünf Sekunden schneller als vorher. Klasse Vorstellung und Platz 4. Auch diese Zeit bedeutet neuen Vereinsrekord. Am zweiten Tag dieser Meisterschaften packten wir dann noch einen drauf. Der Erste, der an den Start ging, war Carl Siemes. Er lief die 1.500 m kontrolliert mit einem unwiderstehlichem, etwa 300 m langen Endspurt, um als umjubelter Erster ins Ziel einzulaufen. Neue Bestzeit und Vereinsrekord in 4:08,71 min. Iman Gerards beging am 2. Tag den Härtetest nach den 3.000 m vom Vortag noch die 1.500 m zu laufen. Eine tolle Einstellung. Die Kraft reichte leider noch nicht ganz für Rennen dieser Güte. 5:12,42 min sagen nichts darüber aus, was eigentlich möglich wäre, aber warten wir geduldig ab, dann wird auch sie wieder mit den von ihr normalen Leistungen zu sehen sein. Anne und Natty gingen an diesem Tag über 200 m an den Start. Sie belegten Mittelfeldplätze, was auch nicht wundert bei über 40 angetretenen Aktiven. Mit 26,50 sec und 26,71 sec liefen beide tolle Bestzeiten und zeigten sich weiter verbessert. Nicht ganz so rund war die Vorstellung von Manisha und Sandra, den anderen beiden Staffelläuferinnen, die am 2. Tag 400 m Hürden liefen. In 66,86 sec und 67,78 sec liefen sie als Sechste und Siebte ins Ziel. Anders die beiden Jungen, Philippe Derichs und Timo Krampen, sie liefen beide die QUALI für Berlin und kamen als Fünfter und Neunter ins Ziel. Ihre Zeiten 56,53 sec für Philippe, was neben neuer Bestleistung auch neuen Vereinsrekord bedeutete, und 57,48 sec für Timo, was ebenfalls neue persönliche Bestleistung ist.

Harald Eifert

LVN-Blockmehrkampfmeisterschaften am 14. und 15. Juni in Wesel

An beiden Tagen traten Athleten unseres Vereins an, um sich mit den Besten Mehrkämpfern des Landesverbandes zu messen.
Mit Bastian Klewer und Alexander Tils gingen zwei M14er an den Start des Block Lauf, während Justus Röder sich im Block Wurf versuchte. Ebenfalls im Block Lauf ging als einziger 15-jähriger Julian Willms an den Start. Die beiden Youngster Heiko Franken und Jonas Hanßen (beide noch 13 Jahre alt) belegten den Block Sprint/Sprung der M14.
In diesem Block wurde Jonas als Bester der gestarteten 13-jährigen Zehnter mit 12,49 sec über 100 m (neue persönliche Bestleistung), 13,27 sec über 80 m Hürden, 4,73m im Weitsprung, 1,44m im Hochsprung und 22,87 m mit dem Speer. Er sammelte damit 2.367 Punkte. Sein Kumpel Heiko, zweitbester 13-jähriger in dieser Klasse, sammelte 2.213 Punkte und wurde 15. Seine Einzelleistungen stellen sich wie folgt dar: 13,25 sec über 100 m, 14,31 sec über 80 m Hürden, 4,49 m im Weitsprung, 1,40 m im Hochsprung und 23,45 m mit dem Speer. Bei den 14-jährigen Läufern wurden Bastian Klewer und Alexander Tils 17. und 19. Bastian konnte gegenüber den Kreismeisterschaften über 100 m mit 15,37 sec, 38,50 m mit dem Ball, über 2.000 m mit 7:11,07 min und der Gesamtpunktzahl von 1.912 Punkten vier persönliche Bestleistungen aufstellen. Über die Hürden lief er mit 15,34 sec nur 2 Hundertstel Sekunden daran vorbei. Lediglich im Weitsprung musste er mit 3,85 m „Federn“ lassen. Alexander schaffte drei neue Bestleistungen innerhalb dieses Blockwettkampfes; 15,18 sec über 100 m, 16,52 sec über 80 m Hürden sowie mit der Gesamtpunktzahl von 1.783 Punkten. Sein Weitsprungergebnis lag bei 3,78 m und der beste Ballwurf landete bei 28,50 m. Justus Röder konnte direkt mit 5 neuen Mehrkampfbestleistungen aufwarten. Seine 100 m Zeit von 13,97 sec, die Hürdenzeit von 14,23 sec, der Weitsprung von 4,41 m und das Kugelstoßergebnis von 11.10 m ergaben auch eine neue Punktebestleistung von 2.315 Punkte. Lediglich das Diskusergebnis stimmte nicht zufriedenstellend mit 29,67 m. Er belegte am Ende des Wettkampfes einen hervorragenden vierten Platz. Achter bei den 15jährigen Läufern wurde Julian Willms. Er verbesserte sich in diesem Jahr auf einen Mehrkampfurkundenplatz. Auch er wartete mit fünf Mehrkampfbestleistungen auf, die sich wie folgt darstellen: 80m Hürden 13,22 sec, Weitsprung  4,78 m, Ballwurf 55,50m und 2.000m Lauf 6:26,10 min. Daraus resultiert die Punktebestleistung von 2.403 Punkte. Lediglich die 100 m Zeit von 13,82 sec lässt auf bessere Zeiten hoffen. Doch auch mit der Mannschaft holten sie sich eine Urkunde. Mit 11.210 Punkten wurden sie Achte. 
Am zweiten Tag dieser Veranstaltung war nicht nur das Wetter besser, sondern auch die Ergebnisse. Zum ersten Mal seit mehreren Jahren zeigten die Mädchen den Jungen mal was eine „Harke“ ist. Bei den 14-jährigen Mädchen gingen Esther Nwankwo (noch 13-jährig), Julia Hensel, Julia Hayen und Sophia Peters an den Start. Alle vier belegten den Block Lauf. Bei den 15-jährigen gingen Annika Hensel, Sandra Heinen und Sarina Derichs und Kristina Beckers (allerdings für den TV Erkelenz) an den Start. Auch sie starteten alle im Block Lauf. Bei den 14-jährigen belegte Julia Hensel einen für sie guten 10. Platz mit 14.20sec über 100 m, 14,66 sec über 80 m Hürden, 4,55 m im Weitsprung, 25,00 m im Ballwurf und 7:44,37 min über 2.000m. Zusammen ergaben diese Leistungen 2.211 Punkte. Außer Ball und Weitsprung alles Bestleistungen für Fräulein Hensel. Vier Platzierungen besser und damit als 6. notierte Sophia Peters, die fünf Bestleistungen mit nach Hause nehmen konnte. 13,59 sec über 100m, 13,28 sec über 80 m Hürden, 4,77 m im Weitsprung, der Ballwurf von 41,00 m und die Gesamtpunktzahl von 2.371 Punkten. Nur ihre 2.000m Zeit von 9:07,18 min lässt deutlich zu wünschen übrig. Mit einer einigermaßen ansprechenden Zeit läge sie im Medaillenbereich, den sie auch vor der letzten Disziplin noch belegt hatte. Einen Platz besser als Sophia als 5. und vor dem 2.000m Lauf noch auf Platz 4 liegend war Julia Hayen. Sie brachte sogar das Kunststück fertig sechs Bestleistungen aufzustellen. 100m in 14.00 sec, 80m Hürden in 14,39 sec, Weitsprung mit 4,46 m, der Ballwurf mit 47,50m sowie 7:57,78 min über 2.000m machten am Ende 2.383 Punkte aus. Das waren nur 12 Punkte mehr als Sophia und 41 Punkte fehlten an Bronze. Dafür holte sich „Nesthäkchen“ Esther auf Anhieb erstes Edelmetall mit der Silbermedaille ab. In ihrem ersten überregionalen Auftritt konnte sie außer im Weitsprung überall neue persönliche Bestleistungen erzielen. Sie schaffte es auch die 100 m und 80 m Hürden in 13,45 sec gleich schnell zu laufen Ihr weitester Sprung landete bei 4,62 m. Dafür warf sie den 200 Gramm schweren Ball 47,00 m weit. Sie war vor der letzten Disziplin auf Platz 2 und durch ein tolles 2.000 m Rennen (das mag sie eigentlich überhaupt nicht) blieb sie auch am Ende auf dem Silberrang. Ihre 2.000m Zeit: 7:38,57 min bedeuteten am Ende 2.530 Punkte - Vereins- und Kreisrekord. Bleibt zu erwähnen, dass Eshter, Julia Hayen und Sophia die Punktequali für die Deutschen Blockmehrkampfmeisterschaften in Rhede geschafft haben. Nur die Laufquali fehlt noch. Das sollte für die nächste Saison Ansporn genug sein. Bei den 15-jährigen Mädchen sollten auch die Qualis für die Deutschen her. Außerdem war die Verbesserung des Kreisrekords von Laura ein großes Ziel für Annika, Sandra aber auch für Kristina. Sarina Derichs konnte in diesem Mehrkampf mit 14,64 sec über 80 m Hürden, sowie 4,64 m im Weitsprung zwei neue Bestleistungen verbuchen. 14,65 sec über 100 m 33,50 m mit dem Ball und 8:08,57 min über 2.000m rundeten einen feinen Wettkampf mit 2.222 Punkten ab. Annika Hensel blieb an diesem Tag leider, aber erwartungsgemäß, hinter all ihren Möglichkeiten zurück. Sie wurde 8. mit  2.332 Punkten. 14,85 sec über 100 m, 13,53 sec über 80 m Hürden, 4,58 m im Weitsprung, sowie 35,00 m mit dem Ball und 7:34,53 min über 2.000 m rundeten diesen Mehrkampf am Ende ab. Kristina Beckers gab eine sehr gute Visitenkarte ihres Könnens ab. Das sie eine längere Trainingspause eingelegt hatte, braucht man nicht zu wiederholen. Das aufgrund dessen ihre Leistungsspitze noch nicht da ist, wo sie sein könnte, ist logisch. Dennoch sind die 2.473 Punkte im Block Lauf für sie nicht nur Bestleistung sondern auch die Punktequali für die Deutschen in Rhede. Nach 13,71 sec über 100 m, 14.08 sec über 80 m Hürden, 4,81 m im Weitsprung und 44,00 m mit dem Ball lief sie ein Superrennen über 2000 m in 7:39,30 min. Die 2.473 Punkte waren 1 Punkt hinter dem bisherigen Kreisrekord im Block Lauf für die 15-jährigen Mädchen. Bleibt zu wünschen, dass Kristina mit dem Eifer und der Freude weitermacht, dann braucht sie sich keinerlei Sorgen um ihr Weiterkommen zu machen. Sandra Heinen war der Superstar des Wettkampfs. Am Ende stand sie auf dem höchsten Podestplatz und „kassierte“ die Goldmedaille im Block Lauf der W15. Mit 2.585 Punkten knackte sie auch den vorher beschriebenen alten Kreisrekord von Laura Hensel (bleibt ja im Verein) und schaffte beide Qualis für die Deutschen in Rhede. Das sie in allen Disziplinen Bestleistungen aufstellte, spricht ebenfalls für sich. 13,22 sec über 100m, 13,13 sec über 80 m Hürden, 5,04 m im Weitsprung, 34,00 m im Ballwurf und 7:02,75 min über 2.000m zeigten eine tolle Leistungspalette. Aber bis zu den Deutschen ist ja auch noch Zeit sich im Einzelnen noch besser vorzubereiten. Schau'n wir mal. Bleibt zu erwähnen, dass die eigentliche Siegerin dieses Block Lauf im 2.000 m Rennen wegen Betreten des Innenraumes disqualifiziert wurde. Sonst hätte dieses Mädel gewonnen. Sandra gab dies fairerweise bei der Siegerehrung auch zu erkennen. Dennoch schmälert das nicht die Leistungen von ihr. Bevor die Mädels dann die Heimreise antraten, wurden sie noch zur Mannschaftssiegerehrung gerufen. Sie wurden überraschenderweise genau wie im letzten Jahr Vizemeister mit 12.201 Punkten. Das bedeutete auch noch neuer Vereins- und Kreisrekord. Na dann herzlichen Glückwunsch.

Harald Eifert

Offene LVN-Meisterschaften Hindernis am 18. Juni in Hilden

Auch bei diesen Landesmeisterschaften trat eine Gruppe von lila-gelben Athleten an und das mit gehörigem Erfolg.
Ina Klewer, die wie Benedikt Dohle, die Hindernisstrecke zum dritten Mal in Angriff nahm, wollte schon um Medaillen mitlaufen, denn ihre vorgemeldete Zeit ließ darauf schließen, dass diese Möglichkeit durchaus bestand. In einem sehr gut gestalteten Rennen lief Ina als Gesamtdritte durchs Ziel. Die beiden vor ihr ins Ziel gelaufenen Athletinnen waren aber aus Westfalen. Damit war klar, dass Ina Klewer zum ersten Mal Einzelmeisterin des Landesverbandes Nordrhein war. Dazu war ihre gelaufene Zeit von 5:21,74 min nur knappe 6 Zehntel langsamer als ihre Bestzeit und sie bestätigte zum dritten Mal ihre Qualifikation für die Deutschen in Berlin. Das ist ja nun auch keine Kleinigkeit. Wenn sie noch ein bisschen an der Hindernistechnik arbeitet ist sicherlich noch eine Verbesserung von 5 bis 10 Sekunden im Bereich des Möglichen.
Benedikt Dohle wollte, nachdem er sich von dem Hindernishöhenschock in Hückelhoven und dem schlechten Rennen von Münster erholt hatte, zeigen, dass auch er mit nach Berlin will. Von Anfang an (er war im langsameren Lauf der beiden Rennen, der mit der A-Jugend zusammen gestartet wurde) lief er ein tolles Rennen. Es stach ins Auge, dass er technisch viel besser über die Hindernisse und den Wassergraben lief, als in den Rennen vorher und besser als seine Konkurrenten. Er überlief diese ohne Zeit liegen zu lassen. Er nahm seinen Gegnern Runde für Runde an jedem Hindernis wertvolle Zeit ab, so dass er auf den letzten 400 m noch mal richtig zulegte und diesen Lauf gewinnen konnte. Für Berlin musste er 6:30,20 min bringen und abgeliefert hatte er 6:29,11 min. Der Jubel war riesig groß, denn nachdem der zweite Lauf ebenfalls im Ziel war, stand fest, dass er auch noch seine erste Einzelmedaille bei LVN-Meisterschaften geholt hatte. Er bekam Bronze. Beiden Athleten ein großer Glückwunsch, denn damit konnte man vorher wirklich nicht rechnen, Gold, Bronze und zwei Qualis für die Hindernisse in Berlin.
Doch auch unsere Langhürdenläufer/in wollten noch mal zeigen, was sie können. Manisha Berkigt ging in der weiblichen Jugend B an den Start und gewann das Rennen, welches sehr rhythmisch war, in 64,82 sek. Sie trug sich damit zum wiederholten Mal in die Rekordlisten de Vereins ein. Nach ihr bestritt Philippe Derichs sein 400 m Hürden Rennen. Auch er gewann souverän sein Rennen und auch er konnte wie Manisha zum wiederholten mal die Norm für Berlin erzielen. Seine Siegerzeit lautete 57,66 sek. Nicht ganz so zurückhaltend angehend, dann dürfte auch für ihn eine viel bessere Zeit drin sein.

Harald Eifert

Kreismeisterschaft Hammer / Kugel / Diskus am 18. und 19. Juni in Übach-Palenberg

Ein kleiner Trupp trat den Weg in den Südkreis an. Dennoch wurden sehr gute Leistungen erzielt und der ein oder andere Titel eingesammelt.
Am Vereinsrekord im Kugelstoß der M13 kratzt derweil Justus Röder mächtig. Er holte sich den Titel mit 11,26 m und ist knapp am Rekord dran. Den holte er sich im Diskuswurf mit 33,05 m und sicherte sich damit den zweiten Titel an diesem Abend.
Christina Joachims, Sarah Kammer (beide W12), Esther Nwankwo und Ines Fischer (beide W13) waren unsere Starterinnen im Kugel- bzw. Diskuswurf. Christina holte sich mit der Kugel und 6,03 m die Silbermedaille und mit dem Diskus und 16,20 m die Bronzemedaille. Sarah warf den Diskus und 16,81 m etwas weiter und sicherte sich damit Silber. Galtte 6 Meter mit der Kugel bedeuteten Rang vier. Esther und Ines waren nur beim Kugelstoß am Start. Esther wurde mit 7,50 m Zweite und Ines mit 5,17 m Vierte.

B.L.

"Kleine" Kreismeisterschaften am 21. Juni in Erkelenz

Da wir diese Meisterschaften ausgerichtet haben, traten wir natürlich mit vielen Schülerinnen und Schülern an, um erstens gute Ergebnisse zu erzielen, aber auch um für die kommenden Wochen einige Athletinnen und Athleten zu testen.
Bei den achtjährigen Schülern starteten für die lila-gelben Farben Luca Vaehsen, Hendric Dohle, Maximilian Rogen und Maximilian Buscher in allen drei Disziplinen. Luca sammelte dabei zwei zweite, 9.09 sec über 50 m und 3,06 m im Weitsprung, und einen dritten Platz im Schlagballwurf mit 19,50 m. Hendric Dohle wurde mit 9,17 sec Dritter über 50 m, mit 2,80 m im Weitsprung Vierter und Zweiter im Schlagballwurf mit 28,00 m. Maximilian Rongen schaffte den 4. Platz im 50 m Lauf mit 9,41 sec, wurde Dritter im Weitsprung mit 2,93 m und warf den 80 Gramm schweren Schlagball auf 18,00 m und wurde damit 4. Maximilian Buscher wurde über 50 m 7. in 10.06 sec,  6. im Weitsprung mit 2,57 m und 5. im Schlagballwurf mit 15,00 m. In der Klasse M9 kämpfte Frederic Dohle allein gegen die Konkurrenz aus den anderen Vereinen. Er holte zweimal Silber, 3,36 m im Weitsprung und 26,00 m im Schlagballwurf, und einmal Bronze (8,55 sec im 50 m Lauf). Aber zusammen mit seinem Bruder Hendric, Luca Vaehsen und Maximilian Rongen konnte er in der 4 x 50 m Staffel den KM-Titel nach Myhl holen. In der Dreikampfwertung konnten Hendric Dohle, Luca Vaehsen, Maximilian Rongen und Maximilian Buscher die Plätze 1, 2, 4 und 5 belegen. Bei den 1 Jahr älteren schaffte Frederic Dohle wie sein jüngerer Brunder den 1. Platz. Zusammen als Mannschaft belegten sie auch den 1. Platz mit 3.239 Punkte. Die Dreikampfwertung wird ja bekanntlich von allen Vereinen des Kreises Heinsberg als Serviceleistung durchgeführt. Es ist aber keine Meisterschaftswertung. Bei den 10jährigen Jungen hatten wir neben Alexander Memenga noch Felix Lindt, Lucca Minderjahn-Stein und Jan Kreymann am Start. Dieses Mal fand Alex zum ersten Mal in allen Disziplinen seinen Meister, was ihn zwar ärgerte, womit er aber umzugehen wusste. Sein Vereinskamerad und Trainingskumpel Lucca Minderjahn-Stein bezwang ihn im Schlagballwurf knapp um einen Meter, 37,50 m zu 36,50 m. Über 50 m belegte er mit einem Zehntel Rückstand den zweiten Platz, 7,99 sec zu 8,09 sec. Im Hochsprung sprang er mit 1,10 m zwar neue Bestleistung aber auch hier wurde er guter Zweiter. Im Weitsprung ging es schließlich am knappsten zu, denn 3,86 m zu 3,80 m war nicht soviel Unterschied. Dennoch brachte er im Vierkampf einen neuen Vereinsrekord und verfehlte seinen eigenen Rekord im Dreikampf nur um winzige 4 Punkte. Auch in der Gesamtwertung der Mehrkampfwertung musste er an diesem Tag einem anderen Aktiven des Vortritt lassen. Aber auch die anderen Myhler wussten mit Bestleistungen zu gefallen. Neben seinem bereits erwähnten KM-Titel schaffte Lucca Bestleistungen im Weitsprung mit 3,21 m (6.Platz) und 8,81 sec über 50 m (8. Platz). Im Dreikampf sammelte er mit 839 Punkte auch so viele Punkte wie vorher noch nicht. Felix Lindt lief mit 8,71 sec nicht nur neuen Hausrekord, sondern wurde auch noch Dritter über 50 m. Allerdings hatte er dabei einen ganz verkorksten Start. Auch im Weitsprung wurde er Dritter. Seine Weite: 3,59 m. Im Schlagballwurf musste er mit 32,00 m, trotz Bestleistung, mit Platz 4 vorlieb nehmen. In der Dreikampfwertung belegte er mit 844 Punkten Platz 3. Jan Kreymann lief über 50 m 9,01 sec, sprang mit 3,11 m gut weit, muss aber im Ballwurf noch deutlich zulegen. Mit 15,00 m belegte er hier den 5. Platz, ebenso wie in der Mehrkampfwertung mit 631 Punkten. In der Klasse M11 stellte sich nur Lukas Otten den Kampfgerichten. Er wurde 11. mit 8,93 sec über 50m, sprang als Sechster 1,05 m hoch, belegte mit 3,40 m im Weitsprung Platz 8, konnte aber im Schlagballwurf mit 32,00 m als Dritter voll überzeugen. Bei den Drei- und Vierkampfwertungen belegt  Lukas  den 6. Platz mit 821 Punkten bzw. 1.050 Punkten. Mit den Mannschaftskollegen der M10 belegte er in der Dreikampfwertung mit 4.609 Punkten den ersten Platz. Bei den Schülern B, den Klassen M 12 und 13 gingen dann wieder mehrere Athleten unseres Vereins an den Start. Bei den Jüngeren schob sich bei seinem ersten Auftreten direkt Lukas Lambertz in den Focus. Er wurde auf Anhieb Dritter über 75 m mit 11,12 sec. Seine Weite von 4,05 m reichte zu einem guten 7. Platz und im Ballwurf erzielte er mit 35,00 m die viertbeste Weite. In der Dreikampfwertung erreichte er mit tollen 1.098 Punkten einen vorher nicht für möglich gehaltenen 2. Platz. Den Vereinsrekord verpasste er um winzige 3 Punkte. Das macht Appetit auf mehr. Christian Schafhausen lief mit 11,75 sec über 75 m als Siebter durchs Ziel, steigerte sich im Weitsprung auf 4,20 m und belegte damit schon Platz 4. Den 200 Gramm Ball warf er auf 38,00 m und wurde Dritter. Seine beste Platzierung schaffte er mit dem Speer, den er 26,57m weit warf und damit Vizemeister wurde. Damit verpasste er den Vereinsrekord um die Winzigkeit von 13 cm!! In der Dreiampfwertung belegte er mit 1.079 Punkte den 4. Platz. Bastian Migas lief über 75 m 11,58 sec und belegte Platz 6. Sein weitester Wurf mit dem Ball landete bei 30,00 m und wurde damit Achter, während er mit dem Speerwurfergebnis von 20,59 m Siebter wurde. Zweiter Neuling dieser noch jungen Truppe war Thomas Vieten, der sich auch über 75 m (8. in 12,21 sec), im Weitsprung (10. mit 3,75 m) und im Ballwurf  (10. mit 26,00 m) der Konkurrenz stellte. Sein Dreikampfergebnis lag bei 921 Punkten und damit wurde er Sechster. Bei den 13nern ragte wie schon so oft in dieser Saison Jonas Hanßen heraus. Er schaffte bei 3 Starts dreimal den ersten Platz. Mit 9,70 sek über 75 m lief er die Konkurrenten förmlich in Grund und Boden. Diese  Zeit bedeutete gleichzeitig neuen Vereins- und Kreisrekord!! Aber auch sein Dreikampfergebnis von  1.409 Punkten bedeuteten neuen Vereins- und Kreisrekord!! Denn sein Weitsprungergebnis von 5,08 m (neue persönliche Bestleistung) und sein Ballwurf von 41,00 m komplettierten einen tollen Dreikampf. Auch Hendrik Jordan wusste an diesem Tag zu gefallen, denn mit einem 7. Platz über 75 m mit 11,78 sec, einem tollen Weitsprung auf die neue Bestweite von 4,04 m und einem 4. Platz, sowie einem 36,50 m weiten Ballwurf und damit Platz 3 waren aller Ehren wert. Zusammen mit Bastian, Christian und Lukas lief er am Ende noch die 4 x 75 m Staffel und wurde mit 44,69 sec Zweiter. Im Hochsprung belegte er mit 1,15m den 2. Platz. In der Dreikampfwertung kam er mit 1.047 Punkten auf den 3. Platz und im Vierkampf auf den 1. Platz.

Leonie Remmler war das jüngste der Myhler Mädchen. Sie startete in der W8 und belegte im 50 m Lauf den 8. Platz mit 10,79 sec. Den gleichen Platz belegte sie mit 2,19 m im Weitsprung. Herausragend für sie der Schlagballwurf mit 12,00 m und Platz 3. Im Dreikampf kam sie damit auf den 5. Platz und 493 Punkten. Bei den 1 Jahr älteren D-Schülerinnen startete Nina Ossowski über 50 m und wurde Sechste in 8,92 sec, im Weitsprung Fünfte mit 3,26 m und im Schlagballwurf Dritte mit 19,00 m. Mit ihren Staffelkameradinnen lief sie über 4 x 50m gute 35,07 sec und wurde damit Zweite. In der Dreikampfwertung belegte Nina einen guten 3. Platz mit 886 Punkten. Katharina Rongen lief als 8. über 50 m in 9.09 sec durchs Ziel. Im Weitsprung schaffte sie 3,04 m und wurde 6. Einen 7. Platz erkämpfte sie im Schlagballwurf mit 17,50 m. In der Dreikampfwertung wurde sie mit 833 Punkten Achte. Christina Reitinger, Sarah Klaumann und Patricia Schlesiger liefen über 50 m 9,31 sec, 9,47sec und 9,61 sec und belegten damit die Plätze 11, 13 und 14. Im Weitsprung war die Reihenfolge umgekehrt. Hier sprang Patricia mit 2,92 m auf Platz 10, Christina mit 2,88 m auf Platz 11 und Sarah mit 2,57 m auf Platz 15. Beim Schlagballwurf warf dann Christina mit 17,00 m (8.)weiter als Sarah, die 12,00 m (11.) warf und Patricia, die ebenfalls auf 12,00 m (12.) kam. Christina belegte mit 790 Punkten den 9. Platz in der Dreikampfwertung, während Patricia 11. mit 694 Punkten und Sarah mit 656 Punkten 12. wurde. Mit der Mannschaft gewannen sie mit 3.859 Punkten. Luise Peters konnte sich erstmals bei Kreismeisterschaften sehr gut in Szene setzen. Über 50 m ließ sie es mit 8,04 sec (persönliche Bestleistung) und  Platz 4 noch ruhig angehen. Im Weitsprung sprang sie dann mit 3,58 auf den dritten Platz, um anschließend im Hochsprung mit 1,22 m (persönliche Bestleistung) und im Schlagballwurf mit 32,00 m beide KM-Titel einzuheimsen. In der Dreikampf- und Vierkampfwertung belegt sie mit 1.167 Punkten und 1.496 Punkten jeweils Platz 2. Ann-Kathrin Krings wurde mit 8.37sec über 50 m Sechste und im Weitsprung mit 3,35 m Siebte. 23,00 m im Schlagball reichte für den Bronzeplatz. In der Dreikampfwertung belegte sie mit 1.023 Punkten den 4. Platz. Sophie Boß wurde im 50 m Lauf mit 9,13 sec und im Weitsprung mit 2,92 m jeweils Elfte, während sie den Schlagball auf 22,50 m warf und damit Rang 4 belegte. Julia Murlowski und Sabrina Müller belegten im 50 m Lauf die Plätze 13 und 14 mit 9,37 sec und 9,59 sec. Die gleichen Platzierungen schafften sie nur in der umgekehrten Reihenfolge im Weitsprung mit 2,74 m und 2,71 m. Den Ball warf Julia anschließend 18,00 m und Sabrina 9,50 m weit, womit sie 7. und 9. wurden. In der Dreikampfwertung belegte Julia Platz 7 mit 773 Punkten und Sabrina Platz 9 mit 628 Punkten. Bei den 11jährigen Mädchen hatten wir 2 „Eisen“ im Feuer, Sabrina Bluhm und Julia Winkels. Julia konnte im 50 m-Lauf Platz 4 mit 8.04 sec erreichen, hauchdünn (8,03 sec) hinter Platz 3, während Sabrina auf den 6. Platz mit 8,16 sec kam. Im Weitsprung und im Schlagballwurf belegte Julia jeweils den 2. Platz. 3,82 m und 32,00 m waren hier ihre Ergebnisse. Sabrina wurde im Weitsprung mit 3,64 m Fünfte, ebenso wie im Schlagballwurf mit 25,00 m. Der Hochsprung war anschließend eine klare Sache für Julia, die mit 1,28 m den Titel mit nach Hause nahm. Sabrina sprang hier 1,10 m hoch und belegte Platz 7. Mit Luise Peters und Ann-Kathrin sprang für die Beiden noch mit der 4 x 50 m Staffel ein toller 2. Platz heraus. Das 2. Quartett mit Joline Consoir, Sophie Ringler, Jaqueline Derichs und Sophie Boß belegte mit 33,10 sec den 4. Platz. In der Dreikampfwertung wurde Julia Winkels Erste mit 1.217 Punkten, während Sabrina mit 1.106 Punkten Vierte wurde. Die gleichen Platzierungen hatten die Beiden auch in der Vierkampfwertung, hier allerdings mit 1.585 Punkten und 1.353 Punkten. Mit der Mannschaft gewannen sie noch die Dreikampfwertung mit 5.390 Punkten. Bei den 12jährigen Schülerinnen hatte der Verein mit Helena Peters eine Athletin am Start, die in 6 Einzeldisziplinen und einer Staffel antrat. Und sie schaffte etwas, was einer Athletin selten gelingt. Sie gewann alle Titel, insgesamt sieben Stück!!!. Über 75m rannte sie 10,52 sec, über die 60m Hürden lief sie 11,00 sec, im Hochsprung gewann sie mit 1,37 m, während sie mit einem Riesensatz auf 5,00 m auch noch einen neuen Vereinsrekord sprang. Den Schlagballwurf gewann sie mit 45,00 m. Doch damit nicht genug, auch die Speerwurfweite von 27,10 m, sowie die Drei- und Vierkampfpunktwertungen bedeuteten neue Vereinsrekorde. Während beim Dreikampf 45 Punkte zum Kreisrekord fehlten, waren es im Vierkampf verschwindend geringe 3 Punkte. Mit der Mannschaft W12 und W13 zu der auch Esther Nwankwo, Christina Joachims, Julia Schlimgen und Sarah Kammer gehörten, wurde sogar ein neuer Vereins- und Kreisrekord aufgestellt. Das Gleiche galt auch für die Siegeszeit, 40,53 sec, mit der 4 x 75m Staffel, die aus Helena, Esther, Julia Schlimgen und Julia Ringler gebildet wurde. Christina Joachims konnte neben diesen beiden Rekorden noch einen 6. Platz über 75 m mit 11,52 sec, einen 4. Platz über 60 m Hürden in 12,74 sec. einen 7. Platz im Weitsprung mit 3,81m und einen 2. Platz im Schlagballwurf mit 44,00 m mit nach Hause nehmen. In der Dreikampfwertung belegte sie Rang 3 mit 1.318 Punkte. Sarah Kammer ging sechs mal an den jeweiligen Start. Sie holte sich zwei Vizemeisterschaften im 60 m Hürdenlauf mit 11,82 sec und im Hochsprung mit 1,34 m. Im 75 m Lauf belegte sie mit 11,57 sec Platz 7 und im Weitsprung mit 4,10 m den 4. Platz. Den Schlagball schleuderte sie auf 37,50 m und wurde damit Dritte, während der Speer bei 16,36 m wieder den Boden berührte und sie damit 5. wurde. In der Dreikampfwertung wurde sie mit 1.282 Punkte Vierte und in der Vierkampfwertung belegte sie mit 1.689 Punkten die zweiten Platz. Danah Ossowski lief die 75 m in 11,76 sec und wurde damit 10. Elfte wurde sie im Weitsprung mit der Weite von 3,22m. Was Helena in der W12 war, stellte Esther Nwankwo in der W13 dar. Die LVN-Vizemeisterin im Block Lauf ging sechs Mal an den Start und auch sie gewann alle diese Disziplinen. Die 75 m lief sie in 10,47 sec. Im Hochsprung kam sie gar nicht zurecht, gewann aber trotzdem mit 1,37 m. Über 60 m Hürden lief sie 10,61 sec, während 4,73 m zum Weitsprungsieg reichten. Den Schlagball schleuderte sie auf 44,50 m. Sie war wie gesagt am Staffelkreisrekord beteiligt und konnte durch ihre Ergebnisse an diesem Tag auch die Kreisrekorde im Dreikampf auf 1.526 Punkte und im Vierkampf auf 1.952 Punkte setzen. Das dies dann auch gleichzeitig neue Vereinsrekorde sind, ist selbstredend. Dazu noch der Kreisrekord mit der Dreikampfmannschaft, eine ganz schön tolle Ausbeute für die junge Dame. Doch auch Julia Schlimgen zeigte sich bei diesen Meisterschaften von ihrer guten Seite. Holte sie doch im Weitsprung mit 4,32 m (persönliche Bestleistung) und im Schlagballwurf mit 37,50 m jeweils zweite Plätze. So wurde sie ebenfalls Zweite im Dreikampf und Vierkampf mit 1.310 Punkten bzw. 1.659 Punkten, womit sie ebenfalls großen Anteil an den neuen Rekorden hatte. Im 75m Lauf wurde sie 10,91 sec Dritte und im Hochsprung mit 1,25 m Fünfte. Julia Ringler lief über 75 m 11,35 sec und wurde damit Siebte. Den Schlagball warf sie als Sechste auf 28,50 m weit, während sie im Weitsprung leider einen Salto Nullo hinlegte. Der weiteste Sprung war deutlich über 4 m. Schade. Damit kam sie auch über einen achten Platz im Dreikampf mit 735 Punkten nicht hinaus. Ines Fischer und Lena Domsel komplettierten unser Starterinnen in diesem Feld. Sie liefen als 10. und 12. in 11,77 sec und 12,21 sec über die Ziellinie. Ines sprang anschließend noch als 6. 1,20 m hoch, während Lena mit 3,61 m im Weitsprung als 11. notierte. Im Ballwurf setzte sich Ines mit 37,00 m und einem dritten Platz dann deutlich von Lena ab, die mit 20,00 m auf den 9. Rang kam. Lenas Dreikampfergebnis konnte sich mit 991 Punkten und einem 7. Platz durchaus sehen lassen. Alles in allem ein mehr als erfolgreicher Tag, bei soviel Titeln und Rekorden. Und wenn der Spaß erhalten bleibt, dann werden es noch mehr.
 

Harald Eifert

Westdeutsche Schülermeisterschaften am 22. Juni in Hagen

Für den SC Myhl LA ging nur Julian Willms an den Start, da Sandra Heinen durch die Nachwehen einer Mittelohrentzündung nicht teilnehmen sollte.
Julians einziges Ziel war, je nachdem wie sich die Rennen gestalten würden, eine neue persönliche Bestzeit zu erzielen. Es fanden zwei Läufe statt, von denen der stärkere als zweiter Lauf gestartet wurde. In diesem Lauf lief auch Julian mit. Er gab ein starkes Bild ab und lief mit großem Mut von Anfang an im 11-köpfigen Feld mit. Doch das Tempo war leider noch zu schnell für ihn, denn 29 Sekunden bei 200 m und 63 Sekunden bei 400 m, um dann mit 1:39 min bei 600 m durchzugehen, konnte er nicht durchhalten. Dennoch sind die von ihm erzielten 2:50,18 min eine Topleistung. Er wird nicht mehr lange dauern, bis auch er unter 2:50 min gelaufen ist.

Harald Eifert

11. Citylauf "Rund um den Lambertusturm" am 22. Juni in Erkelenz

Bei der 11. Auflage dieses Citylaufes nahmen auch einige Myhler an diesem Spektakel auf dem Marktplatz in Erkelenz teil.
Besonders hervor tat sich die Familie Reitinger. Die jüngsten Sprößlinge, Annika und Eric, nahmen am Bambinilauf teil. Annika wurde 10. und Eric (Jahrgang 2005!!) 56. Christina, schon wettkampferfahren, wurde in der W9 Zwölfte. Christina nahm mit ihren Eltern Stephan und Monika auch noch am Jedermann-Lauf teil. Sie war zweitschnellste Schülerin und bewältigte die 3.200 m in 15.44 min. Vater Stephan tummelte sich im Vorderfeld und nutzte die Gelegenheit zu einem Tempotest für sein bevorstehendes Marathon-Debüt. Er wurde Klassensieger in der M40 in 12.37 min. Mutter Monika brauchte glatte 19 Minuten für diese Strecke und wurde damit Zweite der W35. Am weitesten vorne plaziert war Raimund Königs als Zweiter des Gesamteinlaufes. Seine Zeit 11.17 min und Klassensieg in der M50. Peter Honold war 27 Sekunden langsamer als er und belegte damit Rang 6 und Platz 2 in der M50. 22. wurde Walter Settels, der es sich ebenfalls nicht nehmen ließ, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Er benötigte 14.11 Minuten und holte sich den Sieg in der M55. Dann ging es über die 10 Kilometer lange Distanz. Hier lieferte Uwe Dossow die beste Leistung ab. Er wurde Gesamtvierter und 1. der M40 in 35.11 Minuten. Bernd Barten ließ sich auch mal wieder blicken und konnte als 12. des Einlaufes Rang 2 in der M50 in 39.39 Minuten belegen. Reiner Frings und Christoph Ossowski folgten dann auf den Rängen 15 und 16. Reiner lief als 1. der M45 in 40.40 Minuten ins Ziel. Christoph benötigte 13 Sekunden mehr und lag am Ende auf Rang 3 in der M40. Ebenfalls Dritter der M50 wurde Jürgen Hennig als 18. in 41.20 Minuten. Raimund Königs legte noch eine verschärfte Tempoeinheit auf den Asphalt. Seine Zeit 41.30 Minuten und Rang 4 in der Klasse M50. Johannes Wagner wurde in 49.53 Minuten Dritter der M55. Auch Dietmar Frenken zeigte sich noch einmal in lila-gelb und brauchte 52.25 Minuten. Monika Barten wurde als 16. Frau gestoppt und belegte in der W45 mit 53.35 Minuten Rang 3. Ilse Nöthlings startete für die BSG KSK Heinsberg. Im Gesamteinlauf der weiblichen Teilnehmerinnen belegte sie Rang 12 und wurde Zweite der W55 in 51.09 Minuten.

B.L.

Landesfinale der Schulen am 24. Juni in Rheine (Westfalen)

Auch hier waren Jonas Hanßen und Heiko Franken wieder Mitglieder dieser Mannschaft und trugen zum tollen dritten Gesamtplatz des CBG’s bei.
Jonas ging über 75 m, 4 x 75 m und im Weitsprung an den Start, wobei er Superleistungen mit nach Hause brachte. Über 75m pulverisierte er seinen erst 3 Tage alten Kreisrekord von 9,70sec auf sensationelle 9,52 sec. Damit erklärte er auch seine tollen 12,49 sec (über 100 m) von den Weseler Blockwettkampflandesmeisterschaften Anfang Juni. Er hat einfach einen Lauf. Dazu sprang er auch noch neue persönliche Bestleistung im Weitsprung mit 5,12 m. Vereinskamerad Heiko Franken ging über 1.000 m an den Start und lief hier für sich unerwartete 3:14,29 min, was für das nächste Jahr einiges erwarten lässt. Auch er lief in der 4 x 75 m Staffel mit.

Harald Eifert

Feriensportfest I am 25. Juni in Erkelenz

Beim 1. Feriensportfest in Erkelenz war in diesem Jahr richtig was los. Melderekord für die erste Veranstaltung mit Aktiven aus über 40 Vereinen aus ganz Nordrhein-Westfalen.
Auch unsere Athletinnen und Athleten waren wieder zuhauf aktiv und nicht wenig erfolgreich. So traten bei den Schülern D die Dohle Brüder Hendric (M8) und Frederic (M9) an. Hendric gewann die 50 m in 9.07 sec, den Weitsprung mit 2,89 m und den Ballwurf mit 26,50 m und damit auch die Dreikampfwertung mit 713 Punkten. Sein Bruder gewann die 1.000 m in 4:07,98 min, und den Schlagballwurf mit 27,50m. Über 50 m in 8,83 sec und im Weitsprung mit 3,41 m wurde er jeweils Zweiter. Auch im Dreikampf wurde er mit 785 Punkten Zweiter. Bei den Schülern B traten 4 Athleten an die jeweilige Wettkampfstätte, drei in der M12 und einer in der M13. Ein Newcomer, Lukas Lambertz, gewann auf Anhieb die 75 m in für ihn sehr guten 11,12 sec. Den 1.000 m Lauf beendete er in 3:53,64 min als Dritter. Ein weiterer Neuling in lila-gelb war der Bruder von Vera Vieten, Thomas. Er lief die 50 m in 12,31 sec und wurde damit Siebter. Auch er lief noch die 1.000 m und lieferte sich mit Lukas einen heißen Kampf. Er finishte als 4. in 3:54,95 min. Der Dritte im Bunde der M12er war Christian Schafhausen, der im 50 m Lauf mit 11,71 sec Dritter wurde. Danach belegte er noch drei Mal den zweiten Platz und zwar im 1.000 m Lauf mit 3:49,00 min, im Weitsprung mit 4,23 m, was neue persönliche Bestzeit war, und im Ballwurf mit 40,50 m. Seine Gesamtpunktzahl von 1.101 Punkten bedeuteten Rang 2 in der Mehrkampfwertung und gleichzeitig stellt er damit einen neuen Vereinsrekord auf. Einziger Vertreter in der M13 war an diesem Tag Hendrik Jordan. Er wurde über 75 m Zweiter in 12,07 sec, ebenso wie im Ballwurf mit 36,00 m. Den Weitsprung gewann er mit 3,89 m. In der Gesamtrechnung aller Punkte kam er auf glatte 1.000 Punkte, mit denen er auch den Dreikampf gewinnen konnte. Justus Röder vertrat unsere Farben bei den Schülern A. Er gewann das Diskuswerfen mit 28,42 m und wurde im Kugelstoßen Zweiter mit 10,52 m. Damit war Justus nicht ganz zufrieden, aber man stößt eben nicht immer über 11 m und wirft auch nicht immer über 30 m. Die B-Jugendlichen Herren waren an diesem Nachmittag recht gut aufgelegt. Die Langhürdler Philippe und Timo konnten erneut die deutsche Quali unterbieten, erwischten aber keinen ganz optimalen Lauf. Philippe musste, um überhaupt noch gewertet zu werden, in den zweiten Lauf auf Bahn sechs starten. Er hatte im ersten Lauf einen Fehlstart, den der Starter aber nicht sah. Dieser schoss ganz normal den Lauf, während Philippe aufstand. Seine Zeit im zweiten Lauf war aufgrund dessen noch ganz respektabel mit 56,83 sec. Damit konnte er die Wertung noch ganz knapp gewinnen. Timo kam mit mehr als guten 57,51 sec als Dritter ins Ziel. Insgesamt gingen 5 B-Jugendliche an den Start, die allesamt unter 60 Sekunden blieben, davon vier sogar unter 58 sec. Auch Carl Siemes erbrachte erneut die Quali für die DLV Jugend in Berlin, indem er als B-Jugend Sieger und Zweiter des Einlaufes über 800 m mit neuer persönlicher Bestzeit und damit neuem Vereinsrekord von 1:57,43 min über die Ziellinie lief. Unser Werfer, Jakob Ophüls, verbuchte sein zweitbestes Kugelstoßergebnis mit 9,98 m, was zum dritten Platz reichte. Im Diskuswerfen belegte er mit 25,05 m den zweiten Platz. Einziger Mann in unserem Dress an diesem Tag war in der M40 Stephan Reitinger, der mit dem 100 m Lauf in 14,17 sec (Zweiter) und dem 3.000m Lauf in 11:33,33 min (Zweiter) einen echten Härtetest für den künftigen Marathon machte.
Da ging es bei den Mädels schon anders ab. In der Klasse W8 lief Neuling Anna Houben (noch 6Jahre alt) als Dritte in 11,24 sec durch das 50 m Ziel. Vierte  wurde sie im Weitsprung mit 2,00 m und im Schlagballwurf kam sie auf  6,00 m. In der Dreikampfwertung machte das einen vierten Platz mit 319 Punkten. Annika Reitinger, ebenfalls noch 6 Jahre, wurde Vierte über 50 m mit 12,12 sec, Dritte im Weitsprung mit 2,14 m und ebenfalls Dritte mit 10,00 m im Schlagballwurf. Sie wurde Dritte in der Mehrkampfwertung mit 379 Punkten. In der W9 konnte Nina Ossowski über 50 m den dritten Platz mit 9,00 sec belegen. Danach wurde sie Vierte im Weitsprung mit 3,12 m und Fünfte im Schlagballwurf mit 17,00 m. In der Dreikampfwertung belegte sie Platz 3 mit 852 Punkten. Christina Reitinger wurde über 50 m Fünfte mit 9,50 sec. Den dritten Platz belegte sie im 800 m Lauf mit 3:11,35 min, nachdem sie als Fünfte mit 3.06 m in der Weitsprunggrube gelandet war. Einen guten 4. Platz belegte sie mit 17,00 m im Schlagballwurf. Damit ergaben sich 781 Mehrkampfpunkte, die zum 5. Platz ausreichten. Bei den Schülerinnen B gingen dann gleich acht Mädel in den jeweiligen Disziplinen an die Starts. Bei den W12 waren das Helena Peters, die wie bei den Kreismeisterschaften 4 Tage vorher alle Starts gewinnen konnte. Über 50 m reichten 10,72 sec zum Sieg, während sie dafür 4,65 m weit springen musste. Mit einem tollen Schlagballwurf von 46,00 m war ihr dann auch dieser Sieg nicht mehr zu nehmen. Im Dreikampf gewann sie mit 1.492 Punkten. Hinter ihr belegte Christina Joachims den zweiten Platz in der Dreikampfwertung mit1.347 Punkten. Diese setzten sich aus dem 2. Platz über 75 m mit 11,20 sec, dem 2. Platz im Weitsprung mit 3,95m und dem 3. Platz im Schlagballwurf mit 42,00 m zusammen. Hinter ihr kam mit Sarah Kammer eine weitere Myhlerin mit 1.290 Punkten auf den 3. Platz. Sarah wurde Zweite im Schlagballwurf mit 43,00 m, Dritte im Weitsprung mit 3,83 m und Dritte im 75 m Lauf mit 11,38 sec. Die hinterher gelaufenen 800m waren dann eine klare „Beute“ für Sarah, die als Siegerin mit 2:40,24 min nichts anbrennen ließ. Einen guten 5. Platz im Dreikampf erkämpfte sich Danah Ossowski mit 938 Punkten. Sie wurde Sechste über 75 m mit 11,78 sec, Sechste im Weitsprung mit 3,30 m und ebenfalls Sechste im Schlagballwurf mit 17,50 m. Lea Fischer konnte mit 2,51 m im Weitsprung den 7. Platz und im Schlagballwurf mit 21,00 m den 5. Platz belegen. Bei den 13jährigen Schülerinnen ging Julia Schlimgen in allen 4 Disziplinen an den Start. Sie wurde Dritte über 75 m in 11,09 sec, lief die 800m als Dritte in 3:38,23 min, schaffte im Weitsprung mit 4,01m den 4. Platz und mit dem Schlagball mit 33,00 m den 5. Platz. Insgesamt wurde sie Fünfte im Dreikampf mit 1.254 Punkten. Auf den sechsten Platz kam Ines Fischer, die im 75 m Lauf mit 11,99 sec den 6. Platz belegen konnte, über 800 m mit 3:13,27min Zweite wurde, mit 3,37 m im Weitsprung den 5. Platz und mit 35,00 m im Schlagballwurf den 3. Platz belegen konnte. Unser Nesthäkchen, Lena Domsel, startete verletzungsbedingt nur im Schlagballwurf und wurde hier mit 21,00 m Sechste. Mit der Mannschaft im Dreikampf belegten die Mädchen mit 6.531 Punkten den ersten Platz. Bei den Schülerinnen A W14 wurde Sophia Peters mit sehr guten 13,69 sec Dritte im 100 m Lauf. Die 200 m gewann sie in neuer Bestzeit von 28,58 sec. Vera Vieten lief als Siebte über 100 m 14,75 sec. Das Kugelstoßen beendete sie als Vierte mit 6.87m. Lena Wepner lief mit 14,83 sec als Neunte durch das 100 m Ziel, während sie mit neuer persönlicher Bestzeit von 30,56 sec über 200m Zweite wurde. Die Siegerin des 800 m Laufes in dieser Klasse kam auch aus Myhl und heißt Angela Sieger. Sie lief 2:32,73min. Die 2:30er Grenze will einfach nicht fallen, aber wir geben ja nicht auf. Einzig und allein Sandra Heinen ging bei den 15jährigen Mädchen an den Start. Sie lief die 300 m Hürden und gewann souverän mit 47,27 sec.  Es war ihre zweitbeste Zeit, die sie bisher über diese Strecke gelaufen ist. In der weiblichen Jugend B setzte sich Anne Schmittlein hervorragend in Szene, indem sie über 100 m in 12,77 sec und über 200 m in 26,46 sec nicht nur gewinnen konnte, sondern auch beide Male neue Bestzeit erzielte. Natkritta Hüppe wurde in beiden Läufen Zweite mit 13,23 sec und 27,44 sec. Ina Klewer und Iman Gerards testeten nochmals die Form über 800 m und wurden Erste und Zweite mit 2:26,28 min und 2:26,57 min. So war es nicht nur durch die Gesamtbeteiligung, sondern auch durch unsere erzielten Leistungen ein gelungenes Sportfest. Viele Athletinnen und Athleten baten schon jetzt um Wiederholung im nächsten Jahr.

Harald Eifert

DLV Senioren I vom 27. bis 29. Juni in Kevelaer

Gleich am ersten Tag konnte Anja Deckers um 15.20 Uhr über 100m Hürden in der Klasse W35 ein Highlight setzen. Den über 30 Jahre alten Kreisrekord in dieser Disziplin konnte sie mit 17,51 sec ganz knapp knacken. Das dabei noch die Silbermedaille heraussprang war schon toll, denn vorher hatte sie mit Bronze geliebäugelt, aber Silber natürlich gerne mit nach Hause genommen. Nach ihr ging dann in der Klasse W40 Beate Derichs über 800m an den Start. Es waren ihre ersten deutschen Einzelmeisterschaften, was man ihr auch anmerkte. Sie war sichtlich nervös. Zielsetzung war eine gute Zeit. Dies tat sie dann auch und lief mit 2:35,57 min hauchdünn an ihrer Bestzeit vorbei. Damit wurde sie dann Zehnte. Kurze Zeit danach, um 17:45 Uhr, ging mit Ruth Jansen eine weitere Myhlerin in ihren Wettkampf. Das Kugelstoßen der Klasse W35 hatte begonnen. Am Ende wurde sie gute Sechste mit 11,18 m, was aber noch nicht viel aussagt. Es fehlten ihr 19 cm an Platz 5, 22 cm an Platz 4 und 50 cm an der Bronzemedaille. Drin hat sie die Weite, aber dazu braucht man eben am Wettkampftag oft ein wenig Glück. Trotzdem war diese Leistung eine sehr gute Leistung. Der letzte Starter am ersten Tag dieser Meisterschaften war Uwe Dossow, der in der Klasse M40 über 10.000m an den Start ging. Es war nicht ganz sein Tag, da er zu keiner Zeit des Rennens frei laufen konnte, und immer hinter irgend Jemandem herlief. Als dann 2 Runden vor Schluss die Post abging, waren die Muskeln so gestresst, das er nicht mehr ganz folgen konnte. Am Ende wurde er mit 34:00,33 min Sechster. Es war ein typisches Meisterschaftsrennen, wie es auf der Bahn sehr oft vorkommt.
Am zweiten Tag, morgens früh um 10.00 Uhr, ging Jonathan Powell daran den Speer zu werfen. Nach seiner Operation sein erster Wettkampf seit langem in dieser Disziplin. Er war zwar nicht ganz zufrieden, aber für die Umstände ging das Ergebnis in Ordnung. Mit 41,32 m belegte er am Ende den undankbaren 4. Platz. Es fehlte ihm 65 cm an Bronze und 3,23 m an der Silbermedaille. Den Trainingsergebnissen nach wäre dies durchaus drin gewesen. Er sollte sich jetzt weiter auskurieren und für spätere Aufgaben vorbereiten, denn nach den Deutschen ist vor den Deutschen. Um 12.00 Uhr ging dann Ruth Jansen daran ihre zweite Disziplin zu beginnen. Der Speerwurf, den sie bei größeren Meisterschaften noch nie geworfen hatte, sollte es heute sein. Das Fazit fiel nach 32,64 m nicht schlecht aus. Auch hier war sie Sechste geworden. Einziger Wehrmutstropfen, sie hatte vorher dem Speer den Vorrang vor dem Hochsprung gegeben. Dort wäre im Nachhinein die ersehnte Medaille realistisch gewesen. Auch sie sollte nicht allzu traurig sein, denn es kommen schon die nächsten Aufgaben und Wettkämpfe, da trägt so etwas schnell zur Motivation bei. Die letzten Starter an diesem 2. Wettkampftag waren die Teilnehmer unserer 3 x 1.000m Staffel der M50/55. Mit 4 Wettkämpfern angereist, lief man sich warm und entschied kurz vor dem Start, wer denn auf welcher Position laufen sollte. Das nenne ich eine professionelle Einstellung. Jürgen Hennig lief an 1. Stelle und machte seine Sache gut. Er übergab an Raimund Königs, der den Staffelstab an dritter Stelle liegend am Ende seiner 1.000 m an Peter Honold übergab. Dieser lief ebenfalls ein tolles Rennen, musste aber 1 Runde vor Schluss den Schlussläufer der späteren Bronzestaffel ziehen lassen. Das tat aber der bravourösen  Gesamtleistung von 9:18,96 min und damit dem 4. Platz keinerlei Abbruch. Im Gegenteil, sie waren die einzige Staffel, die mit allen 4 gemeldeten und warmgelaufenen Teilnehmern zur Siegerehrung antrat. Und auch unser vierter Teilnehmer, Wolfgang Paulus, der während des Laufes alles an Unterstützung tat, was man nur tun konnte, bekam dann auch seine Urkunde. Tolle Leistung, denn mit ihrer gelaufenen Zeit waren sie 19 Sekunden schneller als bei ihrem Westdeutschen  Meisterschaftslauf am 01. Mai in Erkelenz und stellten damit auch eine neuen Vereinsrekord auf.
Am dritten Tag begann es, wie am ersten Tag. Es standen die Hürden auf der Bahn, aber diesmal 10 Stück auf der ganzen Runde. In der W35 ging Anja Deckers morgens früh um 10.30 Uhr an den Start ihrer zweiten Disziplin. Sie zeigte von Anfang an, dass sie Edelmetall mitnehmen wollte. Gold konnte es nicht werden, dafür war die gemeldete Gegnerin zu stark. Aber die anderen Mitkonkurrentinnen wollte sie schon hinter sich lassen. Nach einem ganz starken Rennen bis Hürde sechs und der guten Wiederaufnahme bei Hürde acht wurde es am Ende neue Jahresbestzeit mit 67,90 sec. Dazu kam noch die Gewissheit, dass sie den 2. Platz klar ins Ziel gebracht hatte. Zweimal Silber bei deutschen Seniorenmeisterschaften hatte sie auch noch nie gewonnen. Tolle Vorstellung. Da wollte als letzte Starterin unserer lila-gelben Truppe Beate Derichs über 1.500m in der W40 natürlich nicht nachstehen. Wiederum sehr nervös wirkend, ging sie an die Startlinie. Nach dem Startschuss ging dann alles sehr schnell und erstaunlich leicht. Nachdem sie sich in Essen zu einem Start auf dieser Strecke noch „breitschlagen“ ließ und sie anschließend Landesmeisterin wurde, brauchte man sie für diese Meisterschaften nicht zu überzeugen, diese Strecke auch hier in Kevelaer zu laufen. Lief sie in Essen noch 5:34,35 min, so konnte sie sich nicht nur als Siebte des Einlaufes über eine Urkunde freuen, nein, sie lief sogar neuen Vereinsrekord. Dieser steht jetzt bei 5:20,31 min. Alle Achtung liebe Beate. Na ja, bei so einer sportlichen und auch so eingestellten Familie ist es eigentlich auch gar kein Wunder.
Das war doch wieder sehr erfolgreich, dieses Wochenende, oder ?

Harald Eifert

Sportfest am 29. Juni in Menden

Bei einem Besuch der Familie Hanßen bei Bekannten in Menden, nutzte man direkt die Gelegenheit eines weiteren Starts im Mendener Hukenohlstadion.
Hier ging Jonas über 75 m und auch wieder im Weitsprung an den Start. Beim 75 m Vorlauf lief er schon gute 9,85 sec, mit denen er auch Schnellster aller Teilnehmer war. Im anschließenden Endlauf ließ er in 9,88 sec der Konkurrenz ebenfalls nicht den Hauch einer Chance. Eine Stunde später ging er dann an den Weitsprungstart um dort noch mal eine neue Bestleistung zu versuchen. In der Tat gewann er nicht nur diesen Wettbewerb, sondern er sprang mit 5,18 m auch wieder eine neue Bestleistung. Jetzt fehlen nur noch 4 cm bis zum Vereinsrekord von Markus Becker aus dem Jahres 1995. Bis zum 2. Feriensportfest seines Vereins wird jetzt ruhiger trainiert und kein Wettkampf mehr absolviert und danach geht es mit der Familie für den jungen Mann in den wohlverdienten Urlaub.

Harald Eifert