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News Juni 2008 An dieser Stelle berichtet Harald Eifert |
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Harald Eifert
Harald Eifert
Mit großem Erfolg traten unsere
Athletinnen und Athleten bei ihren ersten Landesjugendmeisterschaften an.
Zielsetzung war von Anfang an die Zahl derer zu steigern, die nach Berlin zu den
Deutschen Jugendmeisterschaften fahren dürfen, sprich Qualis und eventuell die
eine oder andere Medaille mit nach Hause zu bringen. Da ja alle Teilnehmer im
ersten B-Jugendjahr bzw. noch Schüler/innen sind, war dies schon eine nicht so
einfache Zielsetzung. Doch nun der Reihe nach.
Die Sprinterinnen Natkritta Hüppe und Anne Schmittlein sollten versuchen über
100 m die Zwischenläufe zu erreichen, um dann am Spätnachmittag mit Manisha und
Sandra zusammen die erstmals in dieser Zusammensetzung laufende 4 x 100 m
Staffel, zu bestreiten. Auch hier war das Ziel eventuell die Quali für die
Deutsche zu schaffen. Natty lief im Vorlauf 12,99 sec und stellte damit ihre
Bestzeit ein, um anschließend im Zwischenlauf 13,01 sec folgen zu lassen. Anne
lief im Vorlauf in 12,90 sec nur knapp an ihrer Bestleistung vorbei und erzielte
im Zwischenlauf 12,94 sec. Für beide war hier dann aber wie erwartet Endstation.
Der Knaller war dann die Staffel, bei der Sandra sehr stark anlief, den
Staffelstab an Anne übergab, Natty zu früh los lief, abbremsen musste, damit
Anne ihr den Staffelstab noch übergeben konnte, dann aber mit hoch frequentiven
Schritten auf Schlussläuferin Manisha zulief, um den Stab an sie zu übergeben.
Auch dieser Wechsel klappte noch recht gut und im Ziel blieb die Uhr exakt bei
50,20 sec stehen. QUALI und Verbesserung der Uraltkreisrekorde über 4 x 100 m in
der weiblichen B u. A Jugend, die vorher vom SSV Erkelenz mit 50,4 bzw. 50,3 sec
in den Jahren 1972 und 1988 aufgestellt worden waren. Das diese Zeit auch neuer
Vereinsrekord bedeutet ist fast schon selbstverständlich. Annika Hensel war,
leider nicht ganz gesund, an den Start über 800 m gegangen und verpasste ihre
angestrebte Zeit von 2:24,00 min um schlappe 0,35 Hundertstel. Sie wurde dennoch
gute Fünfte. Die anderen beiden Mädels unserer Truppe, die am Ende noch die 3000
m unter die Füße nahmen, brachten dann auch die ersten ersehnten Medaillen mit
nach Hause. Ina Klewer Silber in 10:59,40 min und Iman Gerards Bronze in
11:20,31 min. Hätten sie sich nicht vom Anfangstempo anstecken lassen, wären
neue persönliche Bestzeiten kein Problem gewesen. Aber das ist oft leichter
gesagt als getan bzw. gelaufen. Dennoch waren die Leistungen gut und die
Medaillen sowieso.
Doch auch zwei unserer männlichen Athleten waren am Samstag bereits am Start.
Carl Siemes Ziel wollte über 800 m neue Bestzeit laufen. Es war ein sehr
ruppiges, unruhiges aber sehr schnell angelaufenes Rennen (53 sec über 400 m).
Carl ging dieses hohe Tempo aber nicht mit. Er lief in ca. 57,8 sec durch, um
dann in Durchgang zwei noch nach vorne zu laufen. Dies gelang ihm auch, obwohl
am Schluss keine Medaille dabei heraussprang. Doch 1:57,63 min sind nicht nur
Bestleistung und Vereinsrekord, sondern auch die QUALI für Berlin. Die Plätze 2
bis 5 liefen alle noch 1:57er Zeiten, was in den letzten Jahren nicht mehr der
Fall war. Carl wurde hervorragender Fünfter. Selbst der Achte lief noch unter 2
Minuten. Auch Benedikt Dohle konnte über 3.000 m seine Bestzeit weiter nach
unten schrauben, lief er doch mit 9:25,18 min fünf Sekunden schneller als
vorher. Klasse Vorstellung und Platz 4. Auch diese Zeit bedeutet neuen
Vereinsrekord. Am zweiten Tag dieser Meisterschaften packten wir dann noch einen
drauf. Der Erste, der an den Start ging, war Carl Siemes. Er lief die 1.500 m
kontrolliert mit einem unwiderstehlichem, etwa 300 m langen Endspurt, um als
umjubelter Erster ins Ziel einzulaufen. Neue Bestzeit und Vereinsrekord in
4:08,71 min. Iman Gerards beging am 2. Tag den Härtetest nach den 3.000 m vom
Vortag noch die 1.500 m zu laufen. Eine tolle Einstellung. Die Kraft reichte
leider noch nicht ganz für Rennen dieser Güte. 5:12,42 min sagen nichts darüber
aus, was eigentlich möglich wäre, aber warten wir geduldig ab, dann wird auch
sie wieder mit den von ihr normalen Leistungen zu sehen sein. Anne und Natty
gingen an diesem Tag über 200 m an den Start. Sie belegten Mittelfeldplätze, was
auch nicht wundert bei über 40 angetretenen Aktiven. Mit 26,50 sec und 26,71 sec
liefen beide tolle Bestzeiten und zeigten sich weiter verbessert. Nicht ganz so
rund war die Vorstellung von Manisha und Sandra, den anderen beiden
Staffelläuferinnen, die am 2. Tag 400 m Hürden liefen. In 66,86 sec und 67,78
sec liefen sie als Sechste und Siebte ins Ziel. Anders die beiden Jungen,
Philippe Derichs und Timo Krampen, sie liefen beide die QUALI für Berlin und
kamen als Fünfter und Neunter ins Ziel. Ihre Zeiten 56,53 sec für Philippe, was
neben neuer Bestleistung auch neuen Vereinsrekord bedeutete, und 57,48 sec für
Timo, was ebenfalls neue persönliche Bestleistung ist.
Harald Eifert
LVN-Blockmehrkampfmeisterschaften am 14. und 15. Juni in Wesel
An beiden Tagen traten Athleten
unseres Vereins an, um sich mit den Besten Mehrkämpfern des Landesverbandes zu
messen.
Mit Bastian Klewer und Alexander Tils gingen zwei M14er an den Start des Block
Lauf, während Justus Röder sich im Block Wurf versuchte. Ebenfalls im Block Lauf
ging als einziger 15-jähriger Julian Willms an den Start. Die beiden Youngster
Heiko Franken und Jonas Hanßen (beide noch 13 Jahre alt) belegten den Block
Sprint/Sprung der M14.
In diesem Block wurde Jonas als Bester der gestarteten 13-jährigen Zehnter mit
12,49 sec über 100 m (neue persönliche Bestleistung), 13,27 sec über 80 m
Hürden, 4,73m im Weitsprung, 1,44m im Hochsprung und 22,87 m mit dem Speer. Er
sammelte damit 2.367 Punkte. Sein Kumpel Heiko, zweitbester 13-jähriger in
dieser Klasse, sammelte 2.213 Punkte und wurde 15. Seine Einzelleistungen
stellen sich wie folgt dar: 13,25 sec über 100 m, 14,31 sec über 80 m Hürden,
4,49 m im Weitsprung, 1,40 m im Hochsprung und 23,45 m mit dem Speer. Bei den
14-jährigen Läufern wurden Bastian Klewer und Alexander Tils 17. und 19. Bastian
konnte gegenüber den Kreismeisterschaften über 100 m mit 15,37 sec, 38,50 m mit
dem Ball, über 2.000 m mit 7:11,07 min und der Gesamtpunktzahl von 1.912 Punkten
vier persönliche Bestleistungen aufstellen. Über die Hürden lief er mit 15,34
sec nur 2 Hundertstel Sekunden daran vorbei. Lediglich im Weitsprung musste er
mit 3,85 m „Federn“ lassen. Alexander schaffte drei neue Bestleistungen
innerhalb dieses Blockwettkampfes; 15,18 sec über 100 m, 16,52 sec über 80 m
Hürden sowie mit der Gesamtpunktzahl von 1.783 Punkten. Sein Weitsprungergebnis
lag bei 3,78 m und der beste Ballwurf landete bei 28,50 m. Justus Röder konnte
direkt mit 5 neuen Mehrkampfbestleistungen aufwarten. Seine 100 m Zeit von 13,97
sec, die Hürdenzeit von 14,23 sec, der Weitsprung von 4,41 m und das
Kugelstoßergebnis von 11.10 m ergaben auch eine neue Punktebestleistung von
2.315 Punkte. Lediglich das Diskusergebnis stimmte nicht zufriedenstellend mit
29,67 m. Er belegte am Ende des Wettkampfes einen hervorragenden vierten Platz.
Achter bei den 15jährigen Läufern wurde Julian Willms. Er verbesserte sich in
diesem Jahr auf einen Mehrkampfurkundenplatz. Auch er wartete mit fünf
Mehrkampfbestleistungen auf, die sich wie folgt darstellen: 80m Hürden 13,22
sec, Weitsprung 4,78 m, Ballwurf 55,50m und 2.000m Lauf 6:26,10 min.
Daraus resultiert die Punktebestleistung von 2.403 Punkte. Lediglich die 100 m
Zeit von 13,82 sec lässt auf bessere Zeiten hoffen. Doch auch mit der Mannschaft
holten sie sich eine Urkunde. Mit 11.210 Punkten wurden sie Achte.
Am zweiten Tag dieser Veranstaltung war nicht nur das Wetter besser, sondern
auch die Ergebnisse. Zum ersten Mal seit mehreren Jahren zeigten die Mädchen den
Jungen mal was eine „Harke“ ist. Bei den 14-jährigen Mädchen gingen Esther
Nwankwo (noch 13-jährig), Julia Hensel, Julia Hayen und Sophia Peters an den
Start. Alle vier belegten den Block Lauf. Bei den 15-jährigen gingen Annika
Hensel, Sandra Heinen und Sarina Derichs und Kristina Beckers (allerdings für
den TV Erkelenz) an den Start. Auch sie starteten alle im Block Lauf. Bei den
14-jährigen belegte Julia Hensel einen für sie guten 10. Platz mit 14.20sec über
100 m, 14,66 sec über 80 m Hürden, 4,55 m im Weitsprung, 25,00 m im Ballwurf und
7:44,37 min über 2.000m. Zusammen ergaben diese Leistungen 2.211 Punkte. Außer
Ball und Weitsprung alles Bestleistungen für Fräulein Hensel. Vier Platzierungen
besser und damit als 6. notierte Sophia Peters, die fünf Bestleistungen mit nach
Hause nehmen konnte. 13,59 sec über 100m, 13,28 sec über 80 m Hürden, 4,77 m im
Weitsprung, der Ballwurf von 41,00 m und die Gesamtpunktzahl von 2.371 Punkten.
Nur ihre 2.000m Zeit von 9:07,18 min lässt deutlich zu wünschen übrig. Mit einer
einigermaßen ansprechenden Zeit läge sie im Medaillenbereich, den sie auch vor
der letzten Disziplin noch belegt hatte. Einen Platz besser als Sophia als 5.
und vor dem 2.000m Lauf noch auf Platz 4 liegend war Julia Hayen. Sie brachte
sogar das Kunststück fertig sechs Bestleistungen aufzustellen. 100m in 14.00
sec, 80m Hürden in 14,39 sec, Weitsprung mit 4,46 m, der Ballwurf mit 47,50m
sowie 7:57,78 min über 2.000m machten am Ende 2.383 Punkte aus. Das waren nur 12
Punkte mehr als Sophia und 41 Punkte fehlten an Bronze. Dafür holte sich
„Nesthäkchen“ Esther auf Anhieb erstes Edelmetall mit der Silbermedaille ab. In
ihrem ersten überregionalen Auftritt konnte sie außer im Weitsprung überall neue
persönliche Bestleistungen erzielen. Sie schaffte es auch die 100 m und 80 m
Hürden in 13,45 sec gleich schnell zu laufen Ihr weitester Sprung landete bei
4,62 m. Dafür warf sie den 200 Gramm schweren Ball 47,00 m weit. Sie war vor der
letzten Disziplin auf Platz 2 und durch ein tolles 2.000 m Rennen (das mag sie
eigentlich überhaupt nicht) blieb sie auch am Ende auf dem Silberrang. Ihre
2.000m Zeit: 7:38,57 min bedeuteten am Ende 2.530 Punkte - Vereins- und
Kreisrekord. Bleibt zu erwähnen, dass Eshter, Julia Hayen und Sophia die
Punktequali für die Deutschen Blockmehrkampfmeisterschaften in Rhede geschafft
haben. Nur die Laufquali fehlt noch. Das sollte für die nächste Saison Ansporn
genug sein. Bei den 15-jährigen Mädchen sollten auch die Qualis für die
Deutschen her. Außerdem war die Verbesserung des Kreisrekords von Laura ein
großes Ziel für Annika, Sandra aber auch für Kristina. Sarina Derichs konnte in
diesem Mehrkampf mit 14,64 sec über 80 m Hürden, sowie 4,64 m im Weitsprung zwei
neue Bestleistungen verbuchen. 14,65 sec über 100 m 33,50 m mit dem Ball und
8:08,57 min über 2.000m rundeten einen feinen Wettkampf mit 2.222 Punkten ab.
Annika Hensel blieb an diesem Tag leider, aber erwartungsgemäß, hinter all ihren
Möglichkeiten zurück. Sie wurde 8. mit 2.332 Punkten. 14,85 sec über 100
m, 13,53 sec über 80 m Hürden, 4,58 m im Weitsprung, sowie 35,00 m mit dem Ball
und 7:34,53 min über 2.000 m rundeten diesen Mehrkampf am Ende ab. Kristina
Beckers gab eine sehr gute Visitenkarte ihres Könnens ab. Das sie eine längere
Trainingspause eingelegt hatte, braucht man nicht zu wiederholen. Das aufgrund
dessen ihre Leistungsspitze noch nicht da ist, wo sie sein könnte, ist logisch.
Dennoch sind die 2.473 Punkte im Block Lauf für sie nicht nur Bestleistung
sondern auch die Punktequali für die Deutschen in Rhede. Nach 13,71 sec über 100
m, 14.08 sec über 80 m Hürden, 4,81 m im Weitsprung und 44,00 m mit dem Ball
lief sie ein Superrennen über 2000 m in 7:39,30 min. Die 2.473 Punkte waren 1
Punkt hinter dem bisherigen Kreisrekord im Block Lauf für die 15-jährigen
Mädchen. Bleibt zu wünschen, dass Kristina mit dem Eifer und der Freude
weitermacht, dann braucht sie sich keinerlei Sorgen um ihr Weiterkommen zu
machen. Sandra Heinen war der Superstar des Wettkampfs. Am Ende stand sie auf
dem höchsten Podestplatz und „kassierte“ die Goldmedaille im Block Lauf der W15.
Mit 2.585 Punkten knackte sie auch den vorher beschriebenen alten Kreisrekord
von Laura Hensel (bleibt ja im Verein) und schaffte beide Qualis für die
Deutschen in Rhede. Das sie in allen Disziplinen Bestleistungen aufstellte,
spricht ebenfalls für sich. 13,22 sec über 100m, 13,13 sec über 80 m Hürden,
5,04 m im Weitsprung, 34,00 m im Ballwurf und 7:02,75 min über 2.000m zeigten
eine tolle Leistungspalette. Aber bis zu den Deutschen ist ja auch noch Zeit
sich im Einzelnen noch besser vorzubereiten. Schau'n wir mal. Bleibt zu
erwähnen, dass die eigentliche Siegerin dieses Block Lauf im 2.000 m Rennen
wegen Betreten des Innenraumes disqualifiziert wurde. Sonst hätte dieses Mädel
gewonnen. Sandra gab dies fairerweise bei der Siegerehrung auch zu erkennen.
Dennoch schmälert das nicht die Leistungen von ihr. Bevor die Mädels dann die
Heimreise antraten, wurden sie noch zur Mannschaftssiegerehrung gerufen. Sie
wurden überraschenderweise genau wie im letzten Jahr Vizemeister mit 12.201
Punkten. Das bedeutete auch noch neuer Vereins- und Kreisrekord. Na dann
herzlichen Glückwunsch.
Harald Eifert
Offene LVN-Meisterschaften Hindernis am 18. Juni in Hilden
Auch bei diesen
Landesmeisterschaften trat eine Gruppe von lila-gelben Athleten an und das mit
gehörigem Erfolg.
Ina Klewer, die wie Benedikt Dohle, die Hindernisstrecke zum dritten Mal in
Angriff nahm, wollte schon um Medaillen mitlaufen, denn ihre vorgemeldete Zeit
ließ darauf schließen, dass diese Möglichkeit durchaus bestand. In einem sehr
gut gestalteten Rennen lief Ina als Gesamtdritte durchs Ziel. Die beiden vor ihr
ins Ziel gelaufenen Athletinnen waren aber aus Westfalen. Damit war klar, dass
Ina Klewer zum ersten Mal Einzelmeisterin des Landesverbandes Nordrhein war.
Dazu war ihre gelaufene Zeit von 5:21,74 min nur knappe 6 Zehntel langsamer als
ihre Bestzeit und sie bestätigte zum dritten Mal ihre Qualifikation für die
Deutschen in Berlin. Das ist ja nun auch keine Kleinigkeit. Wenn sie noch ein
bisschen an der Hindernistechnik arbeitet ist sicherlich noch eine Verbesserung
von 5 bis 10 Sekunden im Bereich des Möglichen.
Benedikt Dohle wollte, nachdem er sich von dem Hindernishöhenschock in
Hückelhoven und dem schlechten Rennen von Münster erholt hatte, zeigen, dass
auch er mit nach Berlin will. Von Anfang an (er war im langsameren Lauf der
beiden Rennen, der mit der A-Jugend zusammen gestartet wurde) lief er ein tolles
Rennen. Es stach ins Auge, dass er technisch viel besser über die Hindernisse
und den Wassergraben lief, als in den Rennen vorher und besser als seine
Konkurrenten. Er überlief diese ohne Zeit liegen zu lassen. Er nahm seinen
Gegnern Runde für Runde an jedem Hindernis wertvolle Zeit ab, so dass er auf den
letzten 400 m noch mal richtig zulegte und diesen Lauf gewinnen konnte. Für
Berlin musste er 6:30,20 min bringen und abgeliefert hatte er 6:29,11 min. Der
Jubel war riesig groß, denn nachdem der zweite Lauf ebenfalls im Ziel war, stand
fest, dass er auch noch seine erste Einzelmedaille bei LVN-Meisterschaften
geholt hatte. Er bekam Bronze. Beiden Athleten ein großer Glückwunsch, denn
damit konnte man vorher wirklich nicht rechnen, Gold, Bronze und zwei Qualis für
die Hindernisse in Berlin.
Doch auch unsere Langhürdenläufer/in wollten noch mal zeigen, was sie können.
Manisha Berkigt ging in der weiblichen Jugend B an den Start und gewann das
Rennen, welches sehr rhythmisch war, in 64,82 sek. Sie trug sich damit zum
wiederholten Mal in die Rekordlisten de Vereins ein. Nach ihr bestritt Philippe
Derichs sein 400 m Hürden Rennen. Auch er gewann souverän sein Rennen und auch
er konnte wie Manisha zum wiederholten mal die Norm für Berlin erzielen. Seine
Siegerzeit lautete 57,66 sek. Nicht ganz so zurückhaltend angehend, dann dürfte
auch für ihn eine viel bessere Zeit drin sein.
Harald Eifert
Kreismeisterschaft Hammer / Kugel / Diskus am 18. und 19. Juni in Übach-Palenberg
B.L.
"Kleine" Kreismeisterschaften am 21. Juni in Erkelenz
Da wir diese
Meisterschaften ausgerichtet haben, traten wir natürlich mit vielen
Schülerinnen und Schülern an, um erstens gute Ergebnisse zu erzielen, aber
auch um für die kommenden Wochen einige Athletinnen und Athleten zu testen.
Bei den achtjährigen Schülern starteten für die lila-gelben Farben Luca
Vaehsen, Hendric Dohle, Maximilian Rogen und Maximilian Buscher in allen
drei Disziplinen. Luca sammelte dabei zwei zweite, 9.09 sec über 50 m und
3,06 m im Weitsprung, und einen dritten Platz im Schlagballwurf mit 19,50 m.
Hendric Dohle wurde mit 9,17 sec Dritter über 50 m, mit 2,80 m im Weitsprung
Vierter und Zweiter im Schlagballwurf mit 28,00 m. Maximilian Rongen
schaffte den 4. Platz im 50 m Lauf mit 9,41 sec, wurde Dritter im Weitsprung
mit 2,93 m und warf den 80 Gramm schweren Schlagball auf 18,00 m und wurde
damit 4. Maximilian Buscher wurde über 50 m 7. in 10.06 sec, 6. im
Weitsprung mit 2,57 m und 5. im Schlagballwurf mit 15,00 m. In der Klasse M9
kämpfte Frederic Dohle allein gegen die Konkurrenz aus den anderen Vereinen.
Er holte zweimal Silber, 3,36 m im Weitsprung und 26,00 m im Schlagballwurf,
und einmal Bronze (8,55 sec im 50 m Lauf). Aber zusammen mit seinem Bruder
Hendric, Luca Vaehsen und Maximilian Rongen konnte er in der 4 x 50 m
Staffel den KM-Titel nach Myhl holen. In der Dreikampfwertung konnten
Hendric Dohle, Luca Vaehsen, Maximilian Rongen und Maximilian Buscher die
Plätze 1, 2, 4 und 5 belegen. Bei den 1 Jahr älteren schaffte Frederic Dohle
wie sein jüngerer Brunder den 1. Platz. Zusammen als Mannschaft belegten sie
auch den 1. Platz mit 3.239 Punkte. Die Dreikampfwertung wird ja bekanntlich
von allen Vereinen des Kreises Heinsberg als Serviceleistung durchgeführt.
Es ist aber keine Meisterschaftswertung. Bei den 10jährigen Jungen hatten
wir neben Alexander Memenga noch Felix Lindt, Lucca Minderjahn-Stein und Jan
Kreymann am Start. Dieses Mal fand Alex zum ersten Mal in allen Disziplinen
seinen Meister, was ihn zwar ärgerte, womit er aber umzugehen wusste. Sein
Vereinskamerad und Trainingskumpel Lucca Minderjahn-Stein bezwang ihn im
Schlagballwurf knapp um einen Meter, 37,50 m zu 36,50 m. Über 50 m belegte
er mit einem Zehntel Rückstand den zweiten Platz, 7,99 sec zu 8,09 sec. Im
Hochsprung sprang er mit 1,10 m zwar neue Bestleistung aber auch hier wurde
er guter Zweiter. Im Weitsprung ging es schließlich am knappsten zu, denn
3,86 m zu 3,80 m war nicht soviel Unterschied. Dennoch brachte er im
Vierkampf einen neuen Vereinsrekord und verfehlte seinen eigenen Rekord im
Dreikampf nur um winzige 4 Punkte. Auch in der Gesamtwertung der
Mehrkampfwertung musste er an diesem Tag einem anderen Aktiven des Vortritt
lassen. Aber auch die anderen Myhler wussten mit Bestleistungen zu gefallen.
Neben seinem bereits erwähnten KM-Titel schaffte Lucca Bestleistungen im
Weitsprung mit 3,21 m (6.Platz) und 8,81 sec über 50 m (8. Platz). Im
Dreikampf sammelte er mit 839 Punkte auch so viele Punkte wie vorher noch
nicht. Felix Lindt lief mit 8,71 sec nicht nur neuen Hausrekord,
sondern wurde auch noch Dritter über 50 m. Allerdings hatte er dabei einen
ganz verkorksten Start. Auch im Weitsprung wurde er Dritter. Seine Weite:
3,59 m. Im Schlagballwurf musste er mit 32,00 m, trotz Bestleistung, mit
Platz 4 vorlieb nehmen. In der Dreikampfwertung belegte er mit 844 Punkten
Platz 3. Jan Kreymann lief über 50 m 9,01 sec, sprang mit 3,11 m gut weit,
muss aber im Ballwurf noch deutlich zulegen. Mit 15,00 m belegte er hier den
5. Platz, ebenso wie in der Mehrkampfwertung mit 631 Punkten. In der Klasse
M11 stellte sich nur Lukas Otten den Kampfgerichten. Er wurde 11. mit 8,93
sec über 50m, sprang als Sechster 1,05 m hoch, belegte mit 3,40 m im
Weitsprung Platz 8, konnte aber im Schlagballwurf mit 32,00 m als Dritter
voll überzeugen. Bei den Drei- und Vierkampfwertungen belegt Lukas
den 6. Platz mit 821 Punkten bzw. 1.050 Punkten. Mit den Mannschaftskollegen
der M10 belegte er in der Dreikampfwertung mit 4.609 Punkten den ersten
Platz. Bei den Schülern B, den Klassen M 12 und 13 gingen dann wieder
mehrere Athleten unseres Vereins an den Start. Bei den Jüngeren schob sich
bei seinem ersten Auftreten direkt Lukas Lambertz in den Focus. Er wurde auf
Anhieb Dritter über 75 m mit 11,12 sec. Seine Weite von 4,05 m reichte zu
einem guten 7. Platz und im Ballwurf erzielte er mit 35,00 m die viertbeste
Weite. In der Dreikampfwertung erreichte er mit tollen 1.098 Punkten einen
vorher nicht für möglich gehaltenen 2. Platz. Den Vereinsrekord verpasste er
um winzige 3 Punkte. Das macht Appetit auf mehr. Christian Schafhausen lief
mit 11,75 sec über 75 m als Siebter durchs Ziel, steigerte sich im
Weitsprung auf 4,20 m und belegte damit schon Platz 4. Den 200 Gramm Ball
warf er auf 38,00 m und wurde Dritter. Seine beste Platzierung schaffte er
mit dem Speer, den er 26,57m weit warf und damit Vizemeister wurde. Damit
verpasste er den Vereinsrekord um die Winzigkeit von 13 cm!! In der
Dreiampfwertung belegte er mit 1.079 Punkte den 4. Platz. Bastian Migas lief
über 75 m 11,58 sec und belegte Platz 6. Sein weitester Wurf mit dem Ball
landete bei 30,00 m und wurde damit Achter, während er mit dem
Speerwurfergebnis von 20,59 m Siebter wurde. Zweiter Neuling dieser noch
jungen Truppe war Thomas Vieten, der sich auch über 75 m (8. in 12,21 sec),
im Weitsprung (10. mit 3,75 m) und im Ballwurf (10. mit 26,00 m) der
Konkurrenz stellte. Sein Dreikampfergebnis lag bei 921 Punkten und damit
wurde er Sechster. Bei den 13nern ragte wie schon so oft in dieser Saison
Jonas Hanßen heraus. Er schaffte bei 3 Starts dreimal den ersten Platz. Mit
9,70 sek über 75 m lief er die Konkurrenten förmlich in Grund und Boden.
Diese Zeit bedeutete gleichzeitig neuen Vereins- und Kreisrekord!!
Aber auch sein Dreikampfergebnis von 1.409 Punkten bedeuteten neuen
Vereins- und Kreisrekord!! Denn sein Weitsprungergebnis von 5,08 m (neue
persönliche Bestleistung) und sein Ballwurf von 41,00 m komplettierten einen
tollen Dreikampf. Auch Hendrik Jordan wusste an diesem Tag zu gefallen, denn
mit einem 7. Platz über 75 m mit 11,78 sec, einem tollen Weitsprung auf die
neue Bestweite von 4,04 m und einem 4. Platz, sowie einem 36,50 m weiten
Ballwurf und damit Platz 3 waren aller Ehren wert. Zusammen mit Bastian,
Christian und Lukas lief er am Ende noch die 4 x 75 m Staffel und wurde mit
44,69 sec Zweiter. Im Hochsprung belegte er mit 1,15m den 2. Platz. In der
Dreikampfwertung kam er mit 1.047 Punkten auf den 3. Platz und im Vierkampf
auf den 1. Platz.
Leonie Remmler war das jüngste der Myhler Mädchen. Sie startete in der W8
und belegte im 50 m Lauf den 8. Platz mit 10,79 sec. Den gleichen Platz
belegte sie mit 2,19 m im Weitsprung. Herausragend für sie der
Schlagballwurf mit 12,00 m und Platz 3. Im Dreikampf kam sie damit auf den
5. Platz und 493 Punkten. Bei den 1 Jahr älteren D-Schülerinnen startete
Nina Ossowski über 50 m und wurde Sechste in 8,92 sec, im Weitsprung Fünfte
mit 3,26 m und im Schlagballwurf Dritte mit 19,00 m. Mit ihren
Staffelkameradinnen lief sie über 4 x 50m gute 35,07 sec und wurde damit
Zweite. In der Dreikampfwertung belegte Nina einen guten 3. Platz mit 886
Punkten. Katharina Rongen lief als 8. über 50 m in 9.09 sec durchs Ziel. Im
Weitsprung schaffte sie 3,04 m und wurde 6. Einen 7. Platz erkämpfte sie im
Schlagballwurf mit 17,50 m. In der Dreikampfwertung wurde sie mit 833
Punkten Achte. Christina Reitinger, Sarah Klaumann und Patricia Schlesiger
liefen über 50 m 9,31 sec, 9,47sec und 9,61 sec und belegten damit die
Plätze 11, 13 und 14. Im Weitsprung war die Reihenfolge umgekehrt. Hier
sprang Patricia mit 2,92 m auf Platz 10, Christina mit 2,88 m auf Platz 11
und Sarah mit 2,57 m auf Platz 15. Beim Schlagballwurf warf dann Christina
mit 17,00 m (8.)weiter als Sarah, die 12,00 m (11.) warf und Patricia, die
ebenfalls auf 12,00 m (12.) kam. Christina belegte mit 790 Punkten den 9.
Platz in der Dreikampfwertung, während Patricia 11. mit 694 Punkten und
Sarah mit 656 Punkten 12. wurde. Mit der Mannschaft gewannen sie mit 3.859
Punkten. Luise Peters konnte sich erstmals bei Kreismeisterschaften sehr gut
in Szene setzen. Über 50 m ließ sie es mit 8,04 sec (persönliche
Bestleistung) und Platz 4 noch ruhig angehen. Im Weitsprung sprang sie
dann mit 3,58 auf den dritten Platz, um anschließend im Hochsprung mit 1,22
m (persönliche Bestleistung) und im Schlagballwurf mit 32,00 m beide
KM-Titel einzuheimsen. In der Dreikampf- und Vierkampfwertung belegt sie mit
1.167 Punkten und 1.496 Punkten jeweils Platz 2. Ann-Kathrin Krings wurde
mit 8.37sec über 50 m Sechste und im Weitsprung mit 3,35 m Siebte. 23,00 m
im Schlagball reichte für den Bronzeplatz. In der Dreikampfwertung belegte
sie mit 1.023 Punkten den 4. Platz. Sophie Boß wurde im 50 m Lauf mit 9,13
sec und im Weitsprung mit 2,92 m jeweils Elfte, während sie den Schlagball
auf 22,50 m warf und damit Rang 4 belegte. Julia Murlowski und Sabrina
Müller belegten im 50 m Lauf die Plätze 13 und 14 mit 9,37 sec und 9,59 sec.
Die gleichen Platzierungen schafften sie nur in der umgekehrten Reihenfolge
im Weitsprung mit 2,74 m und 2,71 m. Den Ball warf Julia anschließend 18,00
m und Sabrina 9,50 m weit, womit sie 7. und 9. wurden. In der
Dreikampfwertung belegte Julia Platz 7 mit 773 Punkten und Sabrina Platz 9
mit 628 Punkten. Bei den 11jährigen Mädchen hatten wir 2 „Eisen“ im Feuer,
Sabrina Bluhm und Julia Winkels. Julia konnte im 50 m-Lauf Platz 4 mit 8.04
sec erreichen, hauchdünn (8,03 sec) hinter Platz 3, während Sabrina auf den
6. Platz mit 8,16 sec kam. Im Weitsprung und im Schlagballwurf belegte Julia
jeweils den 2. Platz. 3,82 m und 32,00 m waren hier ihre Ergebnisse. Sabrina
wurde im Weitsprung mit 3,64 m Fünfte, ebenso wie im Schlagballwurf mit
25,00 m. Der Hochsprung war anschließend eine klare Sache für Julia, die mit
1,28 m den Titel mit nach Hause nahm. Sabrina sprang hier 1,10 m hoch und
belegte Platz 7. Mit Luise Peters und Ann-Kathrin sprang für die Beiden noch
mit der 4 x 50 m Staffel ein toller 2. Platz heraus. Das 2. Quartett mit
Joline Consoir, Sophie Ringler, Jaqueline Derichs und Sophie Boß belegte mit
33,10 sec den 4. Platz. In der Dreikampfwertung wurde Julia Winkels Erste
mit 1.217 Punkten, während Sabrina mit 1.106 Punkten Vierte wurde. Die
gleichen Platzierungen hatten die Beiden auch in der Vierkampfwertung, hier
allerdings mit 1.585 Punkten und 1.353 Punkten. Mit der Mannschaft gewannen
sie noch die Dreikampfwertung mit 5.390 Punkten. Bei den 12jährigen
Schülerinnen hatte der Verein mit Helena Peters eine Athletin am Start, die
in 6 Einzeldisziplinen und einer Staffel antrat. Und sie schaffte etwas, was
einer Athletin selten gelingt. Sie gewann alle Titel, insgesamt sieben
Stück!!!. Über 75m rannte sie 10,52 sec, über die 60m Hürden lief sie 11,00
sec, im Hochsprung gewann sie mit 1,37 m, während sie mit einem Riesensatz
auf 5,00 m auch noch einen neuen Vereinsrekord sprang. Den Schlagballwurf
gewann sie mit 45,00 m. Doch damit nicht genug, auch die Speerwurfweite von
27,10 m, sowie die Drei- und Vierkampfpunktwertungen bedeuteten neue
Vereinsrekorde. Während beim Dreikampf 45 Punkte zum Kreisrekord fehlten,
waren es im Vierkampf verschwindend geringe 3 Punkte. Mit der Mannschaft W12
und W13 zu der auch Esther Nwankwo, Christina Joachims, Julia Schlimgen und
Sarah Kammer gehörten, wurde sogar ein neuer Vereins- und Kreisrekord
aufgestellt. Das Gleiche galt auch für die Siegeszeit, 40,53 sec, mit der 4
x 75m Staffel, die aus Helena, Esther, Julia Schlimgen und Julia Ringler
gebildet wurde. Christina Joachims konnte neben diesen beiden Rekorden noch
einen 6. Platz über 75 m mit 11,52 sec, einen 4. Platz über 60 m Hürden in
12,74 sec. einen 7. Platz im Weitsprung mit 3,81m und einen 2. Platz im
Schlagballwurf mit 44,00 m mit nach Hause nehmen. In der Dreikampfwertung
belegte sie Rang 3 mit 1.318 Punkte. Sarah Kammer ging sechs mal an den
jeweiligen Start. Sie holte sich zwei Vizemeisterschaften im 60 m Hürdenlauf
mit 11,82 sec und im Hochsprung mit 1,34 m. Im 75 m Lauf belegte sie mit
11,57 sec Platz 7 und im Weitsprung mit 4,10 m den 4. Platz. Den Schlagball
schleuderte sie auf 37,50 m und wurde damit Dritte, während der Speer bei
16,36 m wieder den Boden berührte und sie damit 5. wurde. In der
Dreikampfwertung wurde sie mit 1.282 Punkte Vierte und in der
Vierkampfwertung belegte sie mit 1.689 Punkten die zweiten Platz. Danah
Ossowski lief die 75 m in 11,76 sec und wurde damit 10. Elfte wurde sie im
Weitsprung mit der Weite von 3,22m. Was Helena in der W12 war, stellte
Esther Nwankwo in der W13 dar. Die LVN-Vizemeisterin im Block Lauf ging
sechs Mal an den Start und auch sie gewann alle diese Disziplinen. Die 75 m
lief sie in 10,47 sec. Im Hochsprung kam sie gar nicht zurecht, gewann aber
trotzdem mit 1,37 m. Über 60 m Hürden lief sie 10,61 sec, während 4,73 m zum
Weitsprungsieg reichten. Den Schlagball schleuderte sie auf 44,50 m. Sie war
wie gesagt am Staffelkreisrekord beteiligt und konnte durch ihre Ergebnisse
an diesem Tag auch die Kreisrekorde im Dreikampf auf 1.526 Punkte und im
Vierkampf auf 1.952 Punkte setzen. Das dies dann auch gleichzeitig neue
Vereinsrekorde sind, ist selbstredend. Dazu noch der Kreisrekord mit der
Dreikampfmannschaft, eine ganz schön tolle Ausbeute für die junge Dame. Doch
auch Julia Schlimgen zeigte sich bei diesen Meisterschaften von ihrer guten
Seite. Holte sie doch im Weitsprung mit 4,32 m (persönliche Bestleistung)
und im Schlagballwurf mit 37,50 m jeweils zweite Plätze. So wurde sie
ebenfalls Zweite im Dreikampf und Vierkampf mit 1.310 Punkten bzw. 1.659
Punkten, womit sie ebenfalls großen Anteil an den neuen Rekorden hatte. Im
75m Lauf wurde sie 10,91 sec Dritte und im Hochsprung mit 1,25 m Fünfte.
Julia Ringler lief über 75 m 11,35 sec und wurde damit Siebte. Den
Schlagball warf sie als Sechste auf 28,50 m weit, während sie im Weitsprung
leider einen Salto Nullo hinlegte. Der weiteste Sprung war deutlich über 4
m. Schade. Damit kam sie auch über einen achten Platz im Dreikampf mit 735
Punkten nicht hinaus. Ines Fischer und Lena Domsel komplettierten unser
Starterinnen in diesem Feld. Sie liefen als 10. und 12. in 11,77 sec und
12,21 sec über die Ziellinie. Ines sprang anschließend noch als 6. 1,20 m
hoch, während Lena mit 3,61 m im Weitsprung als 11. notierte. Im Ballwurf
setzte sich Ines mit 37,00 m und einem dritten Platz dann deutlich von Lena
ab, die mit 20,00 m auf den 9. Rang kam. Lenas Dreikampfergebnis konnte sich
mit 991 Punkten und einem 7. Platz durchaus sehen lassen. Alles in allem ein
mehr als erfolgreicher Tag, bei soviel Titeln und Rekorden. Und wenn der
Spaß erhalten bleibt, dann werden es noch mehr.
Harald Eifert
Westdeutsche Schülermeisterschaften am 22. Juni in Hagen
Harald Eifert
11. Citylauf "Rund um den Lambertusturm" am 22. Juni in Erkelenz
Bei der 11. Auflage dieses
Citylaufes nahmen auch einige Myhler an diesem Spektakel auf dem Marktplatz in
Erkelenz teil.
Besonders hervor tat sich die Familie Reitinger. Die jüngsten Sprößlinge, Annika
und Eric, nahmen am Bambinilauf teil. Annika wurde 10. und Eric (Jahrgang
2005!!) 56. Christina, schon wettkampferfahren, wurde in der W9 Zwölfte.
Christina nahm mit ihren Eltern Stephan und Monika auch noch am Jedermann-Lauf
teil. Sie war zweitschnellste Schülerin und bewältigte die 3.200 m in 15.44 min.
Vater Stephan tummelte sich im Vorderfeld und nutzte die Gelegenheit zu einem
Tempotest für sein bevorstehendes Marathon-Debüt. Er wurde Klassensieger in der
M40 in 12.37 min. Mutter Monika brauchte glatte 19 Minuten für diese Strecke und
wurde damit Zweite der W35. Am weitesten vorne plaziert war Raimund Königs als
Zweiter des Gesamteinlaufes. Seine Zeit 11.17 min und Klassensieg in der M50.
Peter Honold war 27 Sekunden langsamer als er und belegte damit Rang 6 und Platz
2 in der M50. 22. wurde Walter Settels, der es sich ebenfalls nicht nehmen ließ,
an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Er benötigte 14.11 Minuten und holte sich
den Sieg in der M55. Dann ging es über die 10 Kilometer lange Distanz. Hier
lieferte Uwe Dossow die beste Leistung ab. Er wurde Gesamtvierter und 1. der M40
in 35.11 Minuten. Bernd Barten ließ sich auch mal wieder blicken und konnte als
12. des Einlaufes Rang 2 in der M50 in 39.39 Minuten belegen. Reiner Frings und
Christoph Ossowski folgten dann auf den Rängen 15 und 16. Reiner lief als 1. der
M45 in 40.40 Minuten ins Ziel. Christoph benötigte 13 Sekunden mehr und lag am
Ende auf Rang 3 in der M40. Ebenfalls Dritter der M50 wurde Jürgen Hennig als
18. in 41.20 Minuten. Raimund Königs legte noch eine verschärfte Tempoeinheit
auf den Asphalt. Seine Zeit 41.30 Minuten und Rang 4 in der Klasse M50. Johannes
Wagner wurde in 49.53 Minuten Dritter der M55. Auch Dietmar Frenken zeigte sich
noch einmal in lila-gelb und brauchte 52.25 Minuten. Monika Barten wurde als 16.
Frau gestoppt und belegte in der W45 mit 53.35 Minuten Rang 3. Ilse Nöthlings
startete für die BSG KSK Heinsberg. Im Gesamteinlauf der weiblichen
Teilnehmerinnen belegte sie Rang 12 und wurde Zweite der W55 in 51.09 Minuten.
B.L.
Landesfinale der Schulen am 24. Juni in Rheine (Westfalen)
Harald Eifert
Feriensportfest I am 25. Juni in Erkelenz
Harald Eifert
DLV Senioren I vom 27. bis 29. Juni in Kevelaer
Gleich am ersten Tag konnte
Anja Deckers um 15.20 Uhr über 100m Hürden in der Klasse W35 ein Highlight
setzen. Den über 30 Jahre alten Kreisrekord in dieser Disziplin konnte sie mit
17,51 sec ganz knapp knacken. Das dabei noch die Silbermedaille heraussprang war
schon toll, denn vorher hatte sie mit Bronze geliebäugelt, aber Silber natürlich
gerne mit nach Hause genommen. Nach ihr ging dann in der Klasse W40 Beate
Derichs über 800m an den Start. Es waren ihre ersten deutschen
Einzelmeisterschaften, was man ihr auch anmerkte. Sie war sichtlich nervös.
Zielsetzung war eine gute Zeit. Dies tat sie dann auch und lief mit 2:35,57 min
hauchdünn an ihrer Bestzeit vorbei. Damit wurde sie dann Zehnte. Kurze Zeit
danach, um 17:45 Uhr, ging mit Ruth Jansen eine weitere Myhlerin in ihren
Wettkampf. Das Kugelstoßen der Klasse W35 hatte begonnen. Am Ende wurde sie gute
Sechste mit 11,18 m, was aber noch nicht viel aussagt. Es fehlten ihr 19 cm an
Platz 5, 22 cm an Platz 4 und 50 cm an der Bronzemedaille. Drin hat sie die
Weite, aber dazu braucht man eben am Wettkampftag oft ein wenig Glück. Trotzdem
war diese Leistung eine sehr gute Leistung. Der letzte Starter am ersten Tag
dieser Meisterschaften war Uwe Dossow, der in der Klasse M40 über 10.000m an den
Start ging. Es war nicht ganz sein Tag, da er zu keiner Zeit des Rennens frei
laufen konnte, und immer hinter irgend Jemandem herlief. Als dann 2 Runden vor
Schluss die Post abging, waren die Muskeln so gestresst, das er nicht mehr ganz
folgen konnte. Am Ende wurde er mit 34:00,33 min Sechster. Es war ein typisches
Meisterschaftsrennen, wie es auf der Bahn sehr oft vorkommt.
Am zweiten Tag, morgens früh um 10.00 Uhr, ging Jonathan Powell daran den Speer
zu werfen. Nach seiner Operation sein erster Wettkampf seit langem in dieser
Disziplin. Er war zwar nicht ganz zufrieden, aber für die Umstände ging das
Ergebnis in Ordnung. Mit 41,32 m belegte er am Ende den undankbaren 4. Platz. Es
fehlte ihm 65 cm an Bronze und 3,23 m an der Silbermedaille. Den
Trainingsergebnissen nach wäre dies durchaus drin gewesen. Er sollte sich jetzt
weiter auskurieren und für spätere Aufgaben vorbereiten, denn nach den Deutschen
ist vor den Deutschen. Um 12.00 Uhr ging dann Ruth Jansen daran ihre zweite
Disziplin zu beginnen. Der Speerwurf, den sie bei größeren Meisterschaften noch
nie geworfen hatte, sollte es heute sein. Das Fazit fiel nach 32,64 m nicht
schlecht aus. Auch hier war sie Sechste geworden. Einziger Wehrmutstropfen, sie
hatte vorher dem Speer den Vorrang vor dem Hochsprung gegeben. Dort wäre im
Nachhinein die ersehnte Medaille realistisch gewesen. Auch sie sollte nicht
allzu traurig sein, denn es kommen schon die nächsten Aufgaben und Wettkämpfe,
da trägt so etwas schnell zur Motivation bei. Die letzten Starter an diesem 2.
Wettkampftag waren die Teilnehmer unserer 3 x 1.000m Staffel der M50/55. Mit 4
Wettkämpfern angereist, lief man sich warm und entschied kurz vor dem Start, wer
denn auf welcher Position laufen sollte. Das nenne ich eine professionelle
Einstellung. Jürgen Hennig lief an 1. Stelle und machte seine Sache gut. Er
übergab an Raimund Königs, der den Staffelstab an dritter Stelle liegend am Ende
seiner 1.000 m an Peter Honold übergab. Dieser lief ebenfalls ein tolles Rennen,
musste aber 1 Runde vor Schluss den Schlussläufer der späteren Bronzestaffel
ziehen lassen. Das tat aber der bravourösen Gesamtleistung von 9:18,96 min
und damit dem 4. Platz keinerlei Abbruch. Im Gegenteil, sie waren die einzige
Staffel, die mit allen 4 gemeldeten und warmgelaufenen Teilnehmern zur
Siegerehrung antrat. Und auch unser vierter Teilnehmer, Wolfgang Paulus, der
während des Laufes alles an Unterstützung tat, was man nur tun konnte, bekam
dann auch seine Urkunde. Tolle Leistung, denn mit ihrer gelaufenen Zeit waren
sie 19 Sekunden schneller als bei ihrem Westdeutschen Meisterschaftslauf
am 01. Mai in Erkelenz und stellten damit auch eine neuen Vereinsrekord auf.
Am dritten Tag begann es, wie am ersten Tag. Es standen die Hürden auf der Bahn,
aber diesmal 10 Stück auf der ganzen Runde. In der W35 ging Anja Deckers morgens
früh um 10.30 Uhr an den Start ihrer zweiten Disziplin. Sie zeigte von Anfang
an, dass sie Edelmetall mitnehmen wollte. Gold konnte es nicht werden, dafür war
die gemeldete Gegnerin zu stark. Aber die anderen Mitkonkurrentinnen wollte sie
schon hinter sich lassen. Nach einem ganz starken Rennen bis Hürde sechs und der
guten Wiederaufnahme bei Hürde acht wurde es am Ende neue Jahresbestzeit mit
67,90 sec. Dazu kam noch die Gewissheit, dass sie den 2. Platz klar ins Ziel
gebracht hatte. Zweimal Silber bei deutschen Seniorenmeisterschaften hatte sie
auch noch nie gewonnen. Tolle Vorstellung. Da wollte als letzte Starterin
unserer lila-gelben Truppe Beate Derichs über 1.500m in der W40 natürlich nicht
nachstehen. Wiederum sehr nervös wirkend, ging sie an die Startlinie. Nach dem
Startschuss ging dann alles sehr schnell und erstaunlich leicht. Nachdem sie
sich in Essen zu einem Start auf dieser Strecke noch „breitschlagen“ ließ und
sie anschließend Landesmeisterin wurde, brauchte man sie für diese
Meisterschaften nicht zu überzeugen, diese Strecke auch hier in Kevelaer zu
laufen. Lief sie in Essen noch 5:34,35 min, so konnte sie sich nicht nur als
Siebte des Einlaufes über eine Urkunde freuen, nein, sie lief sogar neuen
Vereinsrekord. Dieser steht jetzt bei 5:20,31 min. Alle Achtung liebe Beate. Na
ja, bei so einer sportlichen und auch so eingestellten Familie ist es eigentlich
auch gar kein Wunder.
Das war doch wieder sehr erfolgreich, dieses Wochenende, oder ?
Harald Eifert
Sportfest am 29. Juni in Menden
Harald Eifert