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August  2001

An dieser Stelle berichtet Nicole Komorek
 


LVN-Meisterschaft Männer und Frauen in Essen am 04. August

Die Sammlung der Medaillen für unsere Farben setzt sich fort. Norbert Borgmann und Jonathan Powell holten einen Silber- bzw. Bronzerang. Norbert erlief sich diesen zweiten Platz über 3. 000 m Hindernis in 9.37,36 Minuten. Eine Woche nach seinem tollen Kreisrekord im Speerwurf glänzte Jonathan auch in Essen mit 61,20 m. Björn Simon konnte die Form leider nicht konservieren und wurde mit 52,63 m Siebter der Konkurrenz. Sein Freund Olli Kranz wurde im Weitsprung mit 6,53 m ebenfalls Siebter. Einzige weibliche Teilnehmerin für unsere Farben war Ruth Jansen. Ihr weitester Kugelstoß landete bei 10,80 m, was zu Rang fünf in dem Zehnerfeld reichte.  

    


Sportfeste in Hückelhoven, Willich und Sittard am 08., 10. und 18. August

Bei der offiziellen Stadioneinweihung in Hückelhoven wurde in der Halbzeitpause eines Fußballspieles 1.000-m-Läufe angeboten. Von unserem Verein testeten vier Aktive das neue Kunststoffgeläuf und erzielten alle persönliche Bestleistungen. So lief Linda Hermanns (W13) 3.32,6 Minuten und Eva Theißen (W15) verbesserte sich auf 3.29,0 Minuten. Sascha Berger und Stephan Hartmann zogen bei den Männern allein ihre Kreise. Hier siegte Sascha in 2.44,2 Minuten vor Stephan in 2.44,9 Minuten.

Zwei Tage später in Willich verbesserte sich Sascha über diese Distanz abermals. Sein Rekord steht nun bei guten 2.43,6 Minuten. 

Bei einem Läuferabend in Sittard starteten Norbert Borgmann (er muss die Form hochhalten für die Kleinen Deutschen in Lage), Stephan Hartmann und Sascha Berger über 1.500 m. Alle drei erzielten hochkarätige Leistungen. Norbert lief in Jahrebestzeit 4.06,41 Minuten. Im zweiten Lauf siegte Sascha im Alleingang in 4.21,85 Minuten und schrammte nur knapp seine Bestleistung. Immer weiter in den Blickpunkt rückt Stephan Hartmann. Seine 4.27,86 Minuten bedeuteten persönliche Bestleistung.     

Beim Monschau-Marathon lief Jürgen Hennig als bester heimischer Akteur in 3.22.37 Std. die schwere Strecke in der Eifel. Er kam sogar noch vor Kreismeister Udo Janssen (VSV Wegberg) ins Ziel.

     

DLV-Meisterschaften Senioren I in Chemnitz vom 10. bis 12. August

Der 10. August 2001 war für Anja Deckers, Harald Eifert und dem noch sehr jungen SC MYHL ein sehr bedeutsamer Tag. Denn Anja holte sensationell den ersten Goldrang bei Deutschen Meisterschaften für unsere Farben. Anja sicherte sich in einem sehr spannenden Rennen über 400 m Hürden in 66,13 Sekunden diesen Titel. Sie krönte damit ihre bis jetzt beispiellose Karriere. Für Anja Deckers steht Trainingsfleiß und -besessenheit, unzählige Kreismeisterschaftstitel, LVN-Titel und -Platzierungen, zwei Bronzemedaillen bei den Kleinen Deutschen Meisterschaften, viele Enttäuschungen und Entbehrungen und viel Verletzungspech. Aber der heutige Tag entschädigt für sehr viel, vielleicht sogar für Alles. Mit ihrem Trainer Harald Eifert, der sehr entscheidenden Anteil an diesem Titel hat (er trainierte sie nicht nur, sondern er richtete sie immer wieder nach all den Enttäuschungen auf), wird sie diesen Tag so schnell nicht vergessen. Ich weiß aber auch sehr wohl, was dieser Tag für Harald bedeutet. Herzlichen Glückwunsch Euch Beiden!

Norbert Borgmann startete an diesem Tag über die 5.000-Meter-Distanz. Auch er hatte im Vorfeld mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Doch sein Kampfeswille wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Er verteidigte in 15.34,42 Minuten seine Platzierung aus dem Vorjahr. Zudem trat er zwei Tage später über 1.500 m an. Seine 4.09,59 Minuten reichten am Ende zu Platz 8. Auch ihm einen herzlichen Glückwunsch.

Gabriele Brosch trat in drei Disziplinen (Kugelstoß, Diskus- und Hammerwurf) an, konnte ihre Träume aber nicht ganz erfüllen. Ihr weitester Kugelstoß über 10,62 m langte nur zu Platz 10, ihr weitester Diskuswurf schlug bei 30,51 m auf was Platz 12 bedeutete. Die beste Platzierung gelang ihr beim Hammerwurf mit Rang 6 und der Weite von 32,33 m.

Speerwurf-Kreisrekordler Jonathan Powell musste Edelmetallhoffnungen mit einem für ihn enttäuschenden 56,57-m-Wurf begraben. Die Konkurrenz überflügelte ihn im letzten Versuch noch, so daß lediglich Platz 5 heraussprang.

gez. Burkhard Lebrecht


DLV-Blockmeisterschaften in Rhede am 18. und 19. August

Auch für diese Meisterschaft hatten zwei Aktive vom SC Myhl die Qualifikation erbracht. Verena Eifert trat im Block Sprint/Sprung an und Julia Hermanns im Block Wurf.

Für Julia standen als erste Disziplin die nicht allzu sehr geliebten Hürden an, die sie aber trotzdem gut meisterte und 14,99 sec lief, obwohl ein Gegenwind von 3,0m/sec die Aktiven über den Hürden fast wieder zurückpustete. Verena kam über die Hürdenstrecke von 80 m nach 14,03 sec ins Ziel. Beim Weitsprung lief es für beide nicht so rund und auch die 100 m waren mehr oder weniger vom Winde verweht.

Aber Julia zeigte im Kugelstoßen was sie drauf hat und im zweiten Versuch flog die Kugel auf 10,95 m, was für Julia eine neue Bestleistung bedeutete. Verenas Speer flog wiederum über 30 m auf gute 30,43 m weit.

Mit ihrem Diskuswurf war Julia nicht so zufrieden und Verena schloss ihren Wettkampf mit guten, aber für sie nicht überragenden, 1,52 m im Hochsprung ab.

Am Ende wurde Julia mit 2359 Punkten achtzehnte und für Verena bedeuteten 2447 Punkte den 28. Platz.

 

Sportfest in Troisdorf am 25. August

Bei viel zu hohen Hitzegraden und gefährlich hohen Ozon-Werten machte sich ein Vereinsbus voll Athleten auf den Weg nach Troisdorf. Nichts desto trotz wurden tolle Leistungen (vielleicht noch eine Auswirkung auf den ersten DLV-Titel für unseren Verein siehe oben) erzielt.

So liefen Manuel Krings (mJB) mit 57,08 Sekunden und Marina Gradowski (wJB) mit 69,11 Sekunden über 400 m persönliche Bestzeiten. Christian Thönnissen (mJB) lief seine Stadionrunde in 53,63 Sekunden. Nicole Komorek (wJB) testete sich über 100 m und erzielte dabei gute 13,83 Sekunden. Verena Eifert (W15) schleuderte ihren Speer weiter als jemals zuvor auf tolle 32,98 m.

Bei den Langstrecklern fallen im Moment persönliche Bestleistungen und Jahresbestleistungen zuhauf. So erzielte Sascha Berger über 3.000 m in 9.10,76 Minuten einen neuen persönlichen Rekord. Er verbesserte seine 3 Monate alte Bestleistung um 11 Sekunden. Norbert Borgmann setzte noch einen drauf. Seine 8.43,07 Minuten liegen nur knapp über dem Vereinsrekord. Er blieb damit binnen 3 Wochen zum zweiten Mal unter magischen 9-Minuten-Grenze. Für einen fast M40er eine Bombenleistung.


Cityläufe Hückelhoven und Erkelenz am 19. bzw. 26. August

In heimischer Umgebung wurde das Wettkampfprogramm mit den Cityläufen Hückelhoven und Erkelenz wieder aufgenommen. An beiden Läufen waren auch wieder Athleten unseres Vereins vertreten, obwohl an beiden Wochenenden die Bedingungen zu Höchstleistungen in den Langstreckenbewerben nicht allzu toll waren. Die zum Teil sehr hohen Temparaturen mit überhöhten Ozon-Werten machten die Angelegenheit sehr schweißtreibend.

In Hückelhoven gingen die beiden Söhne von Norbert Borgmann, Cedric (Bambini) über 600 m und Mike (M10) über 1.400 m, an den Start und belegten in ihren Klassen jeweils zweite Plätze. Dies gelang auch Ingo Horn (M11) während Alexander Engel (M12) gar siegte. Die ungewöhnliche Streckenlänge von 8.400 m nutzte nur Bernd Barten (M45) zu einem Tempotest bei seiner Marathonvorbereitung. Er benötigte 30.21 Minuten und belegte Rang 3 in seiner Klasse. Die Geschwister Michelle (W8) und Anna Engel (W10) liefen jeweils 1.400 m und belegten die Ränge 4 und 2 in ihren Klassen. Brigitte Straßburg stieg beim Jedermannlauf wieder ins Wettkampfgeschehen ein und belegte den zweiten Platz über 4.200 m in 18.28 Minuten.

Litt die Veranstaltung in Hückelhoven noch unter der schwachen Resonanz so war in Erkelenz eine Woche später schon mehr los. Bei den Kindern gingen erneut die Geschwister Michelle, Anna und Alexander Engel an den Start. Die beiden Mädchen belegten jeweils Rang 5 über 500 m bzw. 1.000 m. Alexander gewann seine Klasse sicher in 5.17 Minuten über 1.500 m. Über 10 km ging Aushängeschild Uwe Dossow an den Start und lief in 34.48 Minuten den Klassensieg in der M35 heraus. In der M45 wurden die Plätze zwei und drei durch Bernd Barten in 36.22 Minuten und Jürgen Hennig in 38.19 Minuten erreicht. Johannes Wagner lief sogar zwei Strecken (10 km und Jedermann) mit. In der M50 reichten 43.58 Minuten zu Platz 4 und den Jedermannlauf (3.200 m) absolvierte er mit seiner Lebenspartnerin Petra Schukahl in 16.37 Minuten. Jürgen Schippers und Brigitte Straßburg liefen lange zusammen und erreichten in 49.08 Minuten (Platz 17 der M40) und 49.27 Minuten (Platz 3 der W40) das Ziel.