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August 2008
An dieser Stelle berichtet Harald Eifert |
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DLV Block am 09. und 10. August in Rhede
Zwei Lila-Gelbe hatten sich für diese
Meisterschaften qualifiziert.
Samstags war Julian Willms im Block Lauf der M15 an der Reihe. Auch wenn er mit
dem Sieg nichts zu tun hatte, so gab er doch für sich eine Solovorstellung ab.
Denn mit vier Bestleistungen bei den höchsten Meisterschaften aufzutreten ist
schon eine tolle Sache. Seine erste Disziplin war der 80 m Hürdenlauf den er in
13,51 sec und Meisterschaftsbestleistung zurücklegte. Mit einem Superwurf auf
58,50 m konnte er im Ballwurf ordentlich punkten. Im Weitsprung legte er auch
noch ein kleines Schüppchen drauf, indem er mit 4,83 m ebenfalls neue
persönliche Bestleistung erzielte. Lediglich der 100 m Sprint war diesmal nicht
so gut. Mit 13,52 sec blieb er etwas hinter den Erwartungen zurück. Dafür packte
er im abschließendem 2000m Lauf noch mal die sprichwörtliche „Keule“ aus und
erzielte in 6:23,52 min ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung. Insgesamt
erzielte er bei diesem Wettkampf 2.438 Punkte, was ebenfalls neue persönliche
Bestleistung bedeutet. Wie gesagt, ein toller Wettkampf.
Sandra Heinen musste krankheitsbedingt ihren Wettkampf aufgeben. Es spricht für
sie, dass sie bei ihren höchsten Meisterschaften gerne starten möchte, aber wenn
man nicht fit ist, kann das auch noch gefährlich sein. Schade für Sandra, aber
dafür hatte sie ja in Berlin der Staffel gut helfen können, so dass der
emotionale „Schaden“ dann nicht ganz so groß ist.
Harald Eifert
Sportfest am 09. August in Köln
Einige unserer Athleten/tinnen fuhren an
diesem Tag nach Köln, wo der TuS Köln rrh.ein Sportfest ausrichtete, bei dem
alle Laufdisziplinen angeboten wurden.
So liefen z. B. Timo Krampen und Philippe Derichs die 100 m und 200 m und das
nicht schlecht. Timo wurde in neuer persönlicher Bestzeit zweimal Zweiter In
11,80 sec und 23,31 sec. Mit der 200-m-Zeit nahm er Philippe sogar den
Vereinsrekord weg. Super! Philippe wurde über 100 m Fünfter in 11,89 sec und
über 200 m Dritter in 23,63 sec. Er kommt so langsam wieder in Fahrt. Auch
Tobias Willms testete die beiden Sprintstrecken, allerdings in der A-Jugend.
Über 100 m lief er als Neunter in 12,77 sec über die Ziellinie, während er über
200 m 26,01 sec benötigte und hier Achter wurde. Tobias Eifert testete sich
nochmals über 400 m und obwohl er viel zu schnell anging, lief er in 54,95 sec
noch persönliche Bestzeit. Auch Carl Siemes testete sich erneut über 400 m und
wurde in der männlichen Jugend B Erster mit 52,90 sec. Benedikt Dohle wurde
Erster über 800 m in der gleichen Klasse mit neuer Bestzeit von 2:07,06 min.
Aber auch die Mädels standen in Köln „ihren Mann“ und kamen mit guten
Platzierungen sowie einigen Bestzeiten nach Hause. So z.B. Ina Klewer, die über
1.500 m bei der weiblichen Jugend B in Bestzeit von 5:07,07 min gewinnen konnte.
Auch Anne Schmittlein hinterließ eine gute Visitenkarte, denn sie konnte die 100
m der weiblichen Jugend B in neuer persönlicher Bestzeit von 12,69 sec gewinnen.
Über die doppelt so lange Sprintstrecke wurde sie Zweite in ebenfalls neuer
Bestzeit von 26,38 sec. Natkritta Hüppe ging nach einer längeren Erkältung (nach
Berlin) wieder an Start und konnte auf Anhieb wieder zwei gute Zeiten erringen.
Über 100 m wurde sie Vierte in 13,29 sec und über 200 m Dritte in 27,58 sec.
Auch Kristina Beckers konnte nach ihrem Urlaub wieder an die guten Ergebnisse
vor den Ferien anknüpfen. Mit 13,64 sec als Sechste und 28,28 sec als Vierte
lief sie nahe an ihre jeweiligen Bestzeiten heran. Sie waren wieder, wie so oft,
sehr erfolgreich unsere Athleten/tinnen, aber wir haben ja auch noch ein paar
Termine vor uns, bei denen es dann hoffentlich ebenso aussieht. Schau'n wir mal.
Harald Eifert
5. Rur-Wurm-Lauf am 16. August in
Heinsberg-Unterbruch
Bei der 5. Auflage dieses Events waren auch wieder einige aus unseren Reihen
mit dabei.
Einmal mehr stark vertreten war die Reitinger-Family, die gleich viermal an
die Startlinie trat. Für die beste Platzierung sorgte der Jüngste. Denn Erik
holte sich den Klassensieg in der M3 über 300 m. Die beiden Schwestern
Annika und Christina belegten jeweils sechste Plätze in der W6 und bei den
Schülerinnen D. Vater Stephan, der sich den Drittelmarathon vorgenommen
hatte, lief in 59.04 Minuten über die Ziellinie und belegte im
Gesamtklassement den 10. und in der M40 den 3. Rang. Auch die Familie
Ossowski stellte drei Starter. Danah hatte bei den B-Schülerinnen nur
hauchdünn das Nachsehen und wurde Zweite. Nina kam bei den D-Schülerinnen
auf den vierten Platz und auch Christoph nahm sich den Drittelmarathon unter
die Sohle und belegte Rang 9 in 58.28 Minuten im Gesamtklassement. In der
M40 reichte dies sogar zum zweiten Platz. Und auch Vater und Tochter Bluhm
waren am Start. Sie entschieden sich allerdings für die fünf Kilometer.
Sabrina startete als 11jährige in der weiblichen Jugend B und holte sich in
24:19 min den Sieg ab. Jürgen spulte die Distanz in 21:11 min herunter und
belegte in der M40 damit den siebten Rang. Auch Werner Stabenow trat
wettkampfmäßig mal wieder in Erscheinung und lief ebenfalls die 5 Kilometer.
Er beendete das Rennen nach 23:52 min auf dem siebten Platz der M55.
Schließlich ist Alexander Memenga noch zu erwähnen, der bei den C-Schülern
seine Visitenkarte abgab. Er musste 1.000 m laufen und tat dies in 3:56 min,
was ihm den vierten Platz einbrachte.
B.L.
Olympia-Abend am 20. August in Grefrath-Oedt
An diesem Mittwoch setzte sich ein kleiner Tross Myhler Athleten in Richtung
Grefrath-Oedt in Bewegung um noch mal auf die „Jagd“ zu gehen.
Ina Klewer ging an den Start über 1.500 m und musste schon bald erkennen, dass
sie das Rennen von vorne laufen musste. Dies tat sie dann auch, obwohl wir von
anderen Vorraussetzungen ausgegangen waren. Erst auf den letzten 300 m liefen
zwei andere Läuferinnen an ihr vorbei, so dass sie das Ziel als Dritte der
weiblichen Jugend B erreichte. Aber toll war, dass sie für ihren Mut mit neuer
persönlicher Bestzeit von 5:01,08 min belohnt wurde.
Das gleiche Schicksal ereilte auch Carl Siemes, der ebenfalls über 1.500 m an
den Start ging. Erst lief er zügig an, ließ dann etwas locker und musste dann
erkennen, das er dieses Rennen wohl alleine gestalten sollte. Dies tat er dann
auch. Mit großem Vorsprung von über sieben Sekunden lief er am Ende in 4:10,88
min über die Ziellinie. Eine tolle Leistung für einen Alleingang. Im gleichen
Rennen fand sein Trainingskamerad Benedikt Dohle allerdings für sich bessere
Bedingungen vor. Denn er hatte einige Konkurrenten bei sich, die in seinem
Leistungsspektrum liefen, und mit denen er sich einen harten Fight lieferte. Am
Ende jubelte er über die neue Bestzeit von 4:17,02 min. Alte Bestzeit um fast
acht Sekunden zu unterbieten ist schon in Ordnung und für unseren Benne auch
Richtung weisend für die anderen Laufstrecken.
Als einziger Läufer über 400 m ging Tobias Eifert an diesem kühlen Abend an den
Start. Er teilte sich das Rennen an diesem Tag etwas anders ein, um am Ende noch
etwas „drauf“ zu haben. Dies gelang ihm auch und mit 55,03 sec lief er sein
zweitbestes Ergebnis ein.
Auch dieser kleine Trip hatte sich also wieder gelohnt und wir können zwei neue
Bestzeiten in unsere Vereinsbestenlisten einpflegen.
Harald Eifert
Abendsportfest am 22. August in
Krefeld-Uerdingen
An diesem Tag ging es mit den
Sprinterinnen und einem Sprinter nach Köln um die momentan gute Form in Zeiten
umzumünzen. Es bleibt wie verhext, sind wir gut drauf, regnet es Bindfäden oder
die notwendige Konkurrenz in nicht anwesend. An diesem Abend fuhren wir schon
mit Regen los und wir kamen auch im Regen wieder. Unschwer zu erraten, dass der
Regen auch während des Wettkampfes nicht aufhörte. Wenn dann noch Temperaturen
von 15 - 16 Grad herrschen weiß man, dass für Sprinter das Wetter eigentlich
eher ungeeignet ist. So entschlossen wir uns alle Athleten/innen von den
200-m-Läufen abzumelden. Denn wir hingen sowieso schon 50 Minuten hinter dem
Zeitplan zurück, wärmer wurde es auch nicht und eventuelle Verletzungen
riskieren lohnte sich ebenfalls nicht
Jetzt aber zu den 100-m-Läufen. Als Erster ging Timo Krampen in der männlichen
Jugend B an den Start und er legte einen solchen Sprint hin, wie ich ihn noch
nicht von ihm gesehen hatte. Toller Start, gute Beschleunigungsphase und tolle
Zeit. Im Ziel blieben die Uhren für ihn bei 11,64 sec stehen. Das bedeutet
Einstellung des Vereinsrekordes von Daniel van de Water, der damals als
17jähriger (Timo ist ein Jahr jünger) 11,4 sec lief. Mit dieser Leistung wurde
Timo am Ende Fünfter.
Danach betrat Anne Schmittlein die Kunststoffbahn, um ihrerseits zu versuchen
ihre Bestzeit zu knacken. Mit einem für sie guten Start, einer
verbesserungsfähigen Beschleunigungsphase und raumgreifenden Schritten kam sie
mit 12,62 sec ins Ziel, womit sie die B-Jugendwertung auch gewinnen konnte. Auch
Natty Hüppe konnte sich wieder besser in Szene setzen, verbesserte sich doch
auch ihre Zeit von Köln um sieben Hundertstel auf 13,22 sec. Sie ist zwar noch
nicht wieder da, wo sie hin soll, aber auf dem guten Weg dorthin.
Danach viel die Zeitmessanlage aus, was sich mit keiner Zeit für Laura Hensel
erklärte. Dann verstrich eine Menge Zeit bis man sich zu einer Handstoppung
entschied. Manisha Berkigt, mittlerweile schon etwas kalt geworden, lief dann
mit 13,7 sec ins Ziel. Bevor dann aber Anja Deckers an den Start gehen sollte,
sollte Lauras Lauf wiederholt werden, der dann aber doch nicht stattfand,
mangels Teilnehmerinnen. Es zeigt vielleicht auch ein bisschen die missliche
Lage die herrschte, wenn man schon im Regen anreist, bei niedrigen Temperaturen
anreist und dann auch noch sehr lange warten muss. Anja war mittlerweile von
Warmhalteversuchen und langem Warten müde und kalt geworden, ging aber dann doch
an den Start und lief mit 14,14 sec zwar für sie keine befriedigende Zeit, aber
dennoch Jahresbestzeit. Die Umstände verhinderten an diesem Abend die zu
erwartende Zeit unter 14 sec.
Aber wie heißt es so schön, kommt Zeit kommt Rat, ist Rat da, kommt auch die
Zeit. Die Saison ist ja noch nicht vorbei.
Harald Eifert
Schülersportfest am 24. August in Aachen
Nimmermüde Myhler in Aachen in Aktion. Am Sonntag konnten die Myhler
Nachwuchsathletinnen und Athleten in Aachen noch mal voll „zuschlagen“. Wir
fuhren mit einer großen Gruppe ins Aachener Waldstadion, damit die Schüler und
Schülerinnen B und A nach den Ferien und vor den anstehenden großen Aufgaben
(DSMM-Finale, Kreisvergleichskampf und LVN Schülermeisterschaften) noch mal
einen guten Testwettkampf absolvieren konnten.
Mit acht persönlichen Bestleistungen und 3 Vereinsrekorden kehrten wir abends
wieder nach Hause zurück. Aber der Reihe nach. Am Anfang überschlugen sich die
Ereignisse und Starts, so dass wir Trainer und Betreuer mehr als alle Hände voll
zu tun hatten.
Jonas Hanßen trat im Weitsprung der M13 an und konnte außer einem Sprung auf
4,97 m alle anderen über 5 Meter platzieren. Das der beste Sprung als letztes
folgte, war nur das Sahnehäubchen seines Wettkampfes. Dazu kommt noch, dass
keiner der sechs Sprünge ungültig und alle auf dem Brett waren. Zuhause bemerkte
ich, dass die gesprungenen 5,30 m neuen Vereinsrekord bedeuteten, denn die alte
Marke stand seit 1995 bei 5,22 m. Etwas später testete er sich über 100 m, da er
im Kreisvergleichskampf die 4 x 100 m Staffel mitlaufen soll und kam prompt bei
den 1 Jahr Älteren als Zweiter mit 12,52 sec ins Ziel. In der M12 lief Paul
Siemes nochmals die 1.000 m um nach den Ferien mal zu sehen, wo er jetzt steht.
Er kam ebenfalls als Zweiter ins Ziel in neuer persönliche Bestleistung von
3:25,78 min. Da ist deutlich mehr drin. Auch Bastian Klewer und Alexander Tils
liefen die 1.000 m in der M14. Während Bastian mit neuer persönlicher Bestzeit
von 3:14,21 min Zweiter wurde, lief Alexander mit 3:25,61 min über die
Ziellinie. Im letzten Lauf der Schüler kamen die 15jährigen an die Reihe. Hier
konnte Julian Willms in 2:50,20 min hauchdünn an seine Bestzeit heran laufen. Er
verfehlte sie um winzige 2 Hundertstel Sekunden. Künftiger Neuzugang Dennis
Schmitz, der mit Julian das Rennen von Anfang an diktierte und sich mit ihm auch
abwechselte, lief zum ersten Mal unter 2:50. Die Uhr blieb bei 2:49,64 min
stehen. Justus Röder (M 14) testete sich im Kugelstoßen und Diskuswerfen und da
kam richtig was bei rum. Im Kugelstoßen gewann er seine Klasse mit 12,08 m, was
gleichzeitig neuen Vereinsrekord bedeutet. Der seit 1999 stehende Rekord von
11,38 m ist nun ebenfalls Geschichte. Auch im Diskuswerfen ließ er sich an
diesem Tag nicht aus der Leistungsruhe bringen, und verbesserte seinen eigenen
erst zwei Monate alten Vereinsrekord auf 34,37 m. Das war so nicht erwartet
worden, aber mehr als toll. Der letzte der Schüler war ebenfalls ein zukünftiger
Neuzugang. Simon Keuter, der an diesem Tag nur die 100m in Angriff nahm, wurde
Dritter mit neuer Bestzeit von 12,18 sec.
Bei den Mädchen sah es ähnlich gut aus, denn hier wurde auch ordentlich auf die
Rekordpauke gehauen. Allen voran die beiden Mittelstrecklerinnen Sandra Heinen
(W15) und Angela Sieger (W14) die gemeinsam ohne weitere Konkurrenz die 800 m
liefen. Sandra vorne weg mit einem Start-Ziel Sieg und neuer persönlicher
Bestzeit von 2:22,56 min und Angela als Siegerin ihrer Klasse ebenfalls mit
neuem Hausrekord von 2:25,98 min. Ein mutiges und tolles Rennen dieser Beiden,
die sich eine Menge vorgenommen hatten. Hat ja auch funktioniert. Aber auch im
Sprint sahen unsere Mädels gut aus, denn Kristina Beckers (ebenfalls künftiger
Neuzugang) gewann bei den 15jährigen Mädchen die 100 m in 13,73 sec. Dagegen
konnte Julia Hayen in der W14 nicht ganz an ihre vor den Ferien aufgestellten
Leistungen anknüpfen. Mit 14,59 sec über 100 m und 1,30 m im Hochsprung belegte
sie die Plätze acht und sechs. Dagegen konnte Esther Nwankwo (W13), die die 100
m bei den 14jährigen Mädchen mitlief, diese in 13,78 sec für sich entscheiden.
Bei den 13-jährigen gewann sie außerdem den Weitsprung mit 4,78 m. Ebenfalls in
der W13 startete Julia Schlimgen. Sie hat über die Sommerferien gut an sich
gearbeitet hat und wird dies hoffentlich auch in den nächsten Monaten und Jahren
so weiterführen. Sie wurde über 75 m, mit Einstellung ihrer Bestzeit von 10,91
sec, Sechste. Im Weitsprung landete sie weitengleich mit einer weiteren Athletin
mit 4,54 m auf dem zweiten Platz. Natürlich war das auch persönliche
Bestleistung. Helena Peters konnte zwar bei diesem Wettkampf keine Bestleistung
erzielen, dennoch schmälert das nicht die Leistung bei ihrem Siegessprung in der
Klasse W12 auf 4,79m und ihre Siegeszeit über 75m in 10,75 sec. Christina
Joachims (W12) lief als Fünfte über die Ziellinie ihres 75m Laufes in neuer
Bestzeit von 11,09 sec. Im Weitsprung wurde sie Neunte mit guten 4,01 m. Sarah
Kammer lief an diesem Nachmittag noch mal die 800 m und tat dies ohne von Anfang
an voll zu laufen. Es war ein kontrolliertes Rennen, welches sie in 2:36,80 min
gewann. Sie war auch nicht so ganzkaputt, wie sie es sonst nach so einem flotten
Lauf schon mal ist. Zum Abschluss war die 4 x 75 m Staffel der Schülerinnen B
mit Julia Schlimgen, Esther Nwankwo, Helena Peters und Christina Joachims
unterwegs. Diese so noch nicht gelaufene Staffel lief mit zwei schlechten
Wechseln 40,56 sec. und blieb damit nur um drei Hundertstel Sekunden über dem
eigenen Kreisrekord. Den will man jetzt beim DSMM-Endkampf in Kevelaer versuchen
zu knacken.
Wenn alles so gezielt weiter läuft, dann werden wir noch so manch einen Rekord
oder Bestleistung vermelden können, die unsere Bestenlisten ordentlich
durcheinander wirbeln wird.
Harald Eifert
Mehrkampf- und 5000-m-Kreismeisteschaften am 29. und 30. August 08 In Erkelenz
Am Freitag begannen die diesjährigen
Mehrkampfkreismeisterschaften mit dem Fünfkampf der männlichen Jugend und
Männer, sowie dem Vier- und Siebenkampf der weiblichen Jugend und dem
Siebenkampf der Frauen.
In der männlichen Jugend A vertrat Tobi Willms die lila-gelben Farben und
belegte nach seinem ersten Mehrkampf einen guten achten Platz in der KM-Wertung.
Mit 12,78 sec über 100 m, 4,57 m im Weitsprung, 7,25 m beim Kugelstoßen,
1,64 m im Hochsprung und 59,05 sec über die Stadionrunde sammelte er 2.073
Punkte. In der W35 ging Anja Deckers an den Start. Sie erzielte am ersten Tag
18,02 sec über 100 m Hürden, 1,24 m im Hochsprung, 9,52 m mit der Kugel und
29,12 sec über 200 m. Leider musste sie den zweiten Tag absagen, sonst wäre ein
neuer Vereinsrekord fällig gewesen.
Am zweiten Tag gingen unsere Schüler und Schülerinnen im Drei- bzw. Vierkampf an
den Start und sorgten wieder für so manch gute Leistung. In der W8 wurde Leonie
Remmler, unsere Jüngste an diesem Tag, mit 560 Punkten Fünfte. Sie lief 10,52
sec, sprang 2,47 m und warf 12,00 m. Bei den 9jährigen Mädchen gingen Christina
Reitinger und Patricia Schlesiger an den Start. Christina lief 9.09 sec, sprang
3,03 m und warf 16,00 m, womit sie 817 Punkte erreichte und auf Rang 9 landete.
Patricia lief 9,40 sec, sprang 2,92 m und warf den
Schlagball 13,00 m weit, was am Ende eine Punktzahl von 729 ergab und Rang 12
bedeutete.
Im Vierkampf der W10 errang Luise Peters mit 1.481 Punkte, die sich aus 8,22
sec, 3,50 m, 33,00 m und 1,20 m zusammensetzen, den zweiten Platz mit nur 16
Punkten Rückstand. Jacqueline Derichs schaffte mit 1.084 Punkten den sechsten
Platz. Ihre Einzelresultate waren 8,71 sec, 3,19 m, 18,50 m und 1,00 m. Julia
Murlowski wurde mit 9,53 sec, 2,92 m, 19,50 m, und 0,92 m und 925 Punkten Achte,
während Yvonne Lennartz mit 783 Punkten (9,34 sec, 2,85 m, 17,00 m und ohne
Hochsprungergebnis) Neunte wurde. Auf dem 10. Platz kam Sabrina Müller mit 741
Punkten (9.50 sec, 2,61 m, 8,50 m und 0,96 m). Im Vierkampf der 11jährigen
Mädels wurde Julia Winkels ebenfalls Vizemeisterin mit sehr guten 1.628 Punkten,
die sich wie folgt zusammensetzen: 7,95 sec, 4,09 m, 34,50 m und 1,24 m. Sabrina
Bluhm belegte mit 1.312 Punkten den siebten Platz. Ihre Einzelergenisse: 7,97
sec, 3,66 m, 25,50 m und 1,00 m. Sophie Ringler kam mit 1.283 Punkten auf den
achten Platz mit folgenden Einzelresultaten: 8,71 sec, 3,57 m, 23,50 m und 1,12
m. Kathrin Lennartz komplettierte das Feld der C-Schülerinnen und kam mit 1.115
Punkten auf Rang 9. Sie freute sich über 8,69 sec, 3,24m, 18,00 m und 1,04 m. In
der Mannschaftswertung sprang ebenfalls die Vizemeisterschaft mit 6.819 Punkten
heraus.
Bei den B-Schülerinnen war Helena Peters in der W12 wieder eine Klasse für sich.
Sie holte sich ganz klar den Titel im Vierkampf mit 1.915 Punkten. Im Einzelnen
erzielte sie 10,62 sec über 75 m, 4,74 m im Weitsprung, 39,50 m mit dem
Schlagball und 1,40m im Hochsprung. Auf den 3. Platz kam Christina Joachims mit
1.655 Punkten (14 Punkte zu Platz 2). Sie konnte sich über die Bestleistung von
11,04 sec über 75 m freuen. Aber auch ihre 4,04 im Weitsprung, die 44,50 m mit
dem Schlagball, sowie der Hochsprung mit 1,12 m waren in Ordnung. Dritte im
Bunde der 12-jährigen war Sarah Kammer, die sich vor dem Hochsprung eine
Oberschenkelverletzung zuzog, aber für die Mannschaft doch noch den Hochsprung
absolvierte. Alle Achtung Sarah, sonst wäre die Mannschaft „geplatzt“. Sie wurde
mit 1.638 Punkten noch gute Fünfte. 11,71 sec über 75 m, 3,93 m im Weitsprung,
41,50 m mit dem Schlagball und 1,24 m im Hochsprung waren ihre Ergebnisse. Bei
den 13jährigen hatten wir mit Julia Schlimgen ein heißes Eisen im Feuer, da
Esther wegen des Kreisvergleichskampfes geschont wurde. Sie brachte das
Kunststück fertig 5 neue Bestleistungen aufzustellen. Mit der guten Punktzahl
von 1.722 belegte sie den Vizerang, aber 10,68 sec über 75m, 4,59 m im
Weitsprung, 35,00 m im Schlagballwurf sowie 1,20 m im Hochsprung waren alles
neue Hausrekorde. Ines Fischer belegte in der gleichen Klasse den siebten Platz
mit 1.462 Punkten. Ihre Einzelleistungen lesen sich wie folgt: 11,76 sec über 75
m, 3,62 m im Weit- und 1,16 m im Hochsprung, sowie 33,00 m mit dem Schlagball.
Mit dem Team wurden alle fünf Kreismeisterin im Vierkampf mit 8.392 Punkten.
Bei den A-Schülerinnen der W14 hatten wir nur zwei Starterinnen gemeldet und in
der W15 gar keine, da sie alle für den Kreisvergleichskampf geschont wurden.
Beste unserer Mädchen war Lena Wepner auf Rang 5 mit 1.538 Punkten. Sie lief
14,64 sec über 100m, sprang 1,36 m hoch und 3,54 m weit und stieß die Kugel auf
6,35 m. Direkt nach ihr platzierte sich Vera Vieten auf den sechsten Platz mit
1.486 Punkten. Sie lief 15,38 sec über die 100 m, sprang 1,20 m hoch, 4,10m weit
und stieß die Kugel auf 7.03 m.
Bei den Jungen der M8 glänzte Hendric Dohle mit 645 Punkten auf Platz drei. Er
lief 9,38 sec, sprang 2,62 m und warf 26,00 m. Maximilian Buscher schaffte mit
492 Punkten den achten Platz. Er lief 10.08 sec, sprang 2,80 m und warf 14,00 m.
Bei den 9-jährigen wurde Hendric's Bruder Frederic ebenfalls Dritter mit 785
Punkten. Er lief 8,69 sec, sprang 3,21 m und warf auch 26,00 m.
In der Klasse M10 konnte Alexander Memenga nach Anfangsschwierigkeiten mit 1.251
Punkten seinen eigenen Vereinsrekord um 2 Punkte verbessern und einen schönen
zweiten Platz belegen. Er lief 8,28 sec, sprang 3,58 m weit, 1,14 m hoch und
warf den Schlagball auf 38,00 m. Freund Felix Lindt war in der Dreikampfwertung
zwar noch einige Punkte vor Alexander, konnte aber aufgrund eines „Salto Nullo“
im Vierampf nicht mehr gegenhalten. Er belegte mit 983 Punkten den fünften
Platz. Seine Einzelergebnisse: 8,12 sec, 3,70 m, und 35,50 m.
Christian Schafhausen (M12) konnte sich über die Bronzemedaille im Vierkampf mit
1.498 Punkte freuen. Dazu kommen noch die neuen Vereinsrekorde im Dreikampf mit
1.114 Punkten und im Vierkampf mit 1.498 Punkten. Im Einzelnen erzielte er 11,63
sec über 75 m, 4,38 m im Weitsprung, 36,50 m mit dem Ball und 1,32 m im
Hochsprung. Nicht nur die Punkte, sondern auch die Sprintleistung und die beiden
Sprungergebnisse waren für ihn Bestleistungen. Mit Thomas Vieten ging ein
zweiter Athlet in den Wettkampf, machte allerdings nur den Dreikampf mit, bei
dem er 900 Punkte sammelte. Im Dreikampf belegte er damit Rang sieben. Er lief
12,83 sec, sprang 3,58 m und warf 32,00 m. Der Knaller, wenn auch gebremst mit
wenigen Versuchen in den beiden Sprungkonkurrenzen, sowie einem für ihn ruhigen
Sprintrennen, war in der M13 Jonas Hanßen. Wenn er sich nicht ebenfalls hätte
schonen sollen (Kreisvergleichskampf), dann wären weitere Vereinsrekorde fällig
gewesen, als nur der im Vierkampf. Er gewann diesen überlegen mit 1.825 Punkten.
Der vorherige Rekord gehörte Carl Siemes und stand bei 1.752 Punkten aus dem
Jahre 2005. Im Einzelnen lief er 9,90 sec über 75 m, sprang 5,02 m weit und 1,44
m hoch und warf den Ball auf 40,50 m.
Einziger A-Schüler war Alexander Tils, der mit 1.297 Punkten in der M14 Fünfter
wurde. Er lief 15,63 sec über 100 m, sprang 3,76 m weit, und 1,24 m hoch und
stieß dieKugel auf 6,31 m.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden noch die Titel über die 5000 m Strecke
vergeben. Wir gingen nicht so stark vertreten an den Start, aber immer noch
stark genug. Uwe Dossow gewann die Gesamtwertung des Laufes und ohne sich ganz
ausgeben zu müssen kam er in 16.29,06 min ins Ziel. Dahinter auf Platz zwei
einlaufend, die M35 gewinnend, lief Frank Siemes mit 17,43,18 min durchs Ziel.
Die Klasse M50 entschied Raimund Königs klar mit 18:19,24 min gegen Peter
Honold, der nach 18:57,62 min ins Ziel kam, für sich. Für beide Läufer war es
unter den derzeitigen Umständen eine sehr gute Zeit. Johannes Wagner konnte nach
einem taktisch klugen Rennen seinen ewigen Widersacher wieder einmal bezwingen.
In den letzten Rennen war das des öfteren umgekehrt gewesen. Mit 22:13,93 min
siegte er am Ende deutlich. Beste von drei teilnehmenden Frauen, die auch noch
alle aus unseren Reihen stammten, war Karin Wallrafen, die nach langer Anreise
und dem warmen Wetter noch mit 23:17,80 min eine tolle Zeit ablieferte. Damit
gewann sie die Klasse W45 und trug sich gleich in die Rekordlisten des Vereins
ein. Während Yvonne Hayen nach starkem Kampf mit der Uhr, nach 25:29,17 min die
W 30 gewann konnte Monika Reitinger als Dritte im Bunde, die Klasse der W35 mit
29:32,85 min für sich entscheiden.
Ein schöner erfolgreicher Tag mit hervorragendem Wetter, welches Urlaubsgedanken
aufkommen lies. Vielleicht kommen ja noch mehr solcher schönen Tage und wir
können zum Ende der Saison noch mal richtig „Gas geben“.
Harald Eifert
Kreisvergleichskampf am 31.
August in Essen
Wie in jedem Jahr, so fieberten unsere
Nachwuchsathletinnen und -athleten auch in diesem Jahr wieder diesem schönen
Event entgegen. Sind es doch alljährlich die letzten Bahnwettkämpfe auf
Landesniveau, und außerdem die einzige Möglichkeit in einer so großen Mannschaft
mitzuwirken. Das in diesem Jahr so tolle Platzierungen herausgekommen sind, lag
vor allem an der sehr guten Stimmung, die in Essen unter den Aktiven
vorherrschte. Wieder einmal ein Beweis, dass man diese Veranstaltung im
alljährlichen Terminkalender mit Ausrufezeichen vormerken sollte.
Bei den Schülerinnen starteten von unserem Verein u.a. Sophia Peters über 80m
Hürden. Sie stellte eine neue persönliche Bestleistung in 12,96 sec auf. Das
lässt für die Zukunft hoffen. Esther Nwankwo das Nesthäkchen der Mannschaft lief
über 100 m in 13,67 sec ihre zweitschnellste Zeit und war am guten
Staffelabschneiden beteiligt. Das Gleiche gilt für Sandra Heinen, die ebenfalls
die 100 m lief und 13,28 sec benötigte und die Staffel verstärkte. Des weiteren
war sie noch im Weitsprung, hier allerdings nicht so erfolgreich, mit 4,66 m und
über 300 m eingesetzt. Über 300 m allerdings gab sie noch mal zu erkennen, dass
sie hervorragendes zu leisten in der Lage ist. Denn ihre 42,00 sec waren nicht
nur persönliche Bestzeit, sie lief sich damit in der Bestenliste auch auf Platz
4 vor. Sie ist halt eine Läuferin und keine Mehrkämpferin, wie man wieder
gesehen hat. Mit ihr ging auch Julia Hayen noch an den Start über 300 m und auch
sie, wenn auch mit gemischten Gefühlen, lief hier mit 46,71 sec neue persönliche
Bestzeit. Die dritte Teilnehmerin von Vieren, die die Staffel lief, war Kristina
Beckers, die neben der Staffel noch im Speerwurf 23,85 m und über 800 m 2:36,27
min erzielte. Die zweite Teilnehmerin über 800 m an diesem Tag war Angela
Sieger, die 2:33,27 min erzielte.
Bei der weiblichen Jugend B gingen unsere beiden zierlichen Sprinterinnen Anne
Schmittlein und Natkritta Hüppe über 100 m an den Start. Wie so oft in dieser
Saison glänzten sie auch in Essen wieder mit tollen Resultaten. Anne wurde mit
12,69 sec bei 1,2 m Gegenwind tolle Zweite im Gesamtklassement. Und auch Natti
lief mit 13,28 sec und 0,4 m Gegenwind noch eine gute Zeit. In der Staffel
trugen sie mit ihrem eingespielten Wechsel ebenfalls zu einem hervorragenden 2.
Platz bei. Während Natti damit fertig war, ging Anne noch über 100 m Hürden in
den Startblock. Das war ihr erster Start in diesem Jahr über die Kurzhürden bei
der weiblichen Jugend B, aber den hat sie klasse erledigt. Denn mit 15,44 sec
konnte den Vereinsrekord von Regine Kraus knacken. Über 400 m war Manisha
Berkigt nominiert worden, die dann auch mit 62,61 sec ihre Aufgabe recht gut
erledigte. Iman Gerards, die derzeit durch Allergien gravierende Atemprobleme
hat, lief in diesem Rahmen die 800 m als Sechste noch mit 2.30,27 min sehr gut.
Wir müssen, vor allem sie selbst, hier noch genügend Geduld aufbringen, bis
dieses gesundheitliche Problem gelöst werden kann. Laura lief in diesem Rennen
nur mit, um für Iman im Tempobereich dienlich sein zu können. An Beide gilt es
Dank auszusprechen, dass sie sich unter den gegebenen Umständen bereit erklärten
für die Mannschaft zu starten. Ina Klewer, die sich nach Berlin wieder sehr
schnell gefangen hat, lief in gewohnter unterkühlter (obwohl es sehr warm war)
Manier ein taktisch tolles Rennen, was ihr am Ende einen schönen zweiten Platz
bescherte. Die Zeit von 11:33,95 min spielte an diesem Tag keine Rolle für sie.
Bei den Schülern A ging Simon Keuter mit dem Ziel ins Rennen, die Zeit von
Aachen vor einer Woche (12,18 sec) zu knacken. Dies tat er mit Bravour obwohl
ein Gegenwind von 1,3 m herrschte. Seine neue Bestzeit steht jetzt bei 11,87
sec. Er zeigte sich sichtlich erfreut. Auch über die Kurzhürden gab er mit einem
nicht erwarteten 5. Platz eine Leistung ab, die ihn selbst überraschte, denn
11,70 sec waren ebenfalls neue persönliche Bestzeit. In der Staffel konnte er
mit einem weiteren Myhler, Jonas Hanßen, dafür Sorge tragen, dass
das Staffelholz an 1. Stelle über die Ziellinie getragen werden konnte. Jonas
Hanßen war hier das Gleiche, wie Esther bei den Schülerinnen, der Jüngste der
Mannschaft. Auch er sollte schon mal den Wind eines solchen Events um seine Nase
spüren lernen. Seine Mutter Petra und sein Vater Peter waren bereits vor ca.
drei Jahrzehnten in der glücklichen Lage (eigene Aussage) mit Stolz das damalig
nicht vorhandene Kreisauswahltrikot tragen zu dürfen. Auch für Jonas war es eine
mehr als positive Erfahrung. Justus Röder verstärkte das Team im Bereich
Diskuswerfen und warf mit der 1 kg schweren Scheibe 30,57 m. Die beiden letzten
Schüler, die an diesem Tag das Team der Schüler verstärkten, waren Dennis
Schmitz und Julian Willms. Beide liefen, ebenso wie eine Woche vorher in Aachen,
die 1.000 m. Dennis konnte sich wieder ein Stückchen nach vorne arbeiten und
lief mit 2:48,49 min neue Bestzeit. Julian wäre an diesem Tag auch sicher unter
2:50 geblieben, hätte er sich nicht an 2 Rempeleien, die leider immer wieder bei
solchen eng geführten Rennen passieren, aufgehalten. Am Ende stand die fast
schon obligatorische 2:50,49 min auf der Ergebnisliste. Gefreut hat es ihn nicht
direkt, aber es zeigte ihm, das er auch unter schwierigen Rennbedingungen immer
eine Zeit dieser Art laufen kann. Es sollte aber sicher nicht der letzte Angriff
auf diese Zeit für ihn gewesen sein.
In der männlichen Jugend B konnte das fast komplette vorjährige Schülerteam
wieder einen Platz auf dem „Stockerl“ erringen. Eigentlich schon sensationell.
Über 100 m lief Timo Krampen mit 0,8 m Gegenwind 11,81 sec, was zufrieden
stellend war. Über 110 m Hürden hatten er und Philippe Derichs das gleiche
Problem wie die weibliche Jugend, denn es war der erste richtige Hürdenrennen
nach der KM im Mai. Sie zogen sich hervorragend aus der Affäre, denn beide
rannten Bestzeiten. Philippe wurde sogar Fünfter mit 15,29 sec und Timo lief mit
15,52 sec als erster in seinem Rennen durchs Ziel. Wäre er mehr gefordert
worden, wäre die Zeit garantiert noch schneller gewesen. In der 4 x 100 m
Staffel halfen sie ebenfalls mit eine gute Zeit zu laufen und ihren Lauf zu
gewinnen. Da Philippe von Beginn an schon Probleme mit der linken Wade hatte,
sprang Timo für ihn über 400 m ein. Auch dort lieferte ein tolles Rennen ab,
denn er gewann nicht nur seinen Lauf mit einem fast 100 m Spurt, er lief auch
noch mit 53,25 sec neue Bestzeit. Beim 800 m Lauf in dieser Klasse trat für das
Team Carl Siemes an den Start, der sich anfänglich in Positionsrangeleien wieder
fand. Nach ca. 300 m befreite er sich aber aus diesem Missstand und lief wie
gewohnt in diesem Rennen mit. Nach ca. 550 m ging er an die Spitze des
Feldes und forcierte das Tempo. Am Ende erlief er einen klasse zweiten Platz in
einem rein von Taktik bestimmten Rennen mit 1:59,36 min. Last but not Least ging
noch Benedikt Dohle über 3000 m auf die Kunststoffbahn. Für ihn ist das warme
Wetter immer gut. Er kann damit bekannter weise sehr gut umgehen. So
konnte er in einem recht zügig gestalteten Rennen dreier Athleten am Ende mit
hervorragender Übersicht einen schönen zweiten Platz mit neuer Bestzeit und
Vereinsrekord von 9:24,51 min herauslaufen.
Ein paar wenige Wettkämpfe kommen jetzt noch, und dann werden die Spikes
vorläufig nicht mehr benötigt.
Harald Eifert