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Oktober  2001

An dieser Stelle berichtet Nicole Komorek
 


Köln-Marathon am 07. Oktober

Faszination Marathon. In Köln gingen sage und schreibe 16.260 Läufer an den Start. Er ist nun der zweitgrößte Marathon Deutschlands (nach Berlin). Drei dieser Leute trugen unsere Farben. In unserem Verein hat sich scheinbar ein Spezialisten-Trio gebildet, denn es waren die gleichen drei wie am 1. April in Bonn.

Bernd Barten bestätigte seine Zeit aus dem Frühjahr. In der Nettozeit von 2.47.46 Std. (brutto 2.48.33 Std.) finishte er als Gesamt-78. In seiner Altersklasse (M45) belegte er gar Platz 6. Unsere beiden Amazonen Monika Barten und Brigitte Straßburg kamen ca. 1 Stunde später an. Brigitte durchbrach die erhoffte Schallmauer von 4 Stunden, die ihr in Bonn noch nicht vergönnt war, um gute 11 Minuten. Ihre Zeit netto 3.48.58 Std. (brutto 3.55.53 Std.) - Gesamt 228. Platz, 48. der W40. Monika Barten hingegen pulverisierte ihren Vereinsrekord vom April um fast 10 Minuten. Ihre 3.43.31 Std. (brutto 3.50.26 Std.) finden einen neuerlichen Eintrag in die Vereinsrekordsliste des Vereins. Für sie sprang ein 175. Platz gesamt und der 42. Platz in der W40 heraus. Herzlichen Glückwunsch für alle drei Athleten!   

    


Kreismeisterschaft Langstrecke in Erkelenz am 27. Oktober

"Hurra die Bahnsaison ist zu Ende" haben viele Athleten gejubelt. Am 27. Oktober wurden die ausgefallenen Kreismeisterschaften vom 2. Oktober nachgeholt. Renovierungsarbeiten auf der Bahn waren Schuld an dieser Verschiebung. Trotzdem waren noch viele Athleten an den Starts, obwohl die Crossvorbereitungen auf vollen Touren laufen. Zehn weitere Meistertitel standen am Ende der Veranstaltung für unsere Farben zu Buche.

Bei den Schülern der Klasse M10 reichte es für Mike Borgmann und Moritz Röder, in einem sehr stark besetzten Lauf, zu den Plätzen 5 und 11 über 1.000 m. Alex Engels bewies in der Klasse M12 seine Klasse und holte sich in 3.16.4 Minuten über 1.000 m überlegen den Titel. Bei den 1 Jahr älteren Kollegen lief es nicht so gut. Hier belegte das Trio Tobias Eifert, Richard Krings und Simon Theißen die Plätze 4 bis 6. 

In den Seniorenklassen gingen 4 Titel an Athleten unseres Vereins. Sascha Berger gewann den Kreistitel über 5.000 m in 16.38,8 Minuten. Er war damit Gesamtzweiter und wurde nur von Uwe Dossow, dem Sieger der Klasse M30, in 15.59,6 Minuten übertroffen. Stephan Hartmann gewann die Bronzemedaille bei den Männern in 17.20,7 Minuten. Die Klasse M35 wurde zur One-Man-Show des Norbert Borgmann, war er hier doch alleine am Start - seine Zeit 16.50,5 Minuten. In der Klasse M50 ging der Titel in 18.47,1 Minuten an Burkhard Lebrecht vor Johannes Wagner . Johannes war nach 19.11,4 Minuten im Ziel.

Bei den Mädels fügte Silke Herold ihrer Titelsammlung einen weiteren hinzu. Sie siegte in der Klasse W12 über 800 m in 2.52,6 Minuten. Die Klasse W13 wurde für Alina Neuhof ein klare Angelegenheit. Sie gewann sicher in 2,41,9 Minuten. Etwas überraschend ist der Titel für Julia Hermanns in 2.41,3 Minuten, war sie meist auf den Sprintstrecken unterwegs. Sie holte sich den Titel vor Linda Hermanns, die 2.43,2 Minuten benötigte. Vera Krings war bei den W15-Amazonen eine Klasse für sich. Sie deklassierte ihre Konkurrenz um sage und schreibe 30 Sekunden und siegte locker und leicht in 2.43,8 Minuten.

Die Seniorinnenklassen waren sehr dünn besetzt. Hier war Brigitte Straßburg die Einzige, die sich über die 5.000 m quälen wollte. Sie sicherte sich den Titel in der W40 in 22.43,8 Minuten ohne sich ausgeben zu müssen. 

     

Frankfurt-Marathon am 28. Oktober

Für Jürgen Hennig stand an diesem Wochenende der Trip nach Frankfurt auf dem Programm. Dies sollte der Tag der Tage werden, galt es doch sein Vorhaben, die 3-Stunden-Schallmauer, in die Tat umzusetzen. Sein Training war voll auf dieses Ziel abgestimmt und die Wettkämpfe im Vorfeld ließen einiges erhoffen.

Leider war der Tag nicht dazu angetan, das Angestrebte in die Tat umzusetzen. War bei Halbdistanz noch eine Zeit unter 3 Stunden (1.28 und ein paar Zerquetschte) möglich, so wurde die zweite Hälfte doch zur Qual. Nasskaltes Wetter und Krämpfe ließen ein flüssiges Laufen nicht mehr zu. So verfehlte er sein Ziel in 3.14.52 Stunden doch etwas deutlicher als erwartet. Aber für Jürgen ist dies kein Grund nicht weiter an seinem großen Ziel zu arbeiten.